Košice / Kaschau

in der Slowakei, Mai 2026

Košice (Kaschau) ist eine Stadt am Fluss Hornád im Osten der Slowakei nahe der Grenze zu Ungarn. Mit über 220.000 Einwohnern ist sie nach Bratislava die zweitgrößte Stadt des Landes. Das Wahrzeichen der Stadt ist der gotische Dom der Heiligen Elisabeth. Die Stadt war gemeinsam mit Marseille Kulturhauptstadt Europas 2013.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Jakob Palais (Jakabov palác): Nach dem Baumeister benannter, schlossähnlicher Palast mit quadratischem Turm, der selbigem als Wohnhaus diente.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Denkmal für die Soldaten der Sowjetarmee (Pamätník vojakov Sovietskej armády) am Námestie osloboditeľov
Angeblich gibt es Tendenzen dieses 'Russendenkmal' seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine zu entfernen. Allerdings bestand die Sowjetarmee eben nicht nur aus Russen, in der Ostslowakei war es zB die 4. Ukrainischen Front als Befreier von den faschistischen Invasoren.
Ähnlich verhält es sich mit dem Heldendenkmal der Roten Armee (auch Russendenkmal) am Wiener Schwarzenbergplatz, zur Erinnerung an rund 17.000 bei der Schlacht um Wien gegen Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 gefallene Soldaten der Roten Armee errichtet, die überwiegend Ukrainer waren.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Park pri Dolnej Bráne und Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Socha koňa Casso: Die Skulptur „Hengst Casso“ eines unbekannten Künstlers (aus dem Jahr 2018)
Die Bronzestatue ist 240 cm hoch und 230 cm lang. Casso ist eine Anspielung auf den lateinischen Namen von Košice – Cassovia.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Glocke HELLIGE JOHANNINIES (Zvon Svätý Ján)
Gegossen von Franciscus Allenfield in 1558, gestellt von der Selbstverwaltung der Altstadt in 2000

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Halmiho dvor, Staré Mesto

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Wappendenkmal von Kosice (Erb mesta Košice), derzeit in einer Baustelle

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Ostslowakische Galerie (Východoslovenská galéria)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Seit 2016 bringt das JBL Jump Fest die Leichtathletik mitten ins Herz der Stadt Košice und findet direkt am Fuße der St.-Elisabeth-Kathedrale statt. Die Zugehörigkeit zur World Athletics Continental Tour ermöglicht es den teilnehmenden Athleten, sich für die Olympischen Spiele, Weltmeisterschaften und andere Meisterschaften zu qualifizieren.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Glocke Urban (Zvon Urban)
Im Urban-Turm (Urbanova veža) befand sich die Urban-Kirchenglocke, die dem Urban I., dem Schutzpatron der Winzer, geweiht worden war. Diese fünf Tonnen schwere Glocke wurde 1557 durch den Glockengießer Franciscus Illenfeld abgegossen. 1966 wurde sie durch ein Feuer zerstört. Das Original wurde rekonstruiert und befindet sich heute vor dem Urban-Turm.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Singender Brunnen (Spievajúca fontána) vor dem Staatstheater Kaschau (Národné divadlo Košice)
Der Brunnen ist der älteste singende Brunnen in der ehemaligen Tschechoslowakei. Es wurde 1986 erbaut und 1996-97 renoviert. Das Staatstheater Košice liegt mitten im Zentrum der Stadt und ist ein neobarocker Bau aus 1899.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Glockenspiel (Zvonkohra)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Altes Rathaus (Historická radnica)
Das zweigeschossige Gebäude im barocken und klassizistischen Stil, ein Stadtpalast, stammt aus den Jahren 1779–1780. Es wurde nach Entwürfen von J. Langer von der Bratislavaer Baumeisterkammer errichtet. Die Fassade ist reich mit Pilastern verziert und wird von einem dreieckigen Tympanon mit dem Stadtwappen abgeschlossen. Der Durchgang ist kuppelförmig mit einem flachen Gewölbe. Tatsächlich handelt es sich nicht um das älteste Rathaus von Košice. Mitte der 1920er Jahre verließ die Stadtverwaltung das Gebäude und richtete 1928 die Stadtbibliothek ein. Nach 1989 wurde es nach dem ehemaligen Bürgermeister und Dichter Jan Bocatius benannt. Es diente bis 1996 als Bibliothek, bis die Stadtverwaltung beschloss, das Gebäude wieder zu beziehen.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Boutique Hotel Slávia

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Hlavná, Staré Mesto

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Brunnen der Sternzeichen (Fontána znamení)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Marienstatue Immaculata - Pestsäule (Súsošie Immaculata - Morový stĺp)
Barockdenkmal, errichtet 1723 als Zeichen der Dankbarkeit für das Ende der Pestepidemie. Besonders schön sind die Heiligenfiguren und die Marienstatue an der Spitze. Sie ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und befindet sich mitten in der Altstadt an der Hauptstraße.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Pestsäule (slowakisch: Morový stĺp) oder Immaculata ist eine barocke Pestsäule (Marien- und Dreifaltigkeitssäule) in Košice, Slowakei.

