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Oberwart ist eine Stadt im österreichischen
Burgenland. Sie ist Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks und ist
mit über 8000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Burgenlands.
Oberwart wird als das wirtschaftliche Zentrum des Südburgenlandes
betrachtet.
Aufbahrungskirche Oberwart Mariä Himmelfahrt und Pfarrkirche Oberwart (Osterkirche) Auferstehung Jesu Christi

Die römisch-katholische Pfarrkirche Oberwart (auch Osterkirche) steht
in der Gemeinde Oberwart im Bezirk Oberwart im Burgenland. Sie ist dem
Fest Auferstehung Jesu Christi geweiht und gehört zum Dekanat Pinkafeld
in der Diözese Eisenstadt.

Die Kirche wurde in den Jahren 1967 bis 1969 nach Plänen der
Architekten Günther Domenig und Eilfried Huth erbaut und am 19. Oktober
1969 von Bischof Stephan László geweiht. Seit 1989 ist der Altarraum mit dem goldenen Kreuz und einigen Tafelbildern vom Kärntner Künstler Valentin Oman ausgestattet.

Die Kirche bildet einen gemeinsamen Baukomplex mit dem Pfarrzentrum.
Die Bauten wurden mit schalreinem Beton und Marienglas errichtet. Der
Kirchenbau wurde über einem unregelmäßigen Grundriss erbaut. Darüber
ist ein achteckiger Mittelteil mit schöner Raumwirkung. Die Orgel aus 1971 mit 18 Registern wurde von Orgelbau Pirchner gebaut.

Das Mitteljoch ist unter einem quadratischen, die Kreuzarme unter
rechteckigen Platzlgewölben. Die Orgelempore sowie die Sakristei wurden
im Jahr 1971 abgetragen.



Im Mittelpunkt des Baus steht die Lichtkuppel mit einem Durchmesser von
14 Metern, Darunter befindet sich die zentrale Altarinsel, umgeben von
den Sitzreihen für die Kirchenbesucher.

Die Aufbahrungskirche Oberwart steht in beherrschender Lage und über
eine Freitreppe in die moderne Planung der neuen Katholischen
Pfarrkirche Oberwart einbezogen in der Gemeinde Oberwart im Bezirk
Oberwart im Burgenland. Die dem Patrozinium Mariä Himmelfahrt
unterstellte ehemalige Pfarrkirche gehört zum Dekanat Pinkafeld in der
Diözese Eisenstadt.

Der im Kern romanische Kirchenbau mit einem mächtigen Westturm hat ein
langes Langhaus und eine kleine eingezogene Rundapsis. Der Westturm
wurde 1656 ausgebaut, das Obergeschoß und der Zwiebelhelm entstanden um
1800. Das Langhaus wurde 1728 und 1778 barockisiert, die Südfront zeigt
1975 freigelegte romanische Fenster. Am östlichsten Langhausjoch
befinden sich beidseits Anbauten mit einer Sakristei und einer
Lourdeskapelle.

Das Kircheninnere zeigt ein vierjochiges Langhaus, die zwei westlichen
Joche haben Kreuzgratgewölbe aus 1728, die zwei östlichen Joche haben
Platzlgewölbe aus 1778, alle Gewölbe auf Gurten auf Pilastern. Der
Triumphbogen ist korbbogig. Die Apsis hat ein Stichkappengewölbe.

Der spätbarocke Hochaltar trägt einen freistehenden Tabernakel, das
Altarbild Mariä Himmelfahrt schuf Stephan Dorfmeister. An der Altarwand
stehen auf einem steinernen Sockel Holzfiguren der heiligen Könige
Stephan und Ladislaus von Georg Dorfmeister.


Die mittelalterliche Pfarre war zeitweise evangelisch und 1663 wieder
katholisch. Eine mittelalterliche Kirche wurde 1463 urkundlich genannt.
Die romanische Apsis wurde 1975 ergraben, die Nordwand zeigt Reste
einer gotischen Wandmalerei aus der Mitte des 14. Jahrhunderts mit den
Heiligen Georg und Michael.

