Gmunden

am Traunsee, August 2023

Gmunden, eine Stadt im oberösterreichischen Salzkammergut am Nordufer des Traunsees, ist unter anderem bekannt als Herkunftsort der Gmundner Keramik, als renommierte Sommerfrische in der Zeit der k. u. k. Monarchie sowie als Schauplatz der in den 1990er Jahren produzierten Fernsehserie Schlosshotel Orth.

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Die römisch-katholische Stadtpfarrkirche Gmunden (Patrozinien: Jungfrau Maria, Erscheinung des Herrn/Epiphanie oder Hl Drei Könige) steht in der Stadtgemeinde Gmunden im Salzkammergut in Oberösterreich. Sie gehört zum Dekanat Gmunden in der Diözese Linz und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist geostet, sie befindet sich auf einer Anhöhe, nahe dem Nordufer des Traunsees und ist nur 200 m vom linken Ufer der daraus ausfließenden Traun entfernt.

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Die im Jahr 1270 erstmals urkundlich erwähnte, nach Osten ausgerichtete Kirche ist dreischiffig und im gotischen Stil errichtet. In der Barockzeit erfuhr die Kirche eine Neugestaltung. Der Turm wurde von Baumeister Johann Michael Prunner umgebaut. Gleichzeitig erhielt das Gotteshaus sein Zwiebeldach, wodurch der Turm eine Höhe von 51,45 m erreicht. Nach dem Umbau wurde die Kirche 1723 durch den Passauer Bischof Joseph Dominikus von Lamberg neu geweiht.

Die Kirche war ursprünglich Maria Himmelfahrt (15. August) geweiht und erst nach dem barocken Umbau der Erscheinung des Herrn, Hl. 3 Könige (6. Jänner). Somit hat diese prächtige Kirche zwei sehr schöne Patrozinien. Die dreischiffige Kirche entspricht nicht nur von der Größe und Anordnung her den Kriterien einer Basilika, viel mehr sind es die Kunstschätze und vor allem der Dreikönigs-Altar, die in ihrer Verbundenheit zum Großen Ganzen, Christen weit über die Grenzen Österreichs hinaus in diese Kirche strömen lassen.

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Die Figurengruppe des Hochaltares stellt die Anbetung der Heiligen Drei Könige dar und wurde um 1678 vom berühmten Rieder Bildhauer Thomas Schwanthaler (1634-1705) geschaffen. Nach Fertigstellung dieses Werkes durch Schwanthalers Sohn Bonaventura soll Thomas Schwanthaler nach Gmunden geeilt sein. Von der Schönheit seines Werkes so überwältigt, rief er: „Gott, ich danke dir, dass du meine Hand gesegnet und mich befähigt hast, dieses wunderschöne Werk zu schaffen. Dir sei Ruhm und Ehre!" Die Dreikönigsgruppe - der Dreikönigs-Hochaltar ist von Gmunden ausgehend zunächst in das Salzkammergut und weiter über die oberösterreichischen und mittlerweile österreichischen Grenzen hinaus bekannt und dient als Vorbild für viele Krippenbauer.

Die Seitenfiguren Zacharias und Elisabeth sind Spätwerke des Barock-Bildhauers Michael Zürn dem Jüngeren (1626-1691)

Hochaltar der Stadtpfarrkirche mit den lebensgroßen Figuren aus der Werkstatt Thomas Schwanthalers

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Die fünfte Orgel der Stadtpfarrkirche hat ein dreimanualiges Werk mit Pedal, 24 Register und wurde von Dreher & Reinisch aus Salzburg im Jahr 1964 gebaut. Sie besitzt 1826 Pfeifen.

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Die Wandmalerei im Presbyterium stellt die drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem dar. Sie stammt von Franz Xaver Fux aus dem Jahr 1931.

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Der Seitenaltar an der Ostwand der Seitenschiffe ist nach alten Vorbildern (Spätrenaissance) 1834 neu errichtet worden. Der Katharinenaltar zeigt drei Märtyrerinnen: Margarete, Barbara und Katharina. Ein Steinrelief neben dem Katharinen-Altar zeigt eine Darstellung des Letzten Abendmahles (1600).

