Kirchen in Oberwart

im Südburgenland, Juli 2026

Oberwart ist eine Stadt im österreichischen Burgenland. Sie ist Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks und ist mit über 8000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Burgenlands. Oberwart wird als das wirtschaftliche Zentrum des Südburgenlandes betrachtet.

Aufbahrungskirche Oberwart Mariä Himmelfahrt und Pfarrkirche Oberwart (Osterkirche) Auferstehung Jesu Christi

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

Die römisch-katholische Pfarrkirche Oberwart (auch Osterkirche) steht in der Gemeinde Oberwart im Bezirk Oberwart im Burgenland. Sie ist dem Fest Auferstehung Jesu Christi geweiht und gehört zum Dekanat Pinkafeld in der Diözese Eisenstadt.

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

Die Kirche wurde in den Jahren 1967 bis 1969 nach Plänen der Architekten Günther Domenig und Eilfried Huth erbaut und am 19. Oktober 1969 von Bischof Stephan László geweiht. Seit 1989 ist der Altarraum mit dem goldenen Kreuz und einigen Tafelbildern vom Kärntner Künstler Valentin Oman ausgestattet.

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Die Kirche bildet einen gemeinsamen Baukomplex mit dem Pfarrzentrum. Die Bauten wurden mit schalreinem Beton und Marienglas errichtet. Der Kirchenbau wurde über einem unregelmäßigen Grundriss erbaut. Darüber ist ein achteckiger Mittelteil mit schöner Raumwirkung. Die Orgel aus 1971 mit 18 Registern wurde von Orgelbau Pirchner gebaut.

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Das Mitteljoch ist unter einem quadratischen, die Kreuzarme unter rechteckigen Platzlgewölben. Die Orgelempore sowie die Sakristei wurden im Jahr 1971 abgetragen.

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

Im Mittelpunkt des Baus steht die Lichtkuppel mit einem Durchmesser von 14 Metern, Darunter befindet sich die zentrale Altarinsel, umgeben von den Sitzreihen für die Kirchenbesucher.

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Die Aufbahrungskirche Oberwart steht in beherrschender Lage und über eine Freitreppe in die moderne Planung der neuen Katholischen Pfarrkirche Oberwart einbezogen in der Gemeinde Oberwart im Bezirk Oberwart im Burgenland. Die dem Patrozinium Mariä Himmelfahrt unterstellte ehemalige Pfarrkirche gehört zum Dekanat Pinkafeld in der Diözese Eisenstadt.

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Der im Kern romanische Kirchenbau mit einem mächtigen Westturm hat ein langes Langhaus und eine kleine eingezogene Rundapsis. Der Westturm wurde 1656 ausgebaut, das Obergeschoß und der Zwiebelhelm entstanden um 1800. Das Langhaus wurde 1728 und 1778 barockisiert, die Südfront zeigt 1975 freigelegte romanische Fenster. Am östlichsten Langhausjoch befinden sich beidseits Anbauten mit einer Sakristei und einer Lourdeskapelle.

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Das Kircheninnere zeigt ein vierjochiges Langhaus, die zwei westlichen Joche haben Kreuzgratgewölbe aus 1728, die zwei östlichen Joche haben Platzlgewölbe aus 1778, alle Gewölbe auf Gurten auf Pilastern. Der Triumphbogen ist korbbogig. Die Apsis hat ein Stichkappengewölbe.

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Der spätbarocke Hochaltar trägt einen freistehenden Tabernakel, das Altarbild Mariä Himmelfahrt schuf Stephan Dorfmeister. An der Altarwand stehen auf einem steinernen Sockel Holzfiguren der heiligen Könige Stephan und Ladislaus von Georg Dorfmeister.

 Kirchen in Oberwart im Südburgenland, Juli 2026

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Die mittelalterliche Pfarre war zeitweise evangelisch und 1663 wieder katholisch. Eine mittelalterliche Kirche wurde 1463 urkundlich genannt. Die romanische Apsis wurde 1975 ergraben, die Nordwand zeigt Reste einer gotischen Wandmalerei aus der Mitte des 14. Jahrhunderts mit den Heiligen Georg und Michael.

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