Die Säule befindet sich in einem kleinen Park und erinnert an die Dankbarkeit gegenüber Maria für das Ende der Pestepidemie von 1709 und 1710. Sie wurde 1723 an der Stelle eines mittelalterlichen Galgens in der Fő utca (Hauptstraße, heute Hlavná ulica) errichtet. Eine Gedenktafel am Sockel besagt, dass die Reliquien des Heiligen Valentin unter dem Bauwerk verborgen sind.

Es handelt sich um eine 14 Meter hohe Säule auf einem Steinsockel mit Skulpturen des Heiligen Josef, des Heiligen Sebastian und des Heiligen Ladislaus. Auf der Spitze der Säule befindet sich eine Skulptur der Jungfrau Maria. Die Pfeiler des Zauns sind mit Skulpturen des Heiligen Gabriel, der Heiligen Elisabeth von Ungarn, der Heiligen Margareta, des Erzengels Michael und der Heiligen Barbara verziert.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Universitätkirche in Kosice (Premonštrátsky kostol Najsvätejšej Trojice)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Der an der Ecke der Straßen Hlavná und Poštová gelegene Csáky-Dezőfi-Palast (Csáky-Dezőfiho Palác) ist ein großartiges Beispiel für neoklassizistische Architektur aus dem frühen 19. Er war zunächst der Sitz der Grafschaft Abaúj-Torna und gehörte bis in die 1920er Jahre der Familie Dezőfi. Es beherbergte wichtige Gäste wie Zar Alexander I. von Russland im Jahr 1821. Später beherbergte es die Ostslowakische Galerie und seit 1992 dient es als regionaler Sitz des Verfassungsgerichts der Slowakischen Republik.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Der Čermeľ-Bach (Čermeľský Potôčik) ist ein horizontaler Brunnen in der Hlavná-Straße in Košice. Er befindet sich im südlichen und nördlichen Teil dieser Straße. Im südlichen Teil fließt er von der Rooseveltova-Straße zum Unteren Stadttor und zum Freiheitsplatz. Im nördlichen Teil verläuft er vom Skulpturenkomplex der Unbefleckten Empfängnis bis zum Gebäude des ehemaligen Tesco-Kaufhauses. Der Čermeľ-Bach wurde am 9. Mai 1997 angelegt.

Der Bach hatte eine Wassermenge von 50 bis 400 Litern pro Sekunde und wurde von mehreren Dutzend Brücken überspannt. Der Bach ist 15 cm tief und 40 cm breit und eignet sich daher ideal zum Waten bei heißem Wetter. Gleichzeitig sorgt es für etwas weniger Staub und mehr Luftfeuchtigkeit im Zentrum.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Aida, die legendäre Konditorei in der Hlavná-Straße, im historischen Gebäude des Andrássy-Palastes.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Seminarkirche (Seminárny kostol sv. Antona Paduánskeho) ist die zweitälteste erhaltene Kirche in Košice. Ursprünglich gotisch erbaut, wurde sie später im Barockstil umgebaut. Die Kirche wurde von den Familien Perín und Perényi für den Franziskanerorden errichtet und nach einem Brand im Jahr 1333 dem Heiligen Nikolaus geweiht. Anhand der erhaltenen gotischen Elemente lässt sich erkennen, dass sie einst mit prächtigen plastischen gotischen Verzierungen geschmückt war. Nach einem Brand im Jahr 1556 diente die Kirche als Militärlager. Lediglich das geschlossene Kirchenschiff war die Bischofskirche des Bischofs von Jáger, der hier während der türkischen Besetzung seines Sitzes Eger von 1597 bis 1761 residierte. Nach der Rückgabe des Gebäudes an die Franziskaner wurde es restauriert und dem Heiligen Antonius von Padua neu geweiht. Nach der Errichtung des Bistums Košice im Jahr 1804 wurde das restaurierte Franziskanerkloster zum Priesterseminar und zur Seminarkirche. Die Franziskaner leben heute nicht mehr in der Stadt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Ostslowakisches Museum (Východoslovenské múzeum): Historisches Museum in einem Gebäude im Neorenaissancestil mit Artefakten und großer Sammlung seltener Münzen.

Das Ostslowakische Museum (Východoslovenské múzeum) ist ein Museum in der slowakischen Stadt Košice und eines der ältesten Museen des Landes. Es wurde 1872, noch zur Zeit von Österreich-Ungarn, auf Initiative des aus der Stadt stammenden Archäologen Imre Henszlmann gegründet und hieß damals Oberungarisches Museum (ungarisch Felső-Magyarországi Muzeum). Nach Henszlmanns Tod im Jahr 1888 kam seine mehr als 3000 Stücke umfassende Sammlung in die Bestände des Museums. Nach der Überführung der sterblichen Überreste von Franz II. Rákóczi im Jahr 1906 folgte eine Umbenennung in Oberungarisches Rákóczi-Museum (ungarisch Felső-magyarországi Rákóczi Múzeum), wie das Museum auch nach dem Ersten Wiener Schiedsspruch und der ungarischen Besetzung der Stadt von 1938 bis 1944 hieß. Heute umfasst die Sammlung des Museums mehr als 500.000 Gegenstände. Das Hauptgebäude des Ostslowakischen Museums befindet sich am Námestie Maratónu mieru Nr. 2 (deutsch Friedensmarathon-Platz), das 1901 im repräsentativen Neorenaissance-Stil errichtet wurde.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Denkmal des Friedensmarathons (Pamätník Medzinárodného maratónu mieru) auf der Marathonstraße in Košice
Der Košice-Marathon (offizielle Bezeichnung slowakisch Medzinárodný maratón mieru – „Internationaler Friedensmarathon“; englisch Kosice Peace Marathon) ist ein Marathon in Košice (Slowakei). Er findet seit 1924 statt und ist somit die älteste Marathonveranstaltung in Europa und, nach dem Boston-Marathon, die zweitälteste der Welt. Der Austragungstermin ist in der Regel der erste Oktobersonntag.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Ostslowakisches Museum (Východoslovenské múzeum - Príroda Karpát)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Sándor Márai Statue (Pamätník Sándora Máraiho)
Denkmal, das dem in Košice geborenen Schriftsteller und Dichter Sándor Márai gewidmet ist. Die 2004 geschaffene Statue zeigt ihn sitzend auf einem Stuhl, neben ihm ein weiterer, der die Besucher zu einem Moment der Besinnung einlädt. Es ist eine schlichte, aber symbolträchtige Darstellung, die Verbundenheit und Respekt vor dem Andenken des Autors vermittelt. Sie befindet sich auf dem kleinen Platz, der seinen Namen trägt – Námestie Sándora Máraiho – einer ruhigen, grünen Oase nahe der Hauptstraße Hlavná.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Griechisch-katholische Kathedrale der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria (Gréckokatolícky katedrálny chrám Narodenia Presvätej Bohorodičky)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und ist mit zwei kleineren Türmen verziert. Die Kirche ist sehr gut erhalten. Sie liegt etwas abseits der touristischen Hauptrouten, aber dennoch im historischen Stadtzentrum, gegenüber der Universität.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die griechisch-katholische Kathedrale Mariä Geburt (slowakisch: Gréckokatolícky katedrálny chrám Narodenia presvätej Bohorodičky) befindet sich in der Moyzesova-Straße im historischen Zentrum von Košice, Slowakei. Sie ist die Kathedrale der Eparchie Košice der Slowakisch-Griechisch-Katholischen Kirche. Griechisch-Katholiken begannen sich im 17. Jahrhundert in Košice anzusiedeln. Erst 1852 errichtete ihr Bischof eine Kapelle in Košice. Bis dahin fanden die Gottesdienste in der Franziskanerkirche und seltener in den Prämonstratenserhäusern oder in der St.-Michael-Kapelle statt.

1880 konnte die Gemeinde ein Grundstück in der Nähe der Kapelle erwerben und die Kirche in den Jahren 1882–1898 errichten. In der kommunistischen Ära der ehemaligen Tschechoslowakei wurde die Kirche nach dem Verbot der griechisch-katholischen (byzantinisch-katholischen) Kirche der orthodoxen Kirche übergeben. Nach 1990 wurde sie an die griechisch-katholische Kirche zurückgegeben und restauriert und in ihren heutigen Zustand versetzt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche wurde in den Jahren 1882–1898 nach den Plänen von Viliam Kolastek und dem Bauunternehmer Ľudovít Schmidt erbaut. Sie ist im neoromanischen Stil errichtet. 1901 wurden die Ikonostase und die Kanzel installiert. Nach der Gründung des Apostolischen Exarchats von Košice im Jahr 1997 wurde die Kirche zur Kathedrale erhoben.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Dreifaltigkeitssäule (Trojičný stĺp) bei Dominikanerkirche und -Kloster von Kosice (Dominikánsky kostol Nanebovzatia Panny Marie) beim Blumenmarkt (Trh na Dominikánskom námestí) am Dominikánske námestie

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche Mariä Himmelfahrt, allgemein bekannt als Dominikanerkirche, ist das älteste erhaltene Gebäude von Košice und ein Eckpfeiler der spirituellen und architektonischen Geschichte der Stadt. Diese bemerkenswerte Kirche im Herzen der slowakischen Altstadt von Košice zeigt eine einzigartige Mischung aus romanischen, gotischen und barocken Stilen – jede Schicht spiegelt entscheidende Momente in der Entwicklung der Stadt wider. Die Kirche wurde im späten 13. Jahrhundert vom Dominikanerorden gegründet und zeugt von Jahrhunderten des Glaubens, der Widerstandsfähigkeit und des künstlerischen Schaffens. Für Besucher bietet sie nicht nur atemberaubende Architektur und sakrale Kunst, sondern auch eine lebendige Verbindung zur anhaltenden Marienverehrung von Košice, die sich am eindrucksvollsten während des jährlichen Festes Mariä Himmelfahrt am 15. August ausdrückt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche wurde um 1290 vom Dominikaner Orden gegründet und wurde schnell zu einem Mittelpunkt für Predigten und das spirituelle Leben im mittelalterlichen Košice. Ihre früheste dokumentierte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1303, was ihren Status als wichtige religiöse Institution bestätigt. Die Dominikaner waren maßgeblich an der Förderung von Bildung, Alphabetisierung und Marienverehrung beteiligt und prägten die Kirche mit einem Erbe, das die kulturelle Landschaft von Košice bis heute prägt.

Das romanische Kirchenschiff ist der älteste erhaltene Teil der Kirche und zeichnet sich durch dicke Steinmauern und schmale Fenster aus, die für die frühe mitteleuropäische Kirchenarchitektur charakteristisch sind. Diese Elemente bieten ein seltenes Fenster in die mittelalterliche Vergangenheit von Košice. Angesichts der wachsenden Bedeutung der Stadt wurde die Kirche im späten Mittelalter im gotischen Stil erweitert. Bemerkenswerte Merkmale sind der Chor und der imposante Nordturm – mit 68 Metern der höchste in Košice –, gekrönt von einer konischen Turmspitze. Spitzbögen, Kreuzrippengewölbe und verzierte Maßwerkfriese prägen die gotischen Anbauten und verstärken das Gefühl der Vertikalität und des Lichts.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche des Erzengels Michael oder Ursulinenkirche (Kostol sv. Michala Archanjela - Uršulínky) ist eine Barockkirche in Košice, in der Altstadt an der Mäsiarská-Straße. Sie wurde ursprünglich von den Baumeistern Ján Brad und Baltazár Reiner für Calvinisten erbaut. Aufgrund der Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken wechselte die Kirche jedoch mehrmals den Besitzer. Bis 1698 war sie abwechselnd im Besitz von Evangelikalen und Katholiken. Besonders bemerkenswert war, dass unter den verschiedenen Besitzern auch das Militär war, das das Gebäude als Waffenlager nutzte, da es damals angeblich den geringsten künstlerischen Wert hatte. Die Ursulinen, die als vierter Orden (nach den Dominikanern, Franziskanern und Jesuiten) 1698 in Košice eintrafen, hatten die Kirche noch nicht einmal eingerichtet, bevor sie ihnen wieder weggenommen wurde. Erst 1731 wurde sie ihnen endgültig übergeben.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Das Innere der Kirche ist ein Zeugnis von Barock, Rokoko, Klassizismus und Jugendstil. An der Wand des Altarraums befinden sich vergoldete barocke Heiligenfiguren. Interessanterweise stehen die Skulpturen nicht auf dem Altar (wie in anderen Kirchen), sondern auf direkt in die Wand eingelassenen Konsolen. Dies mag daran liegen, dass die Schwestern des Ursulaordens diese Skulpturen bei ihrer Ankunft vermutlich für den zukünftigen Altar anfertigen ließen. Nach ihrer Abreise lagerten sie die Statuen ein und stellten sie später, als sie zurückkehrten und kein Geld für einen großen Altar hatten, einfach so auf. In der Mitte befindet sich der Erzengel Michael, dem die Kirche geweiht ist. Ursprünglich war sie als calvinistische Kirche vom Hallentyp, und nach 1698 wurden einige bauliche Veränderungen am ursprünglichen Konzept ihrer Innenausstattung vorgenommen. Neben dem hohen Hauptschiff besitzt die Kirche zwei kleinere Seitenschiffe. Darüber befinden sich Chöre mit einem Rokoko-Geländer. Im Altarraum befinden sich echte (rechts) und Scheinfenster (links) mit Glaseinsätzen im Jugendstil.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Bemühungen der Ursulinen um die Verschönerung der Kirche wurden durch einen Brand im Jahr 1840 und einen Sturm im Jahr 1876 weiter beeinträchtigt. Anschließend wurden der Kirchturm und das Dach repariert. Nach diesen Reparaturen erhielt die Kirche eine schlichte dreiachsige Fassade. 1898 wurde das Pfarrhaus erweitert, eine Sakristei angebaut und ein Turm an der Hauptfassade errichtet. Der Hauptaltar des Heiligen Michael und die sechs Seitenaltäre sind barock und stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Schwestern errichteten hauptsächlich Schulen. In Richtung der Mäsiarská-Straße bauten sie ein großes Kloster (heute die Poliklinik Staré mesto und die Medizinische Sekundarschule St. Elisabeth). Dort befanden sich seit 1877 ein Internat, ein Kindergarten, eine Volkshochschule, eine Mittelschule und eine Handelsschule. In der Nähe unterhielten sie außerdem eine Mädchenschule und ein Lehrerseminar. 1905 errichteten sie in der Komenského-Straße eine Mädchenwirtschaftsschule im historistischen Stil. In dem Gebäude ist heute die Fakultät für Naturwissenschaften untergebracht. Noch heute betreiben die Ursulinen die bereits erwähnte Medizinische Sekundarschule direkt neben der Kirche sowie ihr Kloster in der Hlavná-Straße 66, in dem sich auch das Internat befindet.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Universitätkirche in Kosice (Premonštrátsky kostol Najsvätejšej Trojice)
Die Prämonstratenserkirche der Heiligen Dreifaltigkeit ist eine bedeutende romanisch-katholische Barockkirche in Košice (Hlavná-Straße). Sie ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wird vom Prämonstratenserorden verwaltet.

Die Kirche steht an der Stelle des ehemaligen Königshauses, dem Sitz der königlichen Kammer. • Die Kirche, die ursprünglich während der Gegenreformation als Jesuitensiedlung gegründet wurde, ist auch mit der Geschichte des Martyriums dreier Jesuiten verbunden, die im frühen 17. Jahrhundert bei einem Versuch, die Stadt wieder katholisch zu machen, gefangen genommen und getötet wurden.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Universitätskirche St. Trinitatis - Das wertvollste Barockobjekt in Košice mit dem schönsten zeitgemäßen Interieur wurde im Jahre 1681 gebaut. Nebenan stand im Mittelalter das sogenannte königliche Haus, das der Sitz von königlichen Kammer war. Das Interieur wirkt mit einem selten einheitlichem Eindruck. Vollkommen ist das illusorische Gemälde aus dem Jahre 1786 von Erasmus Schrött hinter dem Hauptaltar. Das Hauptaltargemälde aus dem Jahre 1854 ist vom Maler Josef Pesky. Alle Nebenkapellen haben illusorisch gemalte Altare, in die wirkliche Altarbilder hineingelegt sind. In der Krypta, die als Grabstätte der Familie Rakoczi dienen sollte, liegt die Begründerin der Kirche, die Fürstin Žofia Báthory und ihr Sohn František I.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche wurde 1681 als Jesuitenkirche erbaut und ging nach der Auflösung des Jesuitenordens im 18. Jahrhundert in die Verwaltung des Prämonstratenserordens über. Sie gilt als das wertvollste Barockgebäude in Košice und besticht durch ihre reiche barocke Dekoration und ihr unverwechselbares Interieur. Im Inneren befindet sich ein beeindruckendes Illusionsgemälde von Erazm Schrött aus dem Jahr 1786, das einen dreidimensionalen Eindruck erzeugt, sowie die Verzierung des Hauptaltars mit dem Motiv der Heiligen Dreifaltigkeit.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Calvinistische Kirche oder Reformierte Kirche (Kostol reformovanej kresťanskej cirkvi) ist eine Kirche im klassizistischen Stil in Košice, im Altstadtviertel, in der Hrnčiarska-Straße, unweit des Gefängnisses Miklušová. Die Reformierte Kirche besteht seit 1811 und wurde im Jahr zuvor geweiht. Der Bau begann 1805.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Nach über 40 Jahren erhielt die Kirche eine neue Fassade und einen 27 Meter hohen Turm. Damals stiftete der Stadtrat auch einen vergoldeten Hahn für den Turm, der aus dem Jahr 1689 stammt und einst vom Turm der St.-Elisabeth-Kathedrale auf die Stadt herabblickte, als diese noch der Reformierten Kirche gehörte. Der kostbare Hahn, ein Symbol der Wachsamkeit für reformierte Gläubige, überstand einen weiteren Umbau (diesmal im neoromanischen Stil) im Jahr 1895, bei dem der Turm auf 40 Meter erhöht wurde. Die Kirche ist von verschiedenen Straßen wie der Hlavná-Straße, der Mlynská-Straße und der Hrnčiarska-Straße aus sichtbar. Sie bietet Platz für 800 Personen, was etwa einem Fünftel aller in der Stadt lebenden Calvinisten entspricht.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Die Kirche ist innen sehr schlicht eingerichtet. Einzige Ausnahme bilden die seltenen liturgischen Gefäße, die die reformierten Gläubigen von Košice aus ihrer früheren, inzwischen abgerissenen Holzkirche in der Moldavská-Straße mitbrachten. Erwähnenswert sind auch die klassizistische Kanzel und Orgel aus dem Jahr 1813.

Seit den 1990er Jahren ist die Calvinistische Kirche eine der Stationen der ökumenischen Passionsprozession. Sie findet jedes Jahr am Karfreitag in Košice statt und führt an den meisten der zehn registrierten Kirchen der Stadt vorbei. Diese in der Slowakei seltene Prozession zeugt von religiöser Toleranz.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Singender Brunnen (Spievajúca fontána) beim Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Singender Brunnen (Spievajúca fontána) beim Staatstheater Kaschau (Národné divadlo Košice)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Boutique Hotel Slávia

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Monae' Nichols, 1998, USA: Long Jump 6.97

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Cristian Atanay Nápoles, 1998, CUB: Triple Jump 17.40

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety) - Größte gotische Kathedrale des Landes, die mehr als 5.000 Personen Platz bietet und zwischen 1378 und 1508 erbaut wurde.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety) und St. Michael-Kapelle (Kaplnka svätého Michala)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

St. Michael-Kapelle (Kaplnka svätého Michala) und Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Urban-Turm (Urbanova veža)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Singender Brunnen (Spievajúca fontána) beim Staatstheater Kaschau (Národné divadlo Košice)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Singender Brunnen (Spievajúca fontána) beim Dom der Heiligen Elisabeth (Dóm svätej Alžbety)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Hauptstraße (Hlavná ulica)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Aida, die legendäre Konditorei in der Hlavná-Straße, im historischen Gebäude des Andrássy-Palastes (Andrássy palota).

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Csáky-Dezőfiho Palác

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Staatstheater Kaschau (Národné divadlo Košice) und Stadttheater Košice (Mestské divadlo Košice)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Sigmundsturm: Der Nordturm des St. Elisabeth Doms bietet die schönste Aussicht auf die Stadt.
Er wurde von 1420 - 1440 unter der Regierung. von Sigismund von Luxemburg errichtet und 1462 fertiggestellt. Der Turm wurde nach dem Brand von 1775 aufgestockt und an seiner Spitze mit einer Rokokohaube mit einem umlaufenden Gang und einer Wohnung für den Stadtwächter in der 6. Turmetage versehen. Zu dem Aussichtspunkt führen 160 Stufen. Der Turm ist 59,7m hoch und an dessen Spitze befindet sich ein 3 Meter hohes Kupferkreuz. In dem Türm ist das Uhrwerk der großen Uhr, die Konstruktion zur Glockenaufhängung und drei Glocken, sowie ein Archivraum.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Dreiseitenuhr an der Ecke Hlavná und Biela

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Hrnčiarska, Košice, Slowakei

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Museum der Opfer des Kommunismus (Múzeum obetí komunizmu)
Die Hauptausstellung befindet sich im Untergeschoss des rechten Gebäudeflügels. Sie ist durch Wände unterteilt, an denen Tafeln mit Opferkategorien angebracht sind. In jedem Bereich befindet sich ein Fernseher mit Videoaussagen der Opfer. Auf vier Bildschirmen werden Zeugenaussagen aus acht Kategorien gezeigt. Die Namen der politisch Verurteilten werden an die zentrale Wand projiziert. Sie sind in zwei Spalten angeordnet, die Projektion dauert insgesamt zwölf Stunden.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Es gibt eine persönliche Führung oder einen Audioguide in Englisch und Slowakisch. Die Tour beinhaltet Videogeschichten, die Einblicke in die Verfolgungserfahrungen von Menschen während der kommunistischen Ära in der Slowakei geben. Außerdem gibt es unsere Karte der Kommunismusopfer, auf der nach Opfern gesucht werden kann, sowie die Rudolf-Fiby-Bibliothek für Samisdat- und Exilliteratur, in der die kreativen Wege aufgezeigt werden, wie Menschen während der Zensur Informationen verbreiteten.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Botanical Garden UPJŠ (Botanická záhrada UPJŠ v Košiciach)
Die Gewächshäuser des Botanischen Gartens der P. J. Šafárik-Universität in Košice wurden 1958 erbaut und erstrecken sich über eine Fläche von 3.500 Quadratmetern. Sie bestehen aus einem Komplex von Ausstellungs- und Kulturgewächshäusern, in denen Besucher zahlreiche Pflanzenarten aus tropischen und subtropischen Regionen der Welt entdecken können. In den Jahren 2014–2016 wurden die drei größten Gewächshäuser umfassend saniert, wobei die Fassade und die Heizung erneuert wurden. Anschließend erfolgte die schrittweise Sanierung der übrigen Gewächshäuser und der darin befindlichen Ausstellungen. Die Sammlungen umfassen eine Vielzahl subtropischer und tropischer Zier- und Nutzhölzer, Kräuter und Farne. Besonders artenreich sind  Sammlungen von Kakteen und anderen Sukkulenten, Orchideen und Bromelien.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Der Botanische Garten der P. J. Šafárik-Universität in Košice – der östlichen Metropole der Slowakei – ist der größte der Slowakei. Der Botanische Garten von Košice erstreckt sich am Fuße der Hügel am nördlichen Stadtrand auf einer Fläche von 30 Hektar. Er ist seit 1950 für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit insgesamt 4.000 Pflanzenarten zählt er zu den bedeutendsten in Mitteleuropa.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Palmen dominieren das erste Gewächshaus. (Trachycarpus fortunei, Dypsis lutescens, Archontophoenix cunninghamiana), Pflanzen aus Mittel- und Südamerika (Theobroma cacao, Mimose, Caliandra, Psidium, Begonien, Bromelien, Orchideen, Farne), Australien (Araukarie, Eucalyptus citriodora, Grevillea) und Südostasien (Brotfrucht – Artocarpus heterophyllus, Ingwer – Etlingera elatior).

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Der Botanische Garten von Košice ist seit August 2002 als Schutzgebiet ausgewiesen. Die Mitarbeiter des Gartens betreuen unter anderem 14 geschützte Arten der Ostslowakei, darunter acht vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Das zweite und höchste Gewächshaus (12 Meter) beherbergt eine Ausstellung südostasiatischer Pflanzen mit Wasserfall und Teich, um den Bananenstauden (Musa sp.), Gehölze wie Syzygium aqueum sowie epiphytische Orchideen (Vanda, Dendrobium, Angraecum) und Farne wachsen. Dendrocalamus giganteus, einer der größten Bambusse der Welt mit einem Stammdurchmesser von 10 bis 25 cm, dominiert dieses Gewächshaus. Ein Teil des Gewächshauses präsentiert außerdem Pflanzen aus Mittelamerika (Persea americana, Anthurium). In diesem Gewächshaus finden regelmäßig Orchideenausstellungen statt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Gewächshaus IV – Viktória: Das wärmste tropische Gewächshaus präsentiert eine reiche Vielfalt an Pflanzen aus den Familien der Bromeliengewächse (Bromeliaceae), Orchideengewächse (Orchidaceae) (Vanille, Dendrobium), epiphytische Kakteen (der Gattung Rhipsalis) sowie verschiedene Kletterpflanzen (Aristolochia, Philodendron, Piper ornatum). Neben interessanten Pflanzen wie dem epiphytischen Farn Platycerium bifurcatum und Zuckerrohr (Saccharum oficinarum) kann man hier auch tropische Sternfrucht (Averrhoa carambola) bewundern. Zwei Fischteiche (mit Karauschen, Koi-Karpfen, Haiwelsen und Senegal-Flösselhecht) gehören ebenfalls zum Gewächshaus, und saisonal wachsen darin auch tropische Seerosen (Victoria cruziana, Nelumbo sp.). Traditionell findet in diesem Gewächshaus eine Ausstellung exotischer tropischer und subtropischer Schmetterlinge statt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Epiphyten sind Pflanzen, die auf der Oberfläche anderer Pflanzen wachsen und Wasser und Nährstoffe aus der Luft, Niederschlägen oder in ihrer Umgebung gesammelten Abfällen beziehen. Die Wirtspflanzen werden als Phorophyten bezeichnet. Epiphyten tragen zur Biodiversität und Biomasse von Ökosystemen bei. Im Gegensatz zu Parasiten nutzen Epiphyten den Wirt lediglich als Stütze und Wachstumsraum; sie entziehen ihm keine Nährstoffe. Es handelt sich um eine sehr vielfältige Pflanzengruppe, da neben Flechten und Moosen auch Farne, Bromelien, Orchideen und Kakteen auf diese Weise wachsen können.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Philippinische Zikade (Phyllium philippinicum)
Sie ist bekannt für ihre perfekte Nachahmung von Blättern. Sie stammt von den Philippinen. Weibchen erreichen eine Größe von 8 cm, Männchen 6 cm. Sie sind grün gefärbt, selten kommen Exemplare mit brauner, gelber oder rosa Färbung vor. Die Eier werden etwa 4 bis 5 Monate lang inkubiert, die Larven schlüpfen je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Zucht ist einfach. Wir füttern sie mit Brombeerblättern (Himbeeren und Brombeeren).

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Besonders wertvoll ist seine Sammlung von rund 1.200 Kakteen, die angeblich die größte im ehemaligen Gebiet der Tschechoslowakei ist. Auch die Ausstellung prächtiger Orchideen, Insektenfresser und subtropischer Flora in Gewächshäusern auf einer Fläche von 1.742 m² ist sehenswert.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Das Sukkulentengewächshaus entführt die Besucher in die Welt der Kakteen und anderer Sukkulenten. Pflanzen aus Nord- und Südamerika stehen im Mittelpunkt, aber auch südafrikanische Sukkulenten sind hier zu sehen. Die begleitende Vegetation besteht aus Pflanzen der Familien Bromeliengewächse (Bromeliaceae), Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Agavengewächse (Agavaceae) und Dickblattgewächse (Crassulaceae), die in der Natur gemeinsam mit Kakteen wachsen.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Mini-Zoo

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Mini-Zoo

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Das Wassersystem ist Teil der Freiluftausstellung. Es besteht aus dem Hauptwasserreservoir mit einer gestuften Wasserkaskade im zentralen Ökologischen Bildungsbereich (ÖBE). Der künstliche Bach, der vom Hauptreservoir gespeist wird, schlängelt sich durch den ÖBE und mündet nach etwa 180 Metern in den „unteren kleinen See“. Entlang des Bachlaufs befinden sich kleine, voneinander getrennte Becken mit verschiedenen Sumpfpflanzen in Gruppen. Neben dem Wasserkreislauf in der Nähe des unteren kleinen Sees gibt es den sogenannten „geerdeten kleinen See“, in den Sickerwasser aus allen Freiluftbereichen fließt und so die Umgebung dieses teils natürlichen, mit Feuchtvegetation bewachsenen Reservoirs mit Feuchtigkeit versorgt.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Das Arboretum erstreckt sich über rund 20 Hektar und ist über ein Netz aus Gehwegen und asphaltierten Straßen mit dem unteren Teil des Gartens verbunden. So können sich Fußgänger, Familien mit Kinderwagen und Besucher mit Behinderungen bequem fortbewegen. Feste Bänke und Unterstände laden zum Verweilen und Entspannen ein. Ein harmonischer Wechsel von Wald- und Wiesenbeständen bietet zusätzlichen Nutzen. Im unteren Bereich dominieren exotische Baumarten; der obere Bereich besteht hauptsächlich aus einheimischen Gehölzen, die die ursprüngliche, erodierte Weidefläche seit jeher vor Erosion geschützt haben.

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Ausstellung lebender tropischer Schmetterlinge in einem separaten Gewächshaus

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Staničné námestie beim Bahnhof Košice

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026

Košice Train Station (Železničná stanica Košice)

 Košice / Kaschau in der Slowakei, Mai 2026



Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: