Malta

Archipel im Mittelmeer, Februar 2014

Malta (amtlich maltesisch Repubblika ta’ Malta) ist ein südeuropäischer Inselstaat im Mittelmeer zwischen Tunesien und Italien und trat 2004 der Europäischen Union bei. Die Währung ist Euro und in Bezug auf Bevölkerung (520.000 Einwohner) und Fläche (316 km²) ist es das kleinste EU-Mitglied. Die Maltesische Sprache Maltesisch (Eigenbezeichnung: Malti) ist die einzige autochthone semitische Sprache in Europa.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Blick von den Lower Barrakka Gardens zur den Upper Barrakka Gardens

 Malta, Februar 2014

Die Lower Barrakka Gardens (malt.: Il-Barrakka t'Isfel) sind eine Parkanlage in Valletta, der Hauptstadt von Malta. Sie befinden sich auf dem unteren Bereich der St. Christopher’s Bastion, die wiederum einen Teil der Stadtbefestigungen Vallettas darstellt.

 Malta, Februar 2014

Der Garten wurde von französischen Truppen während der Belagerung Vallettas durch die aufständische Bevölkerung Maltas 1798–1800 angelegt. Wahrscheinlich diente der Gartenkomplex ursprünglich zur Produktion von Gemüse und Feldfrüchten für die abgeschnittene Garnison.

Monument Enea di Ugo Attardi

 Malta, Februar 2014

In den Gardens wurde 1810 zum Andenken an Alexander Ball ein Denkmal in Form eines neoklassizistischen Tempels errichtet. Weitere Denkmale erinnern an die Zeit der zweiten großen Belagerung Maltas. Die Gartenanlage bietet einen freien Blick auf den Eingang zum Grand Harbour. Außerdem gibt es gepflegte Grünflächen, Wege, Sitzgelegenheiten und einen Springbrunnen.

 Malta, Februar 2014

Das gegenwärtige öffentliche Busnetz ist übersichtlich gegliedert: Generell verkehren die Busse auf den maltesischen Inseln täglich zwischen 5.30 Uhr und 23 Uhr. 80 Linien verbinden zahlreiche Ortschaften miteinander. Jede Linie wird in zwei Richtungen bedient (keine Rundfahrten), die meisten Linien fahren in die Hauptstadt Valletta bzw. aus ihr ab.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Die Belagerung von Malta im Zweiten Weltkrieg war eine von 1940 bis 1942 dauernde Seeblockade der Insel mit permanenten Luftangriffen durch die italienische und später auch die deutsche Luftwaffe (Achsenmächte). Die Insel gehörte damit zum Kriegsschauplatz Mittelmeerraum. An die bei den Luftangriffen Gefallenen erinnert das Siege-Bell-Monument in Valletta, das im Inneren mit einer riesigen Glocke ausgestattet ist (Glocke der überstandenen Belagerung).

 Malta, Februar 2014

"At the going down of the sun and in the morning we will remember them"

 Malta, Februar 2014

Bekannte Kinofilme, die teilweise auf Malta gedreht wurden, sind U-571, Monte Cristo, Troja, Alexander, Gladiator, 12 Uhr nachts – Midnight Express, The Da Vinci Code – Sakrileg und München; zu den dort entstandenen Fernsehproduktionen zählt insbesondere Game of Thrones.

 Malta, Februar 2014

Auf Malta waren im Jahr 2014 rund 315.000 Fahrzeuge zugelassen (ohne Motorräder). Mit einer Quote von 592 privat zugelassenen Pkw je 1000 Einwohner lag Malta im Jahr 2012 auf Platz 2 in der Europäischen Union, hinter Italien (621) und noch vor Finnland (560) oder beispielsweise Deutschland (530). Im Jahr 2016 lag der Motorisierungsgrad (Personenkraftwagen pro 1000 Einwohner) bei 635.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Fahrradverkehr spielt eine völlig unbedeutende Rolle, nur wenige Straßen in Ortschaften sind entsprechend gekennzeichnet.

 Malta, Februar 2014

Viel Verehrung an zahlreichen Hausecken

 Malta, Februar 2014

Der Valletta Design Cluster innerhalb der Valletta Cultural Agency, ein Legacy-Projekt von Valletta 2018, der Kulturhauptstadt Europas, ist ein Gemeinschaftsraum für kulturelle und kreative Praxis im renovierten Alten Schlachthof (II-Biċċerija l-Antika) in Valletta. Es konzentriert sich auf Design, Unternehmertum und soziale Auswirkungen und unterstützt und fördert gleichzeitig benutzerzentriertes Design als Katalysator für Innovation und als multidisziplinären Ansatz, der positive Auswirkungen auf Gemeinschaften und Einzelpersonen haben kann.

Und auf dem frei zugänglichen Dach ist ein Park mit Rundweg eingerichtet.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Basilika St. Dominikus (Basilica of Saint Dominic & Porto Salvo) an der Merchants Street (Triq Il-Merkanti)

 Malta, Februar 2014

Lower Barrakka Gardens

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Monument to Sir Alexander Ball

 Malta, Februar 2014

St. Christopher Bastion

 Malta, Februar 2014

Belagerungsglocke zu Ehren der Toten (1940-1943)

 Malta, Februar 2014

Monument of Saint Paul Shipwreck

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Fort St. Angelo (Forti Sant' Anġlu)

 Malta, Februar 2014

Die Upper Barrakka Gardens (maltesisch Il-Barrakka ta’ Fuq) sind eine öffentliche Parkanlage in Valletta, der Hauptstadt von Malta. Sie befinden sich am höchsten Punkt der Stadtbefestigung auf der St. Peter and St. Paul Bastion und bieten einen hervorragenden Ausblick auf den Grand Harbour, auf die drei ursprünglichen Stadtgründungen („3 Cities“) der Kreuzritter, Vittorosia, Senglea und Cospicua, auf die vorgelagerte Gemeinde Floriana sowie auf die große Werft, das Fort St. Angelo und zur Valletta Waterfront, wo viele Kreuzfahrtschiffe anlegen.

 Malta, Februar 2014

La Guardiola - Safe Haven Gardens und dahinter St. Philip's Church (Salesjani - Knisja San Filippu)

 Malta, Februar 2014

Upper Barrakka fountain und das Malta Time-Gun Museum

 Malta, Februar 2014

Manwel Dimech Monument
Manwel Dimech (1860–1921) – eine bekannte Persönlichkeit in Malta, Journalist, Philosoph, Dichter, Prosaschriftsteller, nationalistischer und sozialistischer Aktivist, Gegner der Kolonialregierung. 1921 gründete er die Labour Party.

 Malta, Februar 2014

Auberge de Castille (Castile) - Il-Berġa ta' Kastilja
Barocker Gasthof aus den 1740er-Jahren mit historischen Kanonen und dem Amtssitz des Premierministers von Malta.

 Malta, Februar 2014

Parliament of Malta bei San Ġorġ Preca

 Malta, Februar 2014

Tritonenbrunnen
Großer, berühmter Brunnen mit mehreren Triton-Figuren aus Bronze auf einem Steinsockel in der Nähe des Busbahnhofs Valletta.

 Malta, Februar 2014

Independence Monument am Triq Sarria am Eingang zu den Maglio Gardens

 Malta, Februar 2014

Kirche des hl. Publius (Knisja ta 'San Publiju) am Pjazza San Publiju

 Malta, Februar 2014

Commonwealth Air Forces Memorial
Denkmal zum Gedenken an die Flieger verschiedener alliierter Länder, die im Zweiten Weltkrieg bei der Verteidigung Maltas starben. Malta war im Zweiten Weltkrieg ein Stützpunkt britischer Truppen und wurde schwer bombardiert.

 Malta, Februar 2014

Das Parlamentsgebäude (maltesisch: Dar il-Parlament) ist der Tagungsort des maltesischen Parlaments in Valletta, Malta. Das Gebäude wurde zwischen 2011 und 2015 nach Entwürfen von Renzo Piano im Rahmen des City Gate-Projekts errichtet, zu dem auch der Bau eines neuen Stadttors und die Umwandlung der Ruinen des Royal Opera House in ein Freilichttheater gehörten. Der Bau des Parlamentsgebäudes löste erhebliche Kontroversen aus, vor allem aufgrund des modernen Designs des Gebäudes und der Baukosten, die sich auf rund 90 Millionen Euro beliefen.

 Malta, Februar 2014

Vallettas Strait Street ist mit Abstand die berühmteste Straße Maltas. Auf Maltesisch Strada Stretta genannt, war die Straße zwischen dem 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts der Höhepunkt des Nachtlebens amerikanischer und britischer Militärangehöriger und maltesischer Stammgäste.