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Den Nikolausaltar finden wir mit den Aposteln Petrus und Paulus im linken Seitenschiff. Der Altar ist eine selten ausgezeichnete Stuck-Marmor-Arbeit von 1834. Die Altarblätter zu den Seitenaltären malte der kk. Salzoberamts-Konzipient Andreas Plassy (1865).

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Die Kanzel (Predigtstuhl) wurde 1686 in der Spätrenaissance neu aufgerichtet. Die vier Reliefs zeigen die vier Evangelisten. Über dem Schalldeckel finden sich drei Puti. Diese stellen die drei göttlichen Tugenden dar: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Gegenüber am Fronbogen befindet sich eine barocke gekrönte Mondsichel-Madonna mit Strahlenkranz. Ein bemerkenswertes Holzbildwerk eines unbekannten Meisters aus dem frühen 17. Jahrhundert.

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Die Stadt Gmunden blieb während des 2. Weltkrieges von Bomben und schweren Angriffen verschont. Dies führt man auf den Schutz der Heiligen Gottesmutter zurück. Deshalb wurde im Jahr 1947 von Emilie Schleiß-Simandl die Schutzmantelmadonna, welche sich über dem rechten Seiteneingang befindet, als Dank dafür angefertigt.

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Der Altar der Heiligen Anna ist in schwarz und gold gehalten. Die Eltern Jesu (Maria und Josef) flankieren das Bild. Dieser Altar stammt aus der ehemals nordwestlich der Kirche im Friedhof gelegenen Annakapelle, wo er in der ersten Hälfte des 16. Jhdt. aufgestellt war. Historisch bedeutend ist, dass an diesem Altar ausschließlich katholische Heilige Messen gefeiert wurden. Während das ganze Land weitgehend protestantisch geprägt war, versammelten sich die letzten 4 Katholiken Gmundens an diesem Altar.

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Erstmals urkundlich genannt wurde die Kirche im Jahr 1270. Auf einer kleinen Anhöhe stehend, dominiert sie das Stadtbild und entwickelte sich seit dem Mittelalter gleichlaufend mit der Stadt Gmunden. Stadt und Bürger lebten wegen des seit dem Mittelalter betriebenen Salzabbaus und -Handels im Wohlstand, was man an den etlichen erhaltenen Bürgerhäusern aus Mittelalter, Renaissance und Barock erkennen kann. Im 15./16. Jahrhundert hat man die Kirche mit einem Friedhof umgeben, auf dem sich die Anna-Kapelle befand, die 1844 abgerissen wurde. Von ihr blieben einige Teile der Einrichtung und das Tor erhalten, das nun als Turmtor der jetzigen Kirche dient. Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt das Gotteshaus Zu- und Anbauten und wurde im Stil der Zeit neu ausgestattet.

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Ältester Kunstschatz der Stadtpfarrkirche um 1500

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Der Arme-Seelen-Altar stammt aus der Totenkapelle der ehem. Anna-Kapelle. Architekturteile (Hermen) sind aus dem 16. Jhdt. Das Marmorrelief zeigt Christus am Kreuz mit Armen Seelen. (1673). Alle sechs in der Kirche aufgestellten Altäre (einschließlich des Volksaltares) sind konsekriert und beherbergen verschiedene Reliquien. Auch eine schöne Reliquienmonstranz mit einem Kreuzpartikel vom Kreuz Jesu aus dem Jahre 1784 nennt die Stadtpfarrkirche ihr eigen.

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STADTPFARRKIRCHE - 1. URKUNDLICHE ERWÄHNUNG 1323.
DREISCHIFFIGES FRÜHGOTISCHES GOTTESHAUS MIT BAROCKEM DREIKÖNIGS-ALTAR VON THOMAS SCHWANTHALER.

An der Außenwand der Pfarrkirche befinden sich unter gotischen Halbbögen Fresken aus der Zeit um 1525. Eine Christophorus-Darstellung und ein Szenarium aus dem „Jüngsten Gericht".

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SALZFERTIGER- UND HERBERGSHAUS (links)
VOR 1400 ERBAUT. BIS 1969 DAS „GASTHAUS ZUR STADT GMUNDEN" DER DICHTER FRANZ KEIM IST IN DIESEM HAUS AUFGEWACHSEN.

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BÜRGERHAUS
ERSTE ERWÄHNUNG 1593. HERBERGE DER SALZKNECHT-BRUDERSCHAFT.
FENSTERGESIMSE AUS ROTEM MARMOR.

