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Payerbach ist eine Marktgemeinde im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich. Geprägt
wurde Payerbach in der Zeit der Monarchie, in der es eine Blüte
erlebte. Viele architektonisch wertvolle Bauwerke erinnern noch an
diese Zeit. Vor allem durch die Sommerfrische erlangte Payerbach
weithin seinen Ruf.
Der Historische Bahnhof Payerbach, der seit 1895 unter dem klingenden
Doppelnamen Payerbach-Reichenau firmiert, zählte einst zu den am
meisten frequentierten Bahnhaltestellen der k.u.k. Monarchie. Das
Bahnhofsgebäude wurde 1868 fertiggestellt und beherbergte unter anderem
ein k.k. Postamt sowie einen Wartesaal für die Mitglieder des
Kaiserhauses. 2023 wurde der Bahnhof von den ÖBB aufwendig saniert, im
selben Jahr ließ die Marktgemeinde Payerbach die alte Historische
Ausstellung im Bahnsteigbereich durch moderne Schautafeln ersetzen. Von
Payerbach aus verkehren Nah- und Fernzüge nach Wiener Neustadt,
Semmering, Mürzzuschlag, Graz und Wien.

DAMPFLOK: Originale
Semmeringbahnlokomotive der Reihe 95 Nr.112, Dampflok nach
Konstruktionsplänen von Sektionschef Dr. Johann Rihosek, 1922 in der
Wr. Neustädter Lokomotivfabrik gebaut. Verwendung für Schub- als auch
für Vorspanndienste. Davor gusseisener Wasserkran und Signalmast.

Museumspark beim Bahnhof
Anlässlich des Jubiläumsjahres 1979 (“125 Jahre Semmeringbahn - 250
Jahre Semmeringstraße”) hat der Fremdenverkehrsverein Payerbach an der
Stelle der ehemaligen Bahnhofrestauration einen Museumspark mit
verschiedenen historisch interessanten Verkehrsmitteln errichten lassen:
Semmeringlokomotive Reihe 95, Nr. 112 (1922 in Wr. Neustadt gebaut) mit historischem Wasserkran
Älteste Schmalspur-E-Lok Österreichs (1903 gebaut )
Gondel Nr. 2 der Raxseilbahn (1. Seilschwebebahn Österreichs), 1948 bis 1975 in Verwendung
Sandsteinbrüstung des Schwarzaviaduktes mit Zahnfries
Der Museumspark wurde im September 1979 von Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger eröffnet.

SCHMALSPUR-LOKOMOTIVE: E-Lok
Nr. 3 der früheren Lokalbahn Payerbach-Hirschwang. Diese älteste
betriebsfähige Schmalspur-Lokomotive Europas, erbaut 1903 stammt aus
der Frühzeit der elektrischen Traktion. Ihr nachweislich erster Einsatz
war als Stollenlok beim Bau des Karawankentunnels (1901-1906).
SEILBAHNGONDEL: Gondel Nr. 2
von der 1926 eröffneten ersten Seilschwebebahn der Republik Österreich
der Paxseilbahn, die von 1948-1975 In Verwendung war.

Payerbacher-Park: Zwischen Freibad und Schwarzaviadukt liegt der
Payerbacher Park. Anstelle eines Holzplatzes wurde zwischen 1901 und
1903 unter der Leitung des Schlossgärtners Gottlieb Zajic ein neuer
Parkteil angelegt. Daran angrenzend befinden sich der Bootssteg und der
einzigartige Pavillon in seiner unverwechselbaren, fast sarazenisch
anmutenden Holzkonstruktion. Im Park beim Freibad wurde zum 50-jährigen
Jubiläum der Semmeringbahn im Jahr 1904 ein Modell einer typischen
Villa der Semmeringregion errichtet. Diese wurde vom Payerbacher
Zimmermeister Karl Weinzettl errichtet und aufgestellt.

Die Marktgemeinde liegt am Weltkulturerbe Semmeringbahn. Sie kann mit
der Bahn über Viadukte und durch Tunnels befahren werden. Man kann aber
auch ihre waghalsige Streckenführung durch Berge, über Brücken und
Felsgalerien auf dem Bahnwanderweg entdeckend erwandern. Zu den
besonderen Bauwerken der Semmeringbahn in Payerbach sind das 228 Meter
lange und 25 Meter hohe Schwarzaviadukt mit seinen dreizehn
Gewölbebögen (erbaut 1849 bis 1851) sowie der Bahnhof
Payerbach-Reichenau zu zählen.

Historische Musikpavillon im Payerbacher Park
Der aufstrebende Fremdenverkehrsort Payerbach - seit 1909 von Reichenau
verwaltungsmäßig abgetrennt und eine eigene Gemeinde bildend - wollte
seinen Gästen während der Sommermonate eine angenehme Kuratmosphäre
schaffen, zu der damals regelmäßige Kurkonzerte gehörten. Der große
Musikpavillon wurde 1909 auf Betreiben des “Payerbacher
Verwaltungskomitees” um den Betrag von 9.263,15 Kronen erbaut. Die
Bauausführung erfolgte durch den Payerbacher Zimmermeister Karl
Weinzettl. Mit der feierlichen Fahnenweihe des Männergesang- und
Musikvereins Payerbach wurde der Pavillon am 4. Juli 1909 seiner
Bestimmung übergeben. Heute dient er bei Kirtagen, Märkten oder
Konzerten als Bühne. Vermietungen an Hochzeitspaare sind auch möglich,
Infos im Bürgerservice der Marktgemeinde Payerbach.
Der Payerbacher Pavillon gilt als seltenes Beispiel eines
Musikpavillons, wie er in der Region nur in Reichenau an der Rax zu
finden ist. Der zweiarmige Holzständerbau weist ein eingeschwungenes
Zeltdach mit Glockentürmchen auf; bemerkenswert sind die
Holzverbindungen und Holzkonstruktionen mit reichem Laubsäge- und
Kerbschnittdekor, wie sie bei den meisten Veranden der Villenbauten in
Payerbach und Reichenau und darüber hinaus bei ähnlichen Bauten in den
Kurorten und Sommerfrischen um 1900 üblich waren und den Betrachter in
Kaisers Zeiten zurückversetzen. Park und Pavillon sind Mittelpunkt des
alljährlichen Jakobikirtages im Juli, des Weltkulturerbefestes im
Sommer und der von Mai bis Oktober jeweils am 1. Samstag stattfindenden
Jakobimärkte. 2019 wurde der Pavillion saniert.
Pavillon: 1909 durch das
„Payerbacher Verwaltungskomitee" (vorher P. Badegesellschaft) um den
Betrag von 9263,15 Kronen erbaut. Ausführung vom Payerbacher
Zimmermeister Karl Weinzettl; mit der feierlich. Fahnenweihe des
Männergesang- u. Musikvereines P. a. 7. Juli 1909 zum 1. Mal seiner
Bestimmung übergeben. Bemerkenswerte Konstruktion der Holzverbindungen;
restauriert 1968 u. 1975. 2019 Generalsanierung.

Freibad Payerbach: Der Bau des
Schwimmbades geht auf die Payerbacher Badegesellschaft, eine Art
Fremdenverkehrsverein, zurück, die in der damaligen Brunnau ein 3400 m²
großes Grundstück erwarb und 1883 hier das erste Schwimmbad des Ortes
errichtete. 1896 baute man ein Warmbad dazu, 1910 erweiterte man das
Schwimmbad um ein zweites Becken. 1978 erhielt das Bad ein Alu-Becken,
eine Vorwärmanlage und eine neue Liegeterrasse. Das Freibad, zwischen
Park und Pavillon gelegen, bietet an heißen Sommertagen Erholung und
Entspannung inmitten der traumhaften Bergkulisse!

EUGENIE SCHWARZWALD (1872-1940)
Als die beiden Kaiserlinden im Herzen von Payerbach anlässlich der
Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth
gepflanzt wurden, war Eugenie Schwarzwald sieben Jahre alt. Später
sollte sie als Reformpädagogin wirken und Pionierarbeit bezüglich der
Gleichstellung der Frau in Bildung und Gesellschaft leisten. Ihr großer
Tatendrang zielte darauf ab, das Leid der Armen und Perspektivlosen zu
lindern. Frau Doktor, wie die Philanthropin gern genannt wurde,
hinterfragte mit ihren Bildungseinrichtungen die militärischen und
autoritären Züge des monarchisch geprägten Schulwesens. Ihre
Kinderheime in der Semmeringregion - „Haus in der Sonne" (Küb),
„Wolfsbergkogel" (Semmering), „Harthof" (Gloggnitz) - boten von Hunger
und Krieg traumatisierten Kindern und Jugendlichen Erholung und
Horizonterweiterung. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme
floh sie ins Exil, wo sie starb.. Ihre Errungenschaften wurden zugleich
unsichtbar gemacht. Drei Schülerinnen spendeten 2016 eine Holzstatue,
um an Eugenie Schwarzwald zu erinnern. Ihr Konzept einer fröhlichen
Schule, welche die individuellen Stärken zu fördern vermag, ist noch
immer aktuell.

Pfarrkirche St. Jakob: Die
Pfarrkirche, die dem Hl. Jakobus dem Älteren geweiht ist (Patrozinium
25. Juli) wurde im 12. Jhdt gegründet, wahrscheinlich auf Betreiben des
Grafen Ekbert II. von Formbach Neuburg-Pitten, dessen Vater um 1094
verschiedene Schenkungen im Schwarzatal an das Kloster Formbach am Inn
getätigt hatte, darunter auch ½ Hube in Payerbach und Schmidsdorf.
Formbacher Benediktiner aus der Propstei Gloggnitz betreuten die
Klosterpfarre bis 1803, die weitere Betreuung erfolgte durch
Weltpriester. Der erste überlieferte Pfarrer war der Mönch Bertholdus,
urkundlich 1270 genannt. Das ursprünglich romanische, einschiffige
Gotteshaus mit Ostapsis, von dem noch die West- und Nordmauer und ein
Freskorest aus der Zeit um 1180 erhalten ist, erhielt um 1350 einen
hochgotischen Chor gegen Osten mit starken Stützmauern. Nach
Verzögerungen des Neubaues der Kirche durch Geldmangel und
Ungarneinfälle im südöstlichen Niederösterreich erfolgte die
spätgotische Umgestaltung der Kirche in der 2. Hälfte des 15. Jhdts
nach einem Plan des Wr. Neustädter Baumeisters Jörg Goldperger.
Der 29 m hohe Turm wurde um 1510 an das Langhaus gebaut und die Kirche
zu einer zweischiffigen Hallenkirche nach Süden erweitert sowie mit
einem spätgotischen Netzrippengewölbe mit Wappenschildern versehen. Um
1525 war der spätgotische Umbau abgeschlossen und die befestigte
Wehrkirche bot der Bevölkerung Schutz bei Gefahren. Verschiedene Zu-
und Umbauten erfolgten 1828 (Windfang, neue Sakristei, neue
Orgelempore), von 1880-84 nahm man die Regotisierung der Kirche vor.
Kriegsbedingte Renovierungsarbeiten nach dem 2. Weltkrieg dauerten bis
1949. Eine umfangreiche Innenrestaurierung führte 1970 zur
Wiederherstellung des ursprünglichen Raumeindruckes sowie zu einer
Adaptierung gemäß den Bestimmungen des 2. Vatikan. Konzils, 1973 wurde
eine vollständige Außenrestaurierung vorgenommen.

Kriegerdenkmal - Mahnmal für den Frieden

Pfarrkirche St. Jakob, Pfarrhof, Mammutbaum
Wahrscheinlich durch Graf Ekbert II. von Formbach-Neuburg-Pitten
(†1144) gegründet, dessen Vater um 1094 dem bayrischen
Benediktinerstift Formbach am Inn verschiedene Güter geschenkt hatte,
darunter Hube im Dorf „Beierbach"; die Klosterpfarre bis 1803 von
Benediktinern betreut. 1270 der Mönch Bertholdus als 1. urkundl.
Pfarrer von Payerbach erwähnt. Ursprünglich romanische einschiffige
Kirche; um 1350 Bau des hochgotischen Chors und der östlichen
Stützmauer. Spätgotischer Neubau des Langhauses in der 2. Hälfte des
15. Jh, um 1510 Bau des 29 m hohen Turmes, un 1525 Einwölbung des
Langhauses vollendet. 1880-1884 Regotisierung der Einrichtung, 1970
bzw. 1973 Innen- und Außenrestaurierung. 1922 Kriegerdenkmal, 1947
erweitert, 2004 Restaurierung und Umgestaltung als Toten-Mahnmal. 1821
Auflösung des Friedhofes und Bau des neuen Plarrhofes, davor der 1873
gepflanzte Mammutbaum.

Die Pfarrkirche Payerbach steht südwestlich oberhalb des Ortsplatzes in
der Marktgemeinde Payerbach im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.
Das Patrozinium der römisch-katholischen Pfarrkirche ist dem Jakobus
der Ältere geweiht, sie gehört zum Dekanat Gloggnitz im Vikariat Unter
dem Wienerwald der Erzdiözese Wien.

Die westliche und nördliche Mauer des Langhauses beinhalten einen
romanischen Kern aus dem 12. Jahrhundert. Der Chor und die südliche
Sakristei sind aus dem 14. Jahrhundert. Die Erweiterung des Langhauses
nach Süden erfolgte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, um 1510
entstand der spätgotische Turm, im Volksmund „Schwarzer Turm“ genannt,
um 1525 wurde das Langhaus gewölbt. Zur Zeit der Türkenkriege fungierte
die Kirche als Wehrkirche. Im 18. Jahrhundert wurde die südliche
Sakristei mit einem Oratorium aufgestockt. 1828 wurde nördlich eine
neue Sakristei mit einem Oratorium im Obergeschoß angebaut, westlich
wurde eine Portalvorhalle angebaut. 1880–1884 erfolgte eine
Regotisierung. 1970 wurde die Kirche innen restauriert und dabei die
neugotische Einrichtung entfernt. 1973 wurde die Kirche außen
restauriert.

Die zweischiffige spätgotische Hallenkirche hat einen Südwestturm. Das
ungegliederte Langhaus unter einem steilen Satteldach hat
Spitzbogenfenster und zeigt südlich eine gemalte spätgotische
Fensterrahmung mit einer Kreuzblume, nördlich zeigt ein Fenster die
Restnennung 1817. Südlich besteht ein vermauertes spätgotisches
abgefastes Rechteckportal.

Der gleich hohe eingezogene Chor unter einem Walmdach hat einfach
abgetreppte Strebepfeiler und Spitzbogenfenster. Im nördlichen
Chorwinkel steht der zweigeschoßige längliche Sakristeianbau (1928)
welcher östlich halbrund abschließt. Im südlichen Chorwinkel steht der
zweigeschoßige ehemalige annähernd quadratische Sakristeianbau unter
einem Pultdach und einem südlich vorgesetzten Treppenhaus (1928).

Semmeringhäuschen im Park
Anlässlich des Festzuges zum 50-jährigen Jubliläum der Semmeringbahn
1904 hat der Payerbacher Zimmermeister Karl Weinzettl das Modell der
Villa Mautner-Markhof am Semmering (Architekt Franz von Neumann)
angefertigt. Sie gilt als typisches Beispiel einer modernen
Semmeringvilla um 1900. Das Semmeringhäuschen wurde zur Erinnerung an
diesen großen Festzug 1906 im rückwärtigen Teil des Parks aufgestellt,
die Neuaufstellung erfolgte anlässlich des 100-jährigen
Semmeringbahnjubiläums 1954.

Chronometer: Zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde Payerbach 2008 restauriert vom Dorferneuerungsverein und der Marktgemeinde




1903 - gleichzeitig mit der Anlage des neuen Parkes - durch die Firma
Ast & Co. aus Wien errichtet: Betonsteg mit Jugendstilgeländer und
Ornamenten aus Betonguß. Der Parksteg
- einer der wenigen erhaltenen dieser Art aus der Zeit um 1900 - wurde
2002-2003 generalsaniert und stilgerecht restauriert. Wiedereröffnung
Februar 2003 durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Parksteg (Jugendstil-Brücke): Die Jugendstilbrücke wurde 1903 gebaut und verbindet den
Kurpark mit der Gemeinde.

Johanneskapelle: Die
Johannes-Nepomuk-Kapelle, am alten Wallfahrtsweg nach Mariazell
gelegen, zählt zu den ältesten Gotteshäusern im Gemeindegebiet von
Payerbach. Bereits 1723 ließ der Payerbacher Johann Georg Geisler eine
Statue des „Brückenheiligen“ aufstellen und provisorisch mit einem
Holzdach versehen. Später wurde die Statue von zwei Barockfiguren des
Heiligen Rochus und des Heiligen Sebastian (“Pestheilige”) flankiert.
Die Kapelle besitzt ein schmiedeisernes Rokoko-Abschlussgitter mit
Maria-Monogrammen.
2023 wurde die Kapelle aufwändig restauriert. Die Sanierung des
Gotteshauses erfolgte durch den Bauhof der Marktgemeinde Payerbach und
die Schlosserei Dichtl. Die fachkundige Aufsicht hatte Rudi
Schmidtberger, der Material und Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung
stellte, inne. Damit wurde ein besonderes Kleinod des Ortes vor dem
endgültigen Verfall bewahrt.

Schwarza Viadukt: Das Viadukt
über die Schwarza ist das längste Viadukt der Semmeringbahn und neben
der Kirche das Wahrzeichen von Payerbach. Der Entwurf stammt von Ing.
Anton Lewicki, der Bau wurde von der Wiener Bauunternehmung Gebrüder
Theuer 1849 bis 1851 ausgeführt, weshalb das Viadukt im Volksmund auch
als "Theierbruck" bezeichnet wird. Das Viadukt ist