Die Strait Street stellt einen faszinierenden Zeitraum in der Geschichte Maltas dar – einen Zeitraum, in dem sich Menschen verschiedener Nationalitäten und Klassen in einem sozialen Kontext vermischten. Dies war eine neue Art von Multikulturalismus, die sich von früheren Jahrhunderten unterschied, in denen einfach von einer Macht nach der anderen dominiert wurde. Dies war integrierter und inklusiver. Strait Street wurde zu einem Knotenpunkt, in dem Englisch, Italienisch und Maltesisch nebeneinander existieren konnten. Sicherlich führte dieser intensive Umgang mit Soldaten dazu, dass viel mehr Malteser die englische Sprache lernten – vom Barkeeper bis zu den maltesischen Damen, die sich nach den ausländischen Seeleuten sehnten.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Die Gozo Channel Line der Reederei Gozo Channel Company Limited ist ein Anbieter von Fährverbindungen aus Malta mit Sitz in Mġarr (Gozo). Sie unterhält Verbindungen über den Gozokanal zwischen der Hauptinsel Malta und der Schwesterinsel Gozo. Die Gesellschaft besteht seit 1979.

Ta’Pinu (seit 2000): 2000 von den Malta Drydocks in Valletta gebaut. Sie ist 85,4 Meter lang, verfügt über einen 5300 kW starken Antrieb und erreicht eine Geschwindigkeit von rund 13 Knoten. Das Schiff ist mit 4874 BRZ vermessen. Es kann 900 Passagiere und 72 Fahrzeuge auf dem Unterdeck sowie weitere 66 PWK auf dem anhebbaren Oberdeck befördern.

 Malta, Februar 2014

Gozo (maltesisch Għawdex) ist die zweitgrößte Insel des Maltesischen Archipels. Sie gehört zur Republik Malta. Die Einwohner der Insel werden Gozitaner genannt.

Gaudos (seit 2001): 2001 von Malta Shipbuilding in Valletta gebaut. Sie ist 85,4 Meter lang, wird von einem 4000 kW leistenden Motor angetrieben und erreicht eine Geschwindigkeit von rund 13 Knoten. Das Schiff ist mit 4893 BRZ vermessen. Es kann 900 Passagiere und 72 Fahrzeuge befördern. Bei diesem Schiff wurde auf das anhebbare Oberdeck verzichtet.

 Malta, Februar 2014

Kathedrale Mariä Himmelfahrt (Il-Katidral ta' Għawdex)
Barockkathedrale, errichtet im 18. Jh. am Standort eines antiken römischen Junotempels.

 Malta, Februar 2014

Blue Hole mit dem Crocodile Rock

 Malta, Februar 2014

Fungus Rock bei der Dwejra Bay

 Malta, Februar 2014

St. Anna-Kapelle (Kappella Sant' Anna)
Die Kapelle in Dwejra war die letzte, die auf Gozo gebaut wurde. Sie wurde von Joseph Mizzi aus San Lawrenz entworfen und wurde am 25. Juli 1963 gesegnet. Die Fassade wird durch einen Ausleger aus Stahlbeton gegliedert, der ein Kreuz trägt, das auf zwei Säulen ruht und einen überdachten Eingang bietet. Es wird von einem zentral platzierten Glockenstuhl gekrönt.

 Malta, Februar 2014

Der moderne Stil zeigt sich auch im Inneren der Kapelle, die aus einem rechteckigen Raum mit flachem Strukturdach besteht. Aussparungen dienen der inneren und äußeren Gliederung der Wände. Das Hauptaltarbild zeigt die junge Jungfrau Maria, die von ihrer Mutter, der heiligen Anna, unterrichtet wird. Dies wurde 1989 von Ninu Apap gemalt. Eine Statue der Heiligen Anna, die 1982 von Michael Camilleri Cauchi geschaffen wurde, schmückt auch die Kapelle. Das Fest der Heiligen Anna wird am 26. Juli gefeiert.

 Malta, Februar 2014

Aussichtspunkt Tilt Rock Il mit Fungus Rock

 Malta, Februar 2014

Viel Mittelmeer vor Gozo

 Malta, Februar 2014

Dwejra Bay

 Malta, Februar 2014

Inland Sea
Beliebter Ort zum Tauchen mit malerischem Inlandmeer, Strand und klarem Wasser.

 Malta, Februar 2014

Gozo Ferry Terminal Mgarr - Cirkewwa

 Malta, Februar 2014

Għajnsielem ist eine Gemeinde im südöstlichen Teil der maltesischen Insel Gozo mit knapp 3000 Einwohnern. Teil dieser Gemeinde ist der wichtigste Hafen Gozos, Mġarr, von dem die Fähren zur Hauptinsel Malta ablegen.

 Malta, Februar 2014

Comino (maltesisch Kemmuna, deutsch Kümmel) ist die kleinste bewohnte Insel des maltesischen Archipels. Sie gehört zum Gemeindegebiet von Għajnsielem im Südosten von Gozo. Comino liegt zwischen den beiden größeren maltesischen Inseln Malta im Süden und Gozo im Norden in dem etwa sechs Kilometer breiten Meeresarm Il-Fliegu ta’ Ghawdex. Die Insel ist etwa drei Quadratkilometer groß und ein zwischen zehn und zwanzig Meter aus dem Meer ragendes Felsplateau. Die Küste fällt fast überall steil ab und ist mit zahlreichen Höhlen durchsetzt.

 Malta, Februar 2014

Der Santa Marija Tower ist 70 m über dem Meeresspiegel gelegen, 12 m hoch und dient als Aussichtspunkt mit Blick auf Malta und die Blaue Lagune. Bereits 1416 ersuchte die maltesische Bevölkerung ihren damaligen König Alfons V. von Aragonien, einen Turm zu bauen, um ein Vorwarnsystem für den Fall einer Invasion von plündernden Piraten oder Schmugglern zu haben. Zwei Jahre später erhob der König eine Sondersteuer auf importierten Wein, um das Projekt zu finanzieren. Die Gelder wanderten jedoch in seine eigene Tasche, und die Insel blieb weitere 200 Jahre unverteidigt. 1618 wurde der Turm schließlich von den Maltesern unter Alof de Wignacourt an der Südostseite der Insel errichtet. Bevor er als Aussichtsturm diente und ab 2002 restauriert wurde, befand er sich in Besitz der maltesischen Streitkräfte.

 Malta, Februar 2014

Der Naturhafen Grand Harbour ist eine verzweigte Bucht, die mehr als drei Kilometer tief in die Nordostküste der Insel Malta einschneidet. Auf ihrer Nordseite liegt die Inselhauptstadt Valletta. Auf der Ost- und Südseite liegen die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Werften um die Städte Floriana, Senglea und Paola.

 Malta, Februar 2014

Der Grand Harbour diente bereits den Phöniziern, Puniern, Römern, Byzantinern, Arabern und Spaniern als Ankerplatz. Die wie Finger ins Hinterland reichenden Seitenbuchten bilden auf der Ostseite Halbinseln. Bei Ankunft des Johanniterordens im Jahre 1530 war nur das Gebiet um den Borgo del Castello (maltesisch Birgu) besiedelt. Der Ort wuchs rasch, als der Orden hier seinen Konvent errichtete. Seit phönizischer Zeit befand sich auf der Halbinsel eine Befestigung, die von den Johannitern zum Fort St. Angelo ausgebaut wurde.

 Malta, Februar 2014

St. Christopher Bastion bei Lower Barrakka Gardens

 Malta, Februar 2014

Belagerungsglocke zu Ehren der Toten (1940-1943)

 Malta, Februar 2014

1552 ließ der Großmeister Claude de la Sengle die danebenliegende Halbinsel mit dem Fort St. Michael befestigen; das Areal hieß fortan Senglea. Die Festungen und militärische Anlagen Maltas rund um den Grand Harbour widerstanden 1565 einer mehrmonatige Belagerung durch osmanische Truppen. Die Landzungen waren bald übervölkert und das dazwischen liegende Gebiet wuchs zu einer neuen Stadt heran, die die Johanniter Cospicua nannten. Diese drei Städte sind älter als Valletta und werden als die „Three Cities“ oder auch Cottonera bezeichnet.

 Malta, Februar 2014

Blick von den Lower Barrakka Gardens auf das Siege Bell Monument

 Malta, Februar 2014

Monument of Saint Paul Shipwreck und die St. Christopher's Street, Il-Belt Valletta

 Malta, Februar 2014

National War Museum - Fort St Elmo
Restauriertes Museum von 1975, das die Militärgeschichte Maltas anhand von Artefakten und Ausstellungen zeigt.

 Malta, Februar 2014

Das Fort St Elmo (maltesisch Forti Sant Iermu) ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens von 1670 bis 1693 erbaute Festung auf Malta. Das auf einer Halbinsel zwischen dem Marsamxett Harbour und dem Grand Harbour gelegene Fort bildet den nördlichen Abschluss der Befestigungen der maltesischen Hauptstadt Valletta.

 Malta, Februar 2014

Cappella di Sant'Anna
Die Kapelle St. Anna (maltesisch: Kappella ta' Sant'Anna) ist eine römisch-katholische Kapelle im Fort St. Angelo in Birgu, Malta. Ihre Existenz wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und der Überlieferung nach steht sie an der Stelle eines antiken Tempels. Das heutige Gebäude wurde um 1430 erbaut und 1532 durch den Johanniterorden erweitert. Das Gebäude diente 1798 nicht mehr als Kapelle, sondern wurde als Lager, als Schule und als Kapelle der Church of England genutzt, bevor es Mitte des 20. Jahrhunderts wieder in eine katholische Kapelle umgewandelt wurde. Es wurde restauriert und wird nun vom Souveränen Malteserorden verwaltet.

Diese Kapelle existierte bereits im Jahr 1488, wurde 1552 in den Bau des Fort St. Elmo einbezogen und der Heiligen Anna, der Schutzpatronin des Marineordens des St. John, geweiht. Darin befand sich eine Ikone des Heiligen, die 1530 von den Rittern mitgebracht wurde und sich heute im Malta Maritime Museum befindet. Hier fand die letzte Verteidigung von Fort St. Elmo während der Großen Belagerung von 1565 statt, bei der die wenigen verbliebenen Ritter von den Osmanen getötet wurden. Die Kassettendecke und der Altar wurden im 17. Jahrhundert hinzugefügt

 Malta, Februar 2014

Abercrombie-Batterie
Der Abercrombie-Wall wurde um 1860 zu einem als Kasematte umgebauten (überdachte) Batteriebefestigungsgeschütz mit Blick auf den Eingang des Großer Hafen. Im Jahr 1864 verfügte es über sechzehn 68-Pfünder-Kanonen, 1885 wurde es mit acht 80-Pfünder-Geschützen bewaffnet. Zwischen 1897 und 1907 enthielt es vier 12-Pfünder Schnellfeuergeschütze und zwei Maschinengewehre. Im frühen 20. Jahrhundert galt die Batterie als veraltet. Während einige seiner Kasematten abgerissen wurden, wurden andere in Geschäfte und Büros umgewandelt.

 Malta, Februar 2014

Das Fort St Elmo (maltesisch Forti Sant Iermu) ist eine während der Zeit der Herrschaft des Johanniterordens von 1670 bis 1693 erbaute Festung auf Malta. Das auf einer Halbinsel zwischen dem Marsamxett Harbour und dem Grand Harbour gelegene Fort bildet den nördlichen Abschluss der Befestigungen der maltesischen Hauptstadt Valletta.

Paradeplatz im Fort St. Elmo

 Malta, Februar 2014

Während der Belagerung von Malta bekam das Fort die volle Wucht der Angriffe der osmanischen Truppen zu spüren. Das Fort wurde sowohl vom gegenüber liegenden Dragut Point, als auch von den höher gelegenen Teilen der Halbinsel beschossen. Der Besatzung des Forts gelang es dennoch mehr als einen Monat, der Belagerung zu widerstehen. Neben dem Mut und der Ausdauer der Belagerten trug dazu vor allem die Tatsache bei, dass nachts über den Grand Harbour frische Truppen und Versorgungsgüter zugeführt werden konnten. Während einer Vollmondphase konnten die osmanischen Belagerer diese Nachschublieferungen unterbinden. Am 23. Juni 1565 fiel das Fort.

 Malta, Februar 2014

Seine eigentlichen Aufgaben hatte Fort St Elmo nur teilweise erfüllen können. Während die Sperrung des Grand Harbour im Zusammenwirken mit Fort St Angelo gelang, konnte der osmanischen Flotte die Einfahrt in den Marsamxett Harbour nicht verwehrt werden. Im Zuge der Belagerung wurde das Fort nahezu vollständig zerstört.

 Malta, Februar 2014

Herrengehrock, Ende des 18. Jahrhunderts
Damenmieder, Mitte 18. Jahrhundert

 Malta, Februar 2014

25-cm Schwerer Minenwerfer
Diese beiden deutschen 25-cm-Schwerminenwerfer wurden nach dem Ersten Weltkrieg von den Briten als Kriegsbeute nach Malta gebracht. Ein schwerer Minenwerfer hatte einen kurzen, gezogenen Lauf, war vorn geladen und sehr tragbar. Der größte davon wurde erstmals 1910 als 25-cm-schwerer Minenwerfer eingeführt. 1916 wurde eine neue Version mit längerem Lauf in Produktion genommen. Sie sind als „Minnies“ bekannt und wurden häufig in Schützengräben und gegen Befestigungsanlagen in Belgien und Nordfrankreich eingesetzt.

 Malta, Februar 2014

Die Gloster Sea Gladiator (N5520) mit geschlossenem Cockpit wurde von der Gloucester Aircraft Company hergestellt. Dies ist der einzige Überlebende von drei Gladiatoren, die in den ersten Tagen des Angriffs im Jahr 1940 an der Verteidigung Maltas beteiligt waren. Zehn Tage lang flogen sie Nonstop-Missionen. Sie wurden „Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe“ genannt. Faith wurde aus einem Steinbruch in Kalafrana geborgen, restauriert und am 3. September 1943 von der RAF dem maltesischen Volk als Anerkennung für ihren großartigen Dienst überreicht.

 Malta, Februar 2014

Leichte 40-mm-Flugabwehrkanone von Bofors
Die leichte 40-mm-(1,575-Zoll)-Flugabwehrkanone von Bofors wurde 1928 von AB Bofors für die schwedische Marine entworfen und für den Einsatz am Boden angepasst. Im Juli 1939 wurde Malta nur leicht verteidigt. Sechzig 40-mm-Bofors sollten die Hafenverteidigung verstärken, aber nur acht trafen ein. Während des Blitzkrieges 1941 befanden sich auf Malta 129 dieser Geschütze. Bis 1944 war die Zahl nur noch auf 84 gesunken und deckte den Grand Harbour und die Flugplätze ab. Mit Bofors-Geschützen wurden horizontale Leuchtspurgeschosse abgefeuert, um den Soldaten sichere Wege durch Minenfelder zu markieren.

 Malta, Februar 2014

Nach der Großen Belagerung
Valletta City wurde zum Schutz des Grand Harbour gebaut. Die Arbeiten begannen im Jahr 1566. Die Stadt wurde nach Plänen von Francesco Laparelli mit einer befestigten Enceinte (Verbindungsmauer) erbaut, zu der schließlich auch St. Elmo gehörte. Später ließ Großmeister Carafa drei Bastionen und eine Mauer errichten, um die Festung vor Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die Mauern umschlossen den Cavalier, der nicht mehr als Geschützplattform benötigt wurde. Im 18. Jahrhundert wurde das Cavalier als Polverista (Schießpulverlager) genutzt und auf dem höchsten Punkt wurde ein Leuchtturm errichtet, um den Schiffen den Weg in den Hafen zu weisen.

 Malta, Februar 2014

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges waren die Bastionen vor dem Fort mit sechs QF 6 inch /40 naval gun ausgerüstet. Unmittelbar vor Beginn des Krieges wurden ebenso wie in Fort Ricasoli hoch aufragende Feuerleitstände aus Stahlbeton gebaut, die bis heute die Silhouette des Forts prägen. Bei Kriegsbeginn war im Fort die 3. schwere Batterie (3rd Heavy Battery) der Royal Malta Artillery stationiert. Die Besatzung des Forts war im Juni 1940 an der erfolgreichen Abwehr eines Angriffs italienischer Schnellboote beteiligt, die versuchten, die Hafensperren zu durchbrechen, und war entscheidend an der Abwehr des Operazione Malta Due am 26. Juli 1941 beteiligt.

 Malta, Februar 2014

Nach dem Abzug der letzten britischen Truppen von Malta blieben große Teile des Forts ungenutzt. Im eigentlichen Fort befindet sich die Polizeiakademie der Police Force of Malta, während im Post de Vendôme das National War Museum eingerichtet wurde. Die Anlagen des Forts außerhalb des Museums sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

 Malta, Februar 2014

Malta wurde nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen im Zuge der EU-Erweiterung zum 1. Mai 2004 mit acht mittel- und osteuropäischen Staaten sowie Zypern in die Europäische Union aufgenommen. Trotzdem konnte Malta seinen Neutralitätsstatus, der seit 1987 in der Verfassung festgelegt ist, erhalten, da er auch im Beitrittsvertrag festgehalten wurde.

Maltas Politik wurde (Stand März 2019) vom Europäischen Parlament in mehrfacher Hinsicht gerügt. Kritisiert wurde vor allem der Verkauf von maltesischen Pässen an wohlhabende Ausländer und damit deren freier Zugang zum Schengen-Raum. Gemeinsam mit Zypern, das einer ähnlichen Praxis beschuldigt wird, war es bis zum Zeitpunkt des Berichts etwa 6000 Personen ermöglicht worden, sich über gekaufte Staatsbürgerschaften legal Zugang zur Europäischen Union zu verschaffen. Maltas Regierung gehe zudem nur unzureichend gegen Geldwäsche vor, darunter auch gegen solche Mittel, die potentielle Kriminelle ins Land bringen. Auch zählt Malta zu den Staaten der EU, die beschuldigt werden, bei der Steuervermeidung zu helfen, und gelegentlich als Steueroase bezeichnet werden. Im Oktober 2020 leitete die EU-Kommission gegen Malta (und Zypern) Vertragsverletzungsverfahren wegen des Verkaufs der Staatsbürgerschaft an wohlhabende Nicht-EU-Bürger ein. Malta soll sie im Gegenzug für eine Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro vergeben haben. Wegen der Vergabe dieser Pässe verklagte die EU-Kommission Malta im September 2022 vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Kommission ist der Auffassung, dass das Ausstellen solcher EU-Bürgerschaften als Gegenleistung für vorab festgelegte Zahlungen oder Investitionen ohne wirklichen Bezug zu dem betreffenden Land nicht mit den Grundsätzen der Europäischen Union vereinbar sei.

 Malta, Februar 2014

Anker

 Malta, Februar 2014

Queen Victoria Statue vor der Nationalbibliothek Malta (Bibljoteka Nazzjonali ta' Malta) an der Republic Street

 Malta, Februar 2014

Caffe Cordina wurde 1837 gegründet und ist ein bekanntes Familienunternehmen mit langer Geschichte.
Von seinen bescheidenen Anfängen als Konditorei in Bormla hat es sich dank der Weitsicht, des Wagemuts und der harten Arbeit des verstorbenen Cesare Cordina, als er es 1944 nach Valletta verlegte, zu einem prestigeträchtigen Café entwickelt. Cesare Cordina befindet sich in einem wunderschönen historischen Palazzo mit exquisitem Interieur und hat das Café im Laufe der Jahre um ein Restaurant, eine Teestube, eine Pasticceria, eine Kaffeebar und eine Gelateria erweitert.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

St. Georg Platz (Misraħ San Ġorġ) und das Be loved Museum

 Malta, Februar 2014

Denkmal zum Gedenken an den Aufstand vom 7. Juni 1919, dem Tag, an dem das maltesische Volk gegen die Briten rebellierte, die überhöhte Steuern erhoben. Auslöser der Revolte war die Einführung der neuen Brotsteuer. Britische Truppen schossen in die Menschenmenge und töteten 6 Menschen (drei während der Zusammenstöße und weitere 3 in den folgenden Tagen nach schweren Verletzungen) und verletzten über 50. Die Unabhängigkeit wurde 1964 erlangt, aber dieser Tag wird in Erinnerung gehalten, weil er zeigte, dass das maltesische Volk vereint war , könnte nach seiner eigenen Freiheit streben. Das vom bedeutenden Bildhauer Anton Agius geschaffene Denkmal besteht aus sechs nackten männlichen Oberkörpern und wurde am 7. Juni 1986 eingeweiht; erinnert an das Opfer dieser sechs Malteser. Liegt an der wunderschönen Piazza San Giorgio vor dem Großmeisterpalast.

Sette Giugno Monument vor dem Hostel de Verdelin am St. Georg Platz (Misraħ San Ġorġ)

 Malta, Februar 2014

Basilika St. Dominikus (Basilica of Saint Dominic & Porto Salvo)

 Malta, Februar 2014

Die Basilika St. Dominikus (maltesisch Il-Bażilika ta ’San Duminku) oder auch bekannt als die Basilika Unserer Lieben Frau vom sicheren Hafen und St. Dominikus ist eine römisch-katholische Pfarr- und Klosterkirche in Valletta auf der Insel Malta. Die Kirche im Erzbistum Malta ist dem heiligen Dominikus und der Gottesmutter Maria gewidmet und trägt den Titel einer Basilica minor. Sie wird vom Dominikanerorden betreut, dessen Kloster sich hinter der Kirche befindet.

 Malta, Februar 2014

Das Land, auf dem die Kirche und das Kloster gebaut sind, wurde vom Großmeister Pierre de Monte dem Dominikanerorden übergeben. Girolamo Cassar wurde beauftragt, die Pläne zu erstellen. Die Grundsteinlegung erfolgte 1571. Die Pfarrei wurde im selben Jahr durch ein Dekret von Papst Pius V. gegründet, der als Förderer des Baus von Valletta gilt. Es wurde bestimmt, dass die Pfarrei St. Dominikus die Hauptpfarrkirche der Stadt sein solle.

 Malta, Februar 2014

Die alte Kirche wurde 1780 nach Erdbeben und schweren Stürmen für unsicher erklärt und geschlossen. 25 Jahre später konnte die neue Kirche geweiht werden, deren Entwurf dem auf Malta tätigen polnischen Architekten Stefano Ittar (1724–1790) zugeschrieben wird. Sie wurde 1816 von Papst Pius VII. als erste der Insel in den Rang einer Basilica minor erhoben. 1889 schließlich wurde sie von Erzbischof Pietro Pace Unserer Lieben Frau vom sicheren Hafen geweiht. (Valletta liegt zwischen zwei großen natürlichen Hafenbecken.)

 Malta, Februar 2014

DIE KAPELLE Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz
Das Gemälde zeigt die Muttergottes mit dem Jesuskind auf ihrem Schoß, der heilige Dominikus und die heilige Katharina von Siena, ist das Werk von Giuseppe Hyzler (1787-1858). Es wurde ausgeführt in Rom im Jahr 1834. Die Apsis zeigt die 'Krönung von der Jungfrau' und ist das Werk von Giuseppe Cali (1846-1930).
An der Decke hängt ein weiteres Gemälde von Giuseppe Cali und zeigt den heiligen Pius V., der zu 'Unserer Lieben Frau' betet während der Seeschlacht von Lepanto im Jahr 1571. Dieses Gemälde entstand im Auftrag der Erzbruderschaft vom Rosenkranz und Barmherzigkeit. Unterhalb des Titelgemäldes befindet sich ein bronze
Flachrelief des enthaupteten Kopfes des Heiligen Johannes des Täufers.

 Malta, Februar 2014

DIE KAPELLE DER ST. KATHARINA VON SIENA
Das Titelgemälde stammt vom italienischen Künstler E. Bottoni und wurde 1903 ausgeführt. Es zeigt die mystische Hochzeit der Heiligen Katharina von Siena. Die anderen auf dem Gemälde dargestellten Figuren sind Unsere Liebe Frau, der heilige Dominikus, der heilige Paulus, der heilige Johannes der Evangelist, König David und eine Reihe von Engeln. Die Kuppel wurde zwischen 1912 und 1913 von Giuseppe Cali (1846-1930) bemalt und fast alle Figuren stellen Persönlichkeiten dar, die mit Unserer Lieben Frau in Verbindung stehen. Die ovalen Gemälde stellen vier weibliche dominikanische Heilige dar. In einer Urne im Altar werden die sterblichen Überreste der heiligen Märtyrerin Clara aufbewahrt, die der Kirche 1887 gespendet wurden.

 Malta, Februar 2014

DER HAUPTALTAR UND DIE APSIS
Das 1850 in Auftrag gegebene Titelgemälde ist das Werk des maltesischen Künstlers Pietro Paolo Caruana (1794-1852). Das Gemälde zeigt die Heimsuchung. Die Apsis ist ebenfalls ein Werk von Caruana und stellt allegorisch Unsere Liebe Frau vom sicheren Hafen dar, der die Kirche gewidmet ist. Es wurde 1843 in Auftrag gegeben. Der Ritter des Ordens des Heiligen Johannes Fra Romegas, einer der Wohltäter der ersten Kirche, kniet an Bord einer Galeere, die in einen Sturm geraten ist, und bittet um die Fürsprache Unserer Lieben Frau. Eine Reihe allegorischer Figuren repräsentieren einige christliche Tugenden. Auf einer Wolke sieht man die Muttergottes mit dem Jesuskind, umgeben von mehreren Heiligen, darunter dem Heiligen Dominikus.

 Malta, Februar 2014

DER ORGELBALKON
Die Kirchenorgel stammt aus dem Jahr 1822. Seitdem wurden mehrere Restaurierungsarbeiten durchgeführt, zuletzt in England. Der Balkon wurde im Jahr 1900 erbaut. Zwei Medaillons unter dem Balkon – von Francesco Saverio Sciortino (1875-1958) – zeigen den Propheten Elias und Moses. Das Gemälde über dem Balkon ist ein Werk von Giuseppe Cali (1846-1930) und zeigt König David und die heilige Cäcilia, die beide Instrumente spielen und mit den Engeln singen. Während David normalerweise Harfe spielend dargestellt wird, ist die heilige Cäcilia die Schutzpatronin der Musiker.

 Malta, Februar 2014

DAS HAUPTSCHIFF
Die Gemälde von Giuseppe Call aus dem Jahr 1902 sind eine Fortsetzung des Themas der Sieben Gaben des Heiligen Geistes, die in den Dominikanerheiligen St. Peter von Verona, St. Katharina von Siena und St. Vinzenz Ferrer vorhanden sind. Diese wurden 1902 ausgeführt. Die Dekorationen rund um die Gemälde wurden von Giuseppe Decelis (1875-1959) entworfen und von den Tischlern Sant und Orsini aus Vittoriosa angefertigt.

 Malta, Februar 2014

Das spätbarocke Kirchengebäude mit einem kreuzförmigen Grundriss besitzt eine Doppelturmfassade und eine große Kuppel über der Vierung. Die 2017 restaurierten Gewölbegemälde stammen von Giuseppe Calì. Die Restaurierung wurde 2018 bei der Chorausmalung von Pietru Pawl Caruana fortgesetzt. Die Basilika ist im Nationalen Inventar des Kulturguts der Maltesischen Inseln aufgeführt und Teil des UNESCO-Welterbes Valletta.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

DIE KAPELLE DES HEILIGEN KRUZIFIX UND DER LEIDENDEN FRAU
Das Andachtskruzifix ist das Werk von Giuseppe di Rezzini und wurde 1615 eingeweiht. Dies ist das erste monumentale Kruzifix, das in Valletta gefunden wurde. Das heilige Bild Unserer Lieben Frau der Schmerzen ist ein Werk von W. E. Caruana und wurde 1893 gemalt. Die Kuppel wurde von Ramiro Cali (1881-1945) dekoriert. An den Wänden hängen sieben Mosaikbilder, die die Leiden Unserer Lieben Frau darstellen. Diese wurden in Venedig in Auftrag gegeben und 1940 fertiggestellt. Ein silberner Frontaltar, der an besonderen Festtagen verwendet wird, ist das Werk von Antonio Sciortino (1879-1947). In der Karwoche wird in dieser Kapelle der Ruhealtar aufgestellt.

 Malta, Februar 2014

DIE KAPELLE DES ST. VINCENT FERRER
Das auf 1903 datierte Gemälde ist das Werk des italienischen Künstler G.Francesi. St. Vincent wird stehend gesehen und heilt einen blinden jungen Mann, der von anderen kranken Menschen umgeben ist. Es gibt auch eine Mutter, die den Körper ihres toten Kindes wiegt. Diese stellen einige Wunder dar, die der heilige Vinzenz zu seinen Lebzeiten vollbrachte. Die Kuppel wurde von Ramiro Cali (1881-1945) dekoriert, der im übertragenen Sinne acht christliche Tugenden darstellt. Vier kleine ovale Gemälde stellen vier männliche dominikanische Heilige dar, nämlich den heiligen Hyazinth von Polen, Johannes von Köln, den selige Augustinus Kazotic und St. Elmo. Die Reliquie von St. Vincent Ferrer wurde gespendet von Großmeister Ramon Perellos y Roccaful (1697-1720).

 Malta, Februar 2014

Die Kuppel über dem Durchgang zum Seiteneingang
Die Gemälde in dieser Kuppel sind das Werk von Ramiro Cali (1881-1945). Sie stellen acht männliche Persönlichkeiten aus dem Alten Testament dar. Die vier Gemälde unter der Kuppel zeigen vier dominikanische Selige, nämlich den seligen Ambrosius Sansedoni, den seligen Pietro Capucci, den seligen Pietro da Ruffia und den seligen Raymond von Capua.

 Malta, Februar 2014

Beim 'Mysterium Fidei Monastery' handelt es sich um den Garten und die unterirdischen Räume des Katharinenklosters für weibliche Waisenkinder. Dieser 1575 gegründete Ort gehörte dem Marquis Giovanni Vasco Oliveiro und seiner Frau Katerina. Aus Dankbarkeit für die Befreiung ihres Sohnes von der Pest schenkte das Paar seinen Palast Casa Vanilla als sicheren Zufluchtsort für Waisenkinder. Mit der Schenkung des Gebäudes baute das Ehepaar nicht nur einen Kreuzgang und fügte ein weiteres Stockwerk hinzu, sondern vermachte dem Orden nach seinem Tod auch sein gesamtes Hab und Gut. Tatsächlich ist ihr Name Marquisa Katerina Olivero zu verdanken. Gegen einen Obulus von EUR 8,- lässt sich dieses historische Juwel erkunden, in dem die Nonnen der heiligen Katharina ein 400 Jahre altes Versprechen – Omnia ad Deum – einschlossen, das vier Jahrhunderte lang der Ehre Gottes gewidmet war.

 Malta, Februar 2014

Die Kontrollräume
Diese Räume wurden für unterschiedliche Zwecke genutzt. Dazu gehörte die Kontrolle junger Frauen, die als Bedrohung für die damalige Moral angesehen wurden. In vielen Fällen war es die Familie des Mädchens, die sie zwangsweise in dieses Kloster brachte, um dort kontrolliert zu werden. Diese Räume sind stille Zeugen der Geschichten vieler junger Frauen, die gewaltsam in dieses Kloster geschleppt wurden, verzweifelt strampelnd und schreiend. Sobald sie im Kloster waren, kümmerten sich die Nonnen um sie und halfen ihnen, sich zu bessern.
Eine der berühmtesten Frauen, die jemals auf diese Weise dieses Kloster betrat, war die Nichte von Großmeister Pinto. Die Arbeit der Nonnen mit dieser Nichte war so erfolgreich, dass sie Nonne wurde und ihre Tage hier innerhalb der Mauern dieses Klosters beendete.

 Malta, Februar 2014

Die Schlafzimmer
Diese beiden Schlafzimmer geben Aufschluss darüber, wie die klösterlichen Nonnen von St. Katharina früher lebten; ein Leben voller Arbeit und Gebet. Das Zimmer mit einem Bett und Vorhängen war das Schlafzimmer der Mutter Oberin. Das andere Schlafzimmer ist typisch für das Schlafzimmer anderer Nonnen. Die Einfachheit hier erinnert an das Armutsgelübde, das sie bei ihrer Initiation abgelegt hatten – ein Nachttisch, ein Stuhl, ein Waschbecken, ein Möbelstück, auf dem eine Nonne zum Gebet kniete, und ein Kleiderschrank. Dies war die Mitgift, die die Familie beim Eintritt in das Kloster schenkte. Der kleine Schreibtisch diente zum Lesen oder als Tisch zum Essen. Aber das Kruzifix war das Herzstück in jedem Raum. Gemeinschaftliches und persönliches Gebet segnete diese Räume mit heiliger Stille. Der einzige Luxus dieser Nonnen, der ein Leben in Armut und Einfachheit führte, war ihre Spiritualität.

 Malta, Februar 2014

Die Grabkammer
Beim Betreten dieser Grabkammer ist Diskretion geboten. Wie gezeigt, setzt sich die Tugend der Einfachheit auch im Jenseits dieser Nonnen fort. Wenn eine Nonne starb, wurde sie mit vier auf beiden Seiten angezündeten Kerzen auf das offizielle Sterbebett gelegt und in einem Trauerzug in die Grabkammer getragen. Bestattungen wurden hier in den siebziger Jahren eingestellt, als die Regierung neue Bestattungsvorschriften einführte. Dies war eine Tragödie für diese Nonnen, denn wenn sie die Klostermauern passierten, brachen sie ihren lebenslangen Eid gegenüber Gott.

 Malta, Februar 2014

Das Katharinenkloster wurde 1575 gegründet, zunächst zur Betreuung weiblicher Waisenkinder. Es wurde als feierlicher Dank für die erhörten Gebete erbaut, wobei das Mauerwerk, das für den Bau dieses Klosters verwendet wurde, buchstäblich unter dem Kloster hervorgegraben wurde. Der offene Steinbruch wurde dann in den unterirdischen Komplex umgewandelt, den Sie erleben werden. Über Hunderte von Jahren legten Klausurschwestern einen Eid ab, ein Leben des Gebets, der Kontemplation und des Dienens zu führen. Innerhalb der Mauern dieses Klosters führt die vermutlich letzte Generation von Nonnen das Erbe bis heute weiter.

In der Mitte des Gartens befindet sich eine der sichtbarsten Öffnungen, durch die Eimer zur Wasserentnahme herabgelassen werden. Der Komplex verfügt jedoch über mehrere Öffnungen, die den Zugang zu Wasser aus Bereichen in der Nähe bestimmter Aktivitäten ermöglichen. Dieser Komplex wurde so konzipiert, dass er sich selbst trägt und den Kontakt mit der Außenwelt weiter einschränkt.

 Malta, Februar 2014

Der Beginn des Tages
Früher begann hier der Tag. Frische Eier sammeln, melken der Ziegen, pressen von Früchten zu Saft und zerdrücken der Nüsse sowie verschiedene Kräuter. Diese Behälter bestanden aus Marmor, der hart genug war, um dem Mahlen standzuhalten. Es gibt auch Tröge aus Kalkstein und solche aus Hartgestein. Auf dem Boden dieses Komplexes befindet sich auch eine riesige unterirdische Zisterne, in der Regenwasser gespeichert wird, das zum Bewässern, Waschen und Kochen verwendet wird.

 Malta, Februar 2014

Marsaxlokk ist ein Fischerdorf und eine Gemeinde auf Malta mit knapp 3800 Einwohnern. Der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk, dem Südwind, zusammen. Es befindet sich zwischen der Landzunge Delimara Point und Benghisa Point.

 Malta, Februar 2014

Marsaxlokk diente in der Antike den Phöniziern und später den Römern als wichtiger Hafen. Im Jahre 1565 ging die türkische Flotte bei der Belagerung Maltas hier vor Anker.

 Malta, Februar 2014

Bei den Touristen ist es vor allem für seine bunt bemalten Fischerboote (Luzzus) und den täglich an der Hafenpromenade abgehaltenen Markt berühmt. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich auch die Pfarrkirche „Our Lady of Pompei“.

 Malta, Februar 2014

Die Kirche 'Unserer Lieben Frau von Pompei' (Santwarju tal-Madonna ta’ Pompei) ist eine römisch-katholische Pfarrkirche von 1890 im Fischerdorf Marsaxlokk auf Malta.
Und wie die meisten der angeblich 370 Kirchen und Kapellen auf Malta ist auch diese GESCHLOSSEN.

 Malta, Februar 2014

Auf einer Terrasse direkt unterhalb der Upper Barrakka Gardens befindet sich die Saluting Battery. Sie diente vor allem zeremoniellen Zwecken, wurde aber auch militärisch genutzt. Heute wird noch täglich um 12 Uhr sowie um 16 Uhr jeweils ein einzelner Kanonenschuss abgefeuert. Ursprünglich diente dies dazu, die Uhren auf den Schiffen stellen zu können, da diese für die Astronomische Navigation wichtig waren

 Malta, Februar 2014

St. John's Co-Cathedral (Kon-Katidral ta' San Ġwann)
Aufwendig verziertes Gotteshaus von 1578 mit Kunstschätzen und Gemälden europäischer Meister.

Ein Kunstwerk der Kathedrale ist die Sammlung der Marmorgrabsteine in der Mitte des Hauptschiffs, in dem viele bedeutende Ritter begraben wurden. Die wichtigsten Ritter liegen nahe dem Eingang begraben. Die Grabsteine sind mit den jeweiligen Wappen der Ritter, Skeletten und Totenschädeln sowie Siegesgeschichten aus ihren Schlachten verziert. 375 Grabplatten wurden im Boden versenkt. Die Gräber der Großmeister befinden sich überwiegend in der Krypta. Ihre Sarkophage zählen zu den „vollkommensten Kunstwerken des Hochbarock“.

 Malta, Februar 2014

Die St. John’s Co-Cathedral (maltesisch Kon-Katidral ta’ San Ġwann) ist die Konkathedrale des römisch-katholischen Erzbistums Malta in Valletta. Sie wird als Ko-Kathedrale bezeichnet, da sie als zweiter Sitz des Erzbischofs von Malta neben der Kathedrale St. Paul in Mdina dient.

 Malta, Februar 2014

Die Kirche wurde zwischen 1573 und 1578 von den Maltesern errichtet, in Auftrag gegeben von Großmeister Jean de la Cassière als repräsentative Klosterkirche an der Ordenszentrale. Entworfen wurde sie vom maltesischen Militärarchitekten Gerolamo Cassar, der auch viele andere Gebäude in Valletta konzipiert hat. Während der Bau nur vier Jahre dauerte, benötigte die vollständige Ausstattung des Innenraums über 100 Jahre. 1820 erhob Papst Pius VII. die Kirche zur Ko-Kathedrale, um ihre Bedeutung für Land und Stadt auch nach der Vertreibung der Malteserritter durch Napoleon im Jahre 1798 zu unterstreichen; der eigentliche Bischofssitz befindet sich in Mdina. Sie steht unter dem Patrozinium von Johannes dem Täufer, Schutzpatron des Malteserordens.

 Malta, Februar 2014

Das Innere aus der Zeit des Hochbarock ist sehr kunstvoll und reich dekoriert. Die Ausstattung erfolgte nach Plänen und unter Leitung des kalabrischen Künstlers und Malteserritters Mattia Preti. Er schuf die kompliziert geschnitzten Steinwände und bemalte die Gewölbe und Seitenaltäre mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes. Bemerkenswert ist, dass die Schnitzereien an Ort und Stelle geschaffen wurden und nicht wie üblich unabhängig voneinander geschnitzt und dann an den Wänden angebracht wurden (z. B. Stuck).

 Malta, Februar 2014

Die Orgel wurde 1960 von der Orgelbaufirma Mascioni erbaut. Das Instrument hat 38 Register auf drei Manualwerken und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.

 Malta, Februar 2014

Das Hauptschiff ist 53 Meter lang und mit Seitenkapellen 15 Meter breit. Die meisten Wände sind mit Wandteppichen behangen.

 Malta, Februar 2014

 Die Kapelle von Aragonien ist dem Hl. Georg geweiht.

 Malta, Februar 2014

Kapelle der Langue von Aragon, Katalonien und Navarra, dem Heiligen Georg gewidmet
Die Gemälde stammen alle von Mattia Preti (1613-1699). Altarbild: St. Georg zu Pferd

 Malta, Februar 2014

In der anglo-bayerischen Kapelle, früher Reliquienkapelle, wurden Reliquien der Ritter aus mehreren Jahrhunderten gesammelt.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Die Gräber der Großmeister befinden sich überwiegend in der Krypta. Ihre Sarkophage zählen zu den „vollkommensten Kunstwerken des Hochbarock“.

 Malta, Februar 2014

Die Sakristei
Diese Kammer mit ihrem eleganten Kassettengewölbe wurde 1604 unter der Leitung des Ritters Raymundo de Vere mit Mitteln fertiggestellt, die ihm sein Onkel, der Landvogt von Mallorca, eigens für diesen Zweck hinterlassen hatte. Sein Wappen ist in der Mitte unter der Nische zu sehen, in der sich über dem Altar eine Statue des Heiligen Johannes befindet. Die anderen beiden Wappen sind die von Die Religion und Großmeister Alof de Wignacourt.

Altarbild: Die Geißelung Jesu Christi von Stefano Pieri, 1572
Bilder rechts:
Das Porträt von Papst Clemens XI. von Alessio Erardi (1671–1750)
Das Porträt von Papst Benedikt XIV. von Antoine Favray, 1747
Bilder links:
Das Porträt des Großmeisters Jean L'Evesque de la Cassière (17. Jahrhundert)
Das Porträt des Großmeisters Nicholas Cotoner (17. Jahrhundert)
Die Flaggen:
Die Farben der Bataillone des Royal Malta Regiment und des King's Own Malta Regiment (19. – 20. Jahrhundert)

 Malta, Februar 2014

DIE KREUZIGUNGSGRUPPE
Die Kreuzigungsgruppe oder die Golgatha-Gruppe, wie sie manchmal genannt wird, kam 1653 in der St. John's Co-Cathedral an. Sie wurde nicht speziell für St. John's angefertigt und ihre frühere Herkunft ist noch unbekannt. Die Skulpturengruppe war ein Geschenk des Kommandanten Fra Felicaja.

Der Bildhauer ist unbekannt, doch sein künstlerischer Stil und seine äußerst raffinierten Qualitäten stehen dem Werk von Alessandro Algardi sehr nahe. Algardi war einer der führenden Künstler des 17. Jahrhunderts und erhielt Aufträge vom Papst. Seine Werke befinden sich im Vatikan und anderen wichtigen Kirchen in Rom und ganz Italien.
Die Gruppe besteht aus drei großen Holzstatuen, dem Kruzifix, der Jungfrau und dem Evangelisten Johannes, und befindet sich derzeit im Durchgang, der zur Sakristei der Johanneskirche führt. Ursprünglich wurden sie im Oratorium zur Enthauptung des Heiligen Johannes ausgestellt, was die Bedeutung dieser Skulpturengruppe vom Großmeister unterstreicht. Die Statuen sind aus weißem Gesso gefertigt und überlebensgroß. Die feine Ziselierung und die beeindruckende Plastizität in der Wiedergabe der Anatomie zeugen von der Arbeit meisterhafter Hand.

 Malta, Februar 2014

Das Oratorium wurde als Ort der privaten Andacht errichtet. Heute besteht seine Anziehung hauptsächlich in den Gemälden des berühmten Künstlers Michelangelo Merisi (1571-1610), bekannt als Caravaggio. Das Altarstück, welches die Enthauptung Johannes des Täufers zeigt, ist sein größtes Gemälde und, so weit bekannt, das einzige, welches er signiert hat. Es ist beispielhaft für seinen schroffen Realismus und die chiaroscuro Technik. Das andere Werk zeigt den hl. Hieronymus, ein Meisterwerk, das seines gleichen sucht.

 Malta, Februar 2014

Eines der bedeutendsten Werke der Kirche ist Die Enthauptung Johannes des Täufers (1608) von Caravaggio (1571–1610). Es zählt zu den Meisterwerken des Künstlers und ist neben dem Medusenhaupt von 1596 das einzige signierte Gemälde des Meisters. Beide Signaturen sind in das Blut der Enthaupteten integriert. Ende der 1990er Jahre wurde das Gemälde in Florenz restauriert.

 Malta, Februar 2014

Malta, Februar 2014

Die deutsche Kapelle ist der Erscheinung des Herrn und den Heiligen Drei Königen geweiht, deren Reliquien im Kölner Dom verehrt werden. Das Gemälde schuf der maltesische Maler Stefano Erardi.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Der Altarraum als Mittelpunkt der Kirche ist mit einer großen Skulpturengruppe von Giuseppe Mazzuoli, einem führenden Bildhauer des Hochbarocks, geschmückt, welche die Taufe Jesus Christus darstellt und von starkem Einfluss des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini zeugt.

 Malta, Februar 2014

Rotunde von Mosta (Mosta Rotunda)
Katholische Kuppelkirche (17. Jh.) mit klassizistischer Architektur & Replikat einer Bombe des 2. Weltkriegs.

 Malta, Februar 2014

Das Stadttor von Mdina war Drehort für 'Game of Thrones - King's Landing'

 Malta, Februar 2014

Kathedrale St. Paul (Katidral ta’ San Pawl)

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Pjazza Mesquita

 Malta, Februar 2014

In den Gassen von Mdina

 Malta, Februar 2014

Die Innenfassade des Haupttors enthält verschiedene Elemente, die an die Geschichte von Mdina erinnern. Das Relief über der kleinen Nische am Eingang zeigt eine Umrissansicht der Stadt Mdina und soll an ein Ereignis während der Belagerung von 1429 erinnern, als der Überlieferung nach eine Vision des heiligen Paulus auf einem weißen Pferd diente eine angreifende Streitmacht davon abhalten, die Stadt zu belagern.

Die drei Figuren über dem Eingang stellen die verschiedenen Heiligen dar, die mit Malta und Mdina verbunden sind. St. Publius, Maltas erster Bischof (links), St. Paul, der Schutzpatron der Inseln, der das Christentum auf Malta einführte (Mitte), und St. Agatha, Schutzpatronin von Mdina (rechts). Das erstmals 1447 hinzugefügte Wappen und die lateinische Inschrift erinnern an die Unterstützung, die Baron Inguanez König Alfons V. von Aragon, dem König von Sizilien, während des Monroy-Aufstands im Jahr 1425 leistete.

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Apostel-Sâule bei der Kollegiatkirche St. Paul (il-Kolleġġjata u Proto-Parroċċa ta' San Pawl)

 Malta, Februar 2014

Kollegiatkirche St. Paul (il-Kolleġġjata u Proto-Parroċċa ta' San Pawl) an der Pjazza San Pawl, Rabat

 Malta, Februar 2014

Rotunde von Mosta (Mosta Rotunda)

 Malta, Februar 2014

Die Kirche Maria Himmelfahrt, auch bekannt als Rotunde von Mosta oder Rotunde Santa Marija Assunta, ist eine römisch-katholische Kirche in Mosta auf der Insel Malta im Staat Malta. Sie wurde 1860 geweiht.

 Malta, Februar 2014

An der Stelle der heutigen Kirche stand Anfang des 17. Jahrhunderts bereits eine ältere kleine Kirche. Als im 18. Jahrhundert die Bevölkerungszahl der Stadt enorm wuchs, reichte das vorhandene Gotteshaus für alle Gläubigen nicht mehr aus, 1830 wurde der Bau eines größeren Kirchengebäudes beschlossen. Der maltesische Architekt Giorgio Grognet de Vassé erstellte einen Entwurf, der sich am Vorbild des Pantheon in Rom orientierte. Die zuständigen staatlichen und kirchlichen Behörden genehmigten 1832 die Pläne. Am 30. Mai 1833 wurde der Grundstein gelegt, und viele Einwohner halfen sowohl mit Spenden als auch mit freiwilligen Hilfsdiensten mit. Der Sakralbau war erst im März 1860 vollendet. Während der Neubauarbeiten blieb die alte Kirche stehen und die Rotunde wurde um sie herum gebaut, so dass weiterhin Gottesdienste stattfinden konnten. Nach der Kirchweihe des Rundbaus wurde die alte Pfarrkirche an drei Fastnachtstagen abgebaut und am 11. März 1860 weihte der damalige Bischof Gaetano Pace Formo die Kirche.

 Malta, Februar 2014

Der Innenraum ist ganz in Blau, Gold und Weiß gehalten. Sämtliche Gemälde stammen von maltesischen Künstlern. Der Fußboden ist mit ornamental gestalteten Marmorplatten belegt.

 Malta, Februar 2014

Das Hauptaltarbild im Chorraum stellt Mariä Himmelfahrt dar. Es ist ein Werk des Malers Stefano Erardi (1630–1716), das für die alte, kleine Vorgängerkirche geschaffen wurde und für die viel größere Rotunde durch den Künstler Salvatore Barbara 1860 angepasst wurde.

 Malta, Februar 2014

Innenansicht der Kuppel

 Malta, Februar 2014

Im April 1913 fand in der Rotunde die Abschlussfeier des XXIV. Eucharistischen Kongresses statt, Teilnehmer waren der päpstliche Legat Kardinal Domenico Ferrara, viele Kardinäle, Bischöfe und Vertreter zahlreicher Staaten.
Bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg wurde das stadtbildprägende Bauwerk am 9. April 1942 von einer deutschen Fliegerbombe direkt getroffen. Doch diese explodierte nicht, sondern durchschlug lediglich die Kuppel und blieb auf dem Fußboden liegen. Da sich zu dieser Zeit etwa 300 Menschen in der Kirche aufhielten und niemand wirklich verletzt wurde, wird das Ereignis als Wunder angesehen. Das Original der entschärften Bombe befindet sich im Kriegsmuseum in Valletta. Die Beschädigungen des Gotteshauses wurden bald behoben. In der Sakristei der Rotunda kann man eine Kopie der Bombe betrachten.

 Malta, Februar 2014

Portikus zur inneren Galerie der Kuppel

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

 Malta, Februar 2014

Innenansicht der Kuppel

 Malta, Februar 2014

Das Hauptaltarbild im Chorraum stellt Mariä Himmelfahrt dar. Es ist ein Werk des Malers Stefano Erardi (1630–1716).

 Malta, Februar 2014

Kanzel

 Malta, Februar 2014

Auffälliger als das Altarbild ist die Marienstatue links neben dem Eingang in einer Nische. Sie stellt ebenfalls Marias Himmelfahrt dar und geht zurück auf eine vom maltesischen Bildhauer Salvatore Dimech im Jahr 1868 für die Vorgängerkirche geschaffene Figur im nazarenen Stil. Die Kirchengemeinde wünschte später jedoch ein moderneres Marienbild und beauftragte 1947 den Bildhauer Vincent Apap mit einer umfassenden Restaurierung. Dabei blieb jedoch nur der ursprüngliche Sockel erhalten.

 Malta, Februar 2014

Hinter dem Hauptaltar

 Malta, Februar 2014

Schutzbunker unter der Rotunda

 Malta, Februar 2014

Ein Besuch der Rotunde von Mosta ist um EUR 5,- möglich. Dabei sieht man eine der größten freitragenden Kuppeln der Welt, den Schutzraum aus dem Zweiten Weltkrieg und den Aufstieg auf den Portikus zur inneren Galerie der Kuppel. Dieser Preis geht in Ordnung!

 Malta, Februar 2014

Die Fassade des runden Bauwerks ist nach Süden ausgerichtet, wo sieben Säulen und zwei seitliche Stützbauten einen flachen Dreiecksgiebel tragen. Auf den Stützbauwerken befinden sich beiderseits Kirchtürme mit quadratischem Grundriss, in denen das Geläut hängt. Die Südfassade ist 37,19 m breit und 2,27 m hoch, die Türme sind je 35,59 m hoch. Der Außendurchmesser des Kirchengebäudes beträgt 54,86 m, die Mauern weisen unten eine Stärke von 8,38 m auf, damit sie das Gewicht der Kuppel tragen können. Die Kuppel soll nach Angaben des Pfarramts die viertgrößte freitragende Kirchen-Kuppel der Welt sein, nach der des Petersdoms in Rom, der Kathedrale von Florenz und der des römischen Pantheons. Ihr Innendurchmesser beträgt 35,97 Meter. Die Höhe der Kuppel im Inneren vom Boden bis zur Laterne gemessen liegt bei 56,38 Meter.

 Malta, Februar 2014

Stadttor von Mdina (Mdina Gate) ist ein elegantes Tor mit Steinbrücke aus dem 18. Jh. an einer Zitadelle mit Architektur des Mittelalters und Barocks.

Das Haupttor zur befestigten Stadt Mdina wurde in den 1720er Jahren als Teil der Neugestaltung des Stadteingangs durch Großmeister Antoine de Vilhena erbaut. Dieses barocke Tor wurde vom Franzosen Charles François de Mondion, dem ansässigen Militäringenieur des Johanniterordens, entworfen und 1724 eingeweiht. Es ersetzte einen älteren mittelalterlichen Eingang in die Stadt, der sich auf demselben Wall befand, der zugemauert war und noch sichtbar ist rechts vom jetzigen Eingang. Das Tor war ursprünglich über eine hölzerne Zugbrücke erreichbar.

 Malta, Februar 2014

Mdina (maltesisch L-Imdina) ist eine der früheren Hauptstädte Maltas mit heute knapp 250 Einwohnern. Mdina liegt im westlichen Zentrum der Insel Malta auf einem 185 Meter hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus, dessen Nord-, Ost- und Nordwesthänge steil aus der Landschaft aufragen. Unmittelbar südwestlich schließt sich die größere Zwillingsstadt Rabat an.

 Malta, Februar 2014

In der Corte Capitanale befanden sich die Gerichte der Universität und der Gemeinderat von Mdina. Das Gebäude wurde von Charles François de Mondion entworfen und im frühen 18. Jahrhundert neben dem Magisterpalast errichtet. Die monumentale Fassade mit dem imposanten, von Säulen eingerahmten Portal, das einen zentralen Balkon trägt, flankiert von Figuren, die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit darstellen, überblickt einen kleinen öffentlichen Platz, der viele Jahrhunderte lang als Aufstellungsort für die Miliz der Stadt gedient hatte. Die Corte Capitanale beherbergt heute den Gemeinderat von Mdina.

Die Loggia des Herolds, auch „Arengo“ genannt, war jener Ort wo amtliche Beschlüsse des Amtsgerichts ergangen sind. Diese wurden von einem Herold der Öffentlichkeit verlesen. Die Loggia, bestehend aus drei Bögen auf Bodenhöhe, war zugänglich vom Stadtpalast.

 Malta, Februar 2014

In den Gassen von Mdina

 Malta, Februar 2014

Church of the Annunciation of Our Lady (Knisja tal-Lunzjata tal-Madonna)
Die Kirche der Verkündigung, auch bekannt als Karmeliterkirche, ist eine prächtige barocke Prioratskirche des Priorats Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel in Mdina, Malta.

 Malta, Februar 2014

Der Innenraum ist mit barocken Skulpturen und Gemälden namhafter Künstler wie Mattia Preti, Stefano Erardi, Michele Bellanti und Giuseppe Calì bereichert. Der kunstvoll geschnitzte und vergoldete Holzrahmen um das Titelgemälde ist das Werk von Pietro Paolo Troisi und die Prozessionsstatue Unserer Lieben Frau vom Karmel das Werk des maltesischen Bildhauers Andrea Imbroll.

Der Bau der Karmeliterkirche in Mdina, der dem französischen Architekten Mederico Blondel zugeschrieben wird, begann im Februar 1660 und wurde 1675 abgeschlossen. Es handelt sich um eine der wichtigsten zentralisierten Kirchen der maltesischen Barockarchitektur. Unterhalb der Kirche wurde ein Beinhaus errichtet. Über dem Hauptaltar hängt das beeindruckende Barockgemälde „Die Verkündigung des Herrn“ von Stefano Erardi (1677). Neben dem Hauptaltar gibt es sechs Kapellen.

 Malta, Februar 2014

Die Karmeliterkirche in Mdina spielte eine wichtige Rolle in der maltesischen Geschichte. Eine beliebte Geschichte erzählt die Episode vom 2. September 1798, als die einfallenden französischen Truppen versuchten, Schätze aus der Kirche wegzunehmen und zu verkaufen. Als einige Kinder dies sahen, eilten sie zum Glockenturm und begannen, die Glocken zu läuten. Dies löste in Mdina eine lautstarke Menschenansammlung aus, die kurz darauf in Aufruhr mündete. Einige Artefakte wurden jedoch von den Franzosen mitgenommen, darunter eine Krone, die das Bild Unserer Lieben Frau hinter dem Hauptaltar schmückte.

Das Innere der zentralen Kuppel ist mit Stuck und Malerei verziert und wurde 1901 ausgeführt.

 Malta, Februar 2014

Am Bastionsplatz (Piazza del Bastione) befindet sich die Aussichtsplattform Mdina.

 Malta, Februar 2014

Panorama vor Mdina

 Malta, Februar 2014

Blick in den Osten nach Valletta

 Malta, Februar 2014

Denkmal für Anton Agius auf dem Anton-Agius-Platz in Rabat
Anton Agius (1933–2008) war ein maltesischer Bildhauer, der vor allem für die Schaffung zahlreicher Denkmäler rund um Malta bekannt war. Er wurde vom ehemaligen maltesischen Präsidenten Ugo Mifsud Bonnici als „nationaler Bildhauer“ bezeichnet.

 Malta, Februar 2014

Zentrum der Paulus-Verehrung auf Malta ist die Pfarrkirche von Rabat, einem Vorort von Maltas ehemaliger Hauptstadt Mdina. Auf einer Säule neben der St.-Pauls-Kirche (St. Paul's Church) steht in mehreren Sprachen ein Auszug aus der biblischen Apostelgeschichte, die vom Schiffbruch berichtet. Unter der Kirche befindet sich eine Grotte, in der Paulus nach seinem Schiffbruch eine Zeit lang gefangen gehalten worden sein soll. Während seines Malta-Besuchs im Jahr 1990 hat auch der damalige Papst Johannes Paul II. diese Stätte besucht. Da ich nicht päpstlicher als der Papst bin, war auch diese Kirche bei meinem Besuch GESCHLOSSEN.

Kollegiatkirche St. Paul (il-Kolleġġjata u Proto-Parroċċa ta' San Pawl) und die Apostel-Sâule

 Malta, Februar 2014

Wenn das mal nicht der gute Paul, der heilige, ist...

 Malta, Februar 2014

Die Kollegiatkirche St. Paul (maltesisch Knisja Parrokjali ta’ San Pawl, englisch Parish Church of St Paul) ist eine bedeutende Barockkirche in Rabat auf der Insel Malta. Wegen der unter ihr befindlichen Paulusgrotte gehört sie zu den Gedenkstätten und Wallfahrtsorten des Apostels Paulus. Sie ist im National Inventory of the Cultural Property of the Maltese Islands unter der Nummer 2366 eingetragen und steht als Grade-1-Bauwerk unter Denkmalschutz. 2020 wurde sie durch Papst Franziskus zur Basilica minor erhoben.

 Malta, Februar 2014

Die Kirche am Pjazza San Pawl ist eine dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit hoher Vierungskuppel. Sie ist reich mit Altären, Statuen und Gemälden bedeutender Künstler des 18. Jahrhunderts ausgestattet.

 Malta, Februar 2014

Dingli Cliffs ist eine malerische, hoch aufragende Steilküste mit Panoramablick und einer Kapelle am höchsten Punkt der Gegend.

 Malta, Februar 2014

Besonders gut sind die Dingli Cliffs beim Abflug von Malta zu sehen, da die Westseite der Insel im Halbkreis umflogen wird.

 Malta, Februar 2014

Der Marsamxett Harbour (maltesisch Port ta’ Marsamxett) ist ein Hafen auf Malta. Er ist der nördlich gelegene von zwei Naturhäfen Vallettas. Im Norden wird er begrenzt durch die Städte Gżira und Sliema, im Westen durch die landeinwärts gelegenen Städte Ta’ Xbiex, Msida und Pietà. Der Marsamxett Harbour gliedert sich in den Sliema Creek, von wo aus die touristischen Ausflugsboote und eine Fähre nach Valletta ablegen, sowie in den Lazzaretto- und den Msida Creek.

 Malta, Februar 2014

Diese Reise geht zu Ende. Nächste Station (il-waqfa li jmiss): Heimflug

 Malta, Februar 2014

Im Marsamxett Harbour liegt Manoel Island, welche über eine kleine Brücke von Gżira zu erreichen ist und den Sliema Creek vom Lazzaretto Creek trennt. Auf der kleinen Insel befinden sich Yacht-Werften und das aus dem 18. Jahrhundert stammende Fort Manoel.

 Malta, Februar 2014

St. Paul’s Pro-Cathedral (St. Katidral ta ’Pawlu)
Berühmte Kathedrale im klassizistischen Stil von 1844 mit Säulen, kunstvollem Innenraum und hohem Turm.

 Malta, Februar 2014

Blick auf Sliema (Tas-Sliema)
Sliema ist ein Ferienort an der Ostküste der Mittelmeerinsel Malta. Am Wasser gibt es eine lange Uferpromenade und das Fort Tigné, eine polygonale Festung aus dem 18. Jahrhundert.

 Malta, Februar 2014




Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne diese Videos antun:

Malta, February 2024


One day on Gozo, Malta, 20.02.2024


National War Museum - Fort St Elmo, Valletta, Malta, February 2024


Mysterium Fidei Monastery, Valletta, Malta, February 2024


From Vienna to Valletta with Air Malta, VIE-MLA, KM515, 19.02.2024


From Valletta to Vienna with AUA, MLA-VIE, KM514, 23.02.2024