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WEINHAUS SPIESBERGER
1602 SALZFERTIGERHAUS, SEIT 1896/97 IM BESITZ DES WEINHÄNDLERS KARL SPIESBERGER.

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BÜRGERHAUS
VON 1598 BIS 1786 SALZFERTIGERHAUS. AB 1663 HERBERGE DER SALZKNECHT-BRUDERSCHAFT.

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AKTUELLES RATHAUS
EIN AUS DEM 16. JHDT. STAMMENDER RENAISSANCEBAU. IN DER LOGGIA BEFINDET SICH EIN KERAMIKGLOCKENSPIEL.

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Rathaus - Ein Bauwerk, dessen Kernsubstanz aus dem 16. Jahrhundert stammt. Die Stuckdekoration wurde im Jahr 1756 angebracht.

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MS J. Ruston - Seit 2014 bei der Traunseeschifffahrt. Nach Reparatur und Generalsanierung wurde die MS J. Ruston (Bj. 1931) als kleinstes Schiff der Traunseeschifffahrt in Dienst gestellt. Mit einer Länge von 16,60 Meter und einer Breite von 3,33 Meter bietet die MS J. Ruston Platz für ca. 40 Fahrgäste.

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Der Traunsee nimmt einen wesentlichen Teil des Gemeindegebietes ein. Vor dem Jahr 1900 verursachte der See immer wieder Hochwasser. Mehrere Male war der gesamte Rathausplatz überschwemmt. Die Wassermarken mit den jeweiligen Jahreszahlen sind an manchen Hauswänden und an Schloss Ort zu sehen. Bei Ebensee fließt die Traun in den Traunsee, bei Gmunden verlässt sie den See wieder. Die östlich gelegene Katastralgemeinde Traundorf ist durch den Fluss vom Stadtzentrum getrennt.

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Die Esplanade - Eine glanzvolle Strandpromenade seit der Kaiserzeit
Der Bau der Gmundner Esplanade durch Anschüttung von Seegrund wurde unter Bürgermeister Johann Tagwerker in den Wintermonaten 1850/51 begonnen und fand erst 1862 ihren Abschluss. Seither bietet diese einzigartige Seepromenade eine beliebte Flaniermeile für Gäste und Einheimische, die von hier aus den prachtvollen Ausblick auf See und Gebirge genießen. In den Jahren 1867/68 erbaute man an der Stelle des ehemaligen „Fasslhauses"  nach Plänen von Ing. Franz Schuppler den Gmundner Cursalon (Casino) der als Treffpunkt des internationalen   Gmundner Kurpublikums und als Veranstaltungsort diente. Leider fiel das Gmundner Kurhaus in den Morgenstunden des 24. März 1941 einem Brand zum Opfer und wurde nicht mehr aufgebaut. 1874 eröffnete man neben dem Cursalon das ebenfalls nach Plänen von Ing. Franz Schuppler errichtete Hotel Austria, das seinen Gästen neben 100 bestens ausgestatteten Zimmern und zahlreichen Appartements diverse Kuranwendungen wie z. B. Sole- und Fichtennadelbäder, anbot.

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Franz Josef I. im Kurpark

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Kurpark

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"Der Gnom mit dem Kristall"
Auf einer Bergwanderung mit Fürst Hanau im Sommer 1886 waren dem Künstler Heinrich Natter (1844-1892) Bergknappen begegnet, die einen eben gebrochenen, großen, schönen Kristall herabtrugen. Voll Freude erwarb er den pyramidal geformten Block und brachte ihn nach Gmunden. Durch die farbige Pracht wurde die Phantasie des Künstlers angeregt. Er sah im Berginneren Gnome an ihrer Arbeit, wie sie die Last auf die Schulter hoben und mit grinsender Freude die Felsstufe nach aufwärts schafften. So enstand sein "Gnom mit dem Kristall".

Durch das Entgegenkommen der Erben, gelang es der Stadt Gmunden im Jahre 1953, in Brunnenbecken auf dem Franz-Joseph-Platz die Skulptur "Der Gnom mit dem Kristall" aufzustellen, welche seitdem das Stadtbild von Gmunden prägt. Am 1. September 1961 wurde seitens der Stadtgemeinde Gmunden der 60 kg schwere Bergkristall vom damaligen Besitzer, Herrn Michael Natter-Hornbostel angekauft.

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Ein Foto zur Erinnerung im „Gmundner Keramik Bilderrahmen"
Schießen Sie ein Foto mit dem traumhaften Seeschloss Ort im Hintergund. Die perfekte Erinnerung an Ihren Ausflug an den Traunsee.

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Das aktuelle Rathaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. Das genaue Entstehungsjahr ist unbekannt. Der Mittelbau gibt zur Vermutung Anlass, dass hier italienische Baumeister tätig waren oder diese zumindest den Entwurf beeinflusst haben. Es ist auf jeden Fall ein Renaissancebau. Oberhalb der Rathausuhr ist eine färbige Darstellung des österreichischen Doppeladlers angebracht, zu beiden Seiten der Uhr der österreichische Bindenschild und das Wappen des Landes Oberösterreich und darunter befindet sich das „Auge Gottes“. In der Loggia befindet sich ein Keramikglockenspiel.

Rathaus Gmunden - Ein aus dem 16. Jhdt. stammender Renaissancebau in der Loggia ein Keramikglockenspiel

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Seeschloss Ort
Das Schloss Ort (bis ins frühe 20. Jahrhundert auch Orth geschrieben) ist ein Komplex aus zwei Schlössern am Traunsee und befindet sich auf der Insel Ort im Ortschaftbestandteil Ort der Stadt Gmunden in Oberösterreich. Es besteht aus dem bekannteren Seeschloss auf einer Insel im Traunsee und dem über der Brücke angebundenen Landschloss. Das Seeschloss zählt zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes. Es diente als Außenkulisse für die Fernsehserie Schlosshotel Orth.

Das malerisch auf einer winzigen Insel im Traunsee gelegene Schloss Ort verdankt einen Großteil seiner Berühmtheit einer deutsch-österreichischen Fernsehserie: Acht Jahre lang, von 1996 bis 2004, wird im „Schlosshotel Orth“ gelebt, geliebt und geheiratet. Bis heute ist die Serie ein starker Publikumsmagnet und sorgt jährlich im Seeschloss Ort für zahlreiche Besucher.

Das Seeschloss Ort zählt nicht nur zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes, es hat vor allem auch spannende Geschichten zu erzählen: etwa die Sage vom Riesen Erla, der das Schloss aus Liebe zur Traunseenixe Blondchen erbaut haben soll. Und vom ersten geschichtlich erwähnten Besitzer, dem Ritter Hartneid von Ort, über den grausamen Grafen Herbestorff, bis hin zum Habsburger Erzherzog Johann Nepomuk Salvator, hat hier so manch schillernde Persönlichkeit residiert. Seit 1995 befindet sich das Seeschloss Ort wieder im Besitz der Stadtgemeinde Gmunden und steht der Öffentlichkeit sowohl als Museum als auch als Veranstaltungsort zur Verfügung.

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Das Trauntor ist eines der historischen Stadttore von Gmunden und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es diente einst als Zugang zur Stadt und Teil der Befestigungsanlagen. Das Tor beeindruckt durch seinen spätgotischen Baustil und seine markante Architektur. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv und symbolisches Wahrzeichen der Stadt. Das Trauntor verbindet die Altstadt mit dem Seeufer.

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Dampfschiff Gisela - Das Dampfschiff GISELA und die Traunseeschifffahrt
Die „Gisela” (Baujahr 1871) ist einer der ältesten Raddampfer der Welt und verfügt noch über eine „oszillierende Verbunddampfmaschine“. Das Dampfschiff Gisela ist im Juli und August an Sonntagen auf dem Traunsee unterwegs. Der Traunsee und die Traun besaßen seit jeher grosse Bedeutung als Wasserstrasse. Da bis zum Jahre 1839 die Uferstraße von Gmunden Richtung Ebensee nur bis Traunkirchen führte - bildete der Schiffsverkehr das ganze Jahr über die einzige Verbindung zum oberen Trauntal bzw. ins innere Salzkammergut.

1837 erwarb daher der Engländer John Andrews (1787-1847) das Privileg für die Dampfschifffahrt auf dem Traunsee und ließ sich von seinem Ingenieur Joseph John Ruston I (1809-1895) das erste hölzerne Dampfschiff „SOPHIE" entwerfen, mit dessen Bau 1838 in Ebensee begonnen wurde. Bereits am 15. Mai 1839 fand die erste offizielle Fahrt statt. Weitere Dampfschiffe, die ebenfalls alle Namen von Damen des Kaiserhauses trugen, folgten. Die unter Denkmalschutz stehende „GISELA" fährt heute noch als Touristenattraktion über den Traunsee. 1911 erfolgt die Gründung der „Traunsee-Motorboot Gesellschaft m.b.H. Ebensee" unter der Leitung von Rudolf Ippisch. 1918 erwirbt dieser auch die Traunsee Dampfschifffahrt von Joseph John Ruston II (1857-1934) und fasst nun beide Betriebe unter der Firmenbezeichnung „Traunseer Schifffahrtsgesellschaft" zusammen. Anfang 1977 erwirbt dann der Gmundner Schifffahrtsunternehmer Karl Eder die „Ippisch-Flotte" samt Steganlagen und vereinigt diesen bestehenden Schiffspark zur „Traunseeschifffahrt Eder".

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Krackowizerhaus An der Traunbrücke 7
1866 kaufte der praktische Arzt Dr. Ferdinand Krackowizer senior das alte dort befindliche „Schneiderhaus“ und hat an dessen Stelle 1867 ein neues Haus erbauen lassen. 1882 ließ er es vergrößern. Ab 1886 besaßen es sein namensgleicher Sohn und dessen Frau Agnes. Da das Ehepaar Dr. Krackowizer kinderlos war, wurde das Haus nach dessen Tod der Bürgerspitalstiftung überlassen, daher erhielt es auch den Namen Dr. Krackowizer-Stiftungshaus. Auf einer Tafel an der Straßenseite des Hauses wird diese Schenkung ausdrücklich dokumentiert.

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Klosterplatz 10 auch Linzerstraße 2
Das Vorgänger-Haus wird erstmals 1582 als Hafnerhaus bezeichnet und beherbergte einige Jahrhunderte lang diesen Berufsstand (noch 1894 war ein Hafner Eigentümer). Dann wurde es von der Bäckerfamilie Kemmetmüller erworben und 1906 neu erbaut. Es befindet sich noch heute im Eigentum von Kemmetmüller-Nachfahren. Josef Kemmetmüller war Hofbäcker. Heute ist dort ein Verkaufslokal mit Café der Bäckerei Hinterwirth untergebracht. Bis 1901 stand vor diesem Haus die Pestsäule, die dann auf den Klosterplatz verlegt wurde und jetzt beim „Haus-Salzkammergut“ steht. Bis in die 1960er Jahre hatte der Zahnarzt Schwarzäugl hier seine Ordination, in den 1970er und 1980er Jahren der praktische Arzt Dr. Ofner.

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SCHIFFMANNSHAUS
SEIT 1623 HAUS DER TRAUNSEESCHIFFER, STEURER UND NAUFERGEN. AB 1829 KLAUSENMEISTERHAUS.

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Der Brunnen am Gmundner Klosterplatz wurde 1811 angefertigt und aufgestellt. Er wird mit dem Trinkwasser des Heiligen Bründl gespeist.

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Der Orden der Kapuziner erhielt 1635 von Kaiser Ferdinand II. die Erlaubnis von Wels aus in Gmunden eine Niederlassung zu gründen. Die Grundsteinlegung des heutigen Kapuzinerklosters fand am 5.10.1636 statt. Die Kirche wurde erst 1645 eingeweiht, nachdem der Klosterbau und die Kirche bereits 1639 fertiggestellt waren. Leider ist der Kirchenraum versperrt.

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Die Kapuzinerkirche Gmunden steht in der oberösterreichischen Stadtgemeinde Gmunden im Bezirk Gmunden. Die Kirche wurde in den Jahren von 1636 bis 1638 errichtet. Seit Auflassung des Klosters im Jahr 2007 ist der Sakralbau eine Filialkirche zur römisch-katholischen Pfarrkirche Gmunden im Dekanat Gmunden der Diözese Linz. Die Kapuzinerkirche ist dem Patrozinium der Heimsuchung Mariens unterstellt.

Die Kapuzinerkirche Gmunden wurde ab 1636 von Marx Martin Spaz aus Linz errichtet. Die Kirche ist einschiffig mit einem dreijochigem Langhaus. Das eingezogene dreijochige Chor hat einen geraden Abschluss. Langhaus und Chor sind mit Kreuzgewölben ausgestattet. Die Kircheneinrichtung ist in der Art der Neuromanik aus der Zeit von 1872 bis 1875. Die Kirche verfügt über Ölbilder aus dem 18. Jahrhundert, deren Stil ist italienisch beeinflusst. Die Motive Mariä Heimsuchung (Hochaltarbild von 1753), hl. Fidelis und hl. Josef von Leonessa sind mit P.H. monogrammiert und werden dem Barockmaler Philipp Haller zugeschrieben. Haller war ein Schüler von Paul Troger.

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Kapuzinerkloster samt Kirche
Gründer des Gmundner Kapuzinerkonvents, dessen Grundsteinlegung 1636 erfolgte, war Kaiser Ferdinand II. Kirche und Kloster wurden architektonisch betont schmucklos gestaltet, um der franziskanischen Lebensweise gerecht zu werden. Besonders beachtenswert ist das Hochaltarbild Maria Heimsuchung, das der Tiroler Barockmaler Philipp Haller 1753 geschaffen hat.

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Evangelische Auferstehungskirche - Die neugotische Kirche wurde nach Plänen von Hermann Wehrenfennig in den Jahren 1871 bis 1876 erbaut.

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EVANGELISCHE PFARRKIRCHE
WURDE 1871 BIS 1876 NACH DEN PLÄNEN DES WIENER ARCHITEKTEN HERRMANN WEHRENFENNIG IM NEUGOTISCHEN STIL ERRICHTET.

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Die Evangelische Pfarrkirche Gmunden in der Bezirkshauptstadt Gmunden in Oberösterreich stammt aus den Jahren 1871 bis 1876. Die Kirche ist eine Pfarrkirche der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und gehört zur Evangelischen Superintendentur Oberösterreich. Die evangelische Kirche in Gmunden wurde in Form der Neugotik (altenglischer Stil) erbaut. Den Plan entwarf der Architekt Hermann Wehrenfennig.

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Das auf der rechten Seite des Altars befindliche Ölgemälde Das letzte Abendmahl stammt vom Münchner Kunstmaler Heinrich Vossberg. Die farbigen Kirchenfenster entstammen der Münchner Firma Burkhart. Anlass für die neuen Fenster war die Silberne Hochzeit von Herzog Ernst August und Herzogin Thyra 1903. Die Spender aus dem Familienkreis sind unterhalb der Kirchenfenster angebracht. Der Dresdner Maler Andräe schuf das Altarbild mit dem Motiv der Auferstehung. Altar und Kanzel stifteten ebenfalls die Hannoveraner, als Material verwendete der Gmundern Schnitzer Goebel eine slawonische Eiche.

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So wie die anderen Orte im Salzkammergut, hielt auch im Traunseeort die Reformation Einzug. Zwischen 1550 und 1624 gab es evangelische Pfarrer in Gmunden. Nach der Rekatholisierung der (heutigen) Stadtpfarrkirche im Jahr 1599 erbauten die Evangelischen eine Kirche außerhalb der Stadtmauern. 1626 wurden die Bewohner aufgefordert, dass sie sich entweder bis Ostern zum katholischen Glauben zu bekennen oder das Land zu verlassen haben. Im weiteren Verlauf kam es zum Oberösterreichischen Bauernkrieg. Der vor den Gmundner Stadttoren gelegene Ort Pinsdorf war im November 1626 Schauplatz einer blutigen Schlacht, auf Seiten der Aufständischen gab es über 2.000 Gefallene. Nach Niederschlagung der Rebellion und Einsetzung von Jesuiten im Nahe gelegenen Kloster Traunkirchen setzte sich die Gegenreformation durch.

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Die Glasfenster in der Apsis waren ein Geschenk des Hauses Hannover. Die Kirchenfassaden schmücken Ableger des Rosenstocks vom Dom in Hildesheim. Die Orgel stiftete König Georg V. von Hannover, sie wurde 1913 umgebaut und wesentlich erweitert.

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Die Kirche ist für 500 Sitzplätze ausgelegt. Die Bauausführung wurde durch Maurermeister Lechner aus Gmunden durchgeführt. Die Bearbeitung des rötlichen Kalksteins (Hirlatz Kalk) geschah im Zeitraum von fünf Jahren durch italienische Steinmetzen direkt am Bauplatz.

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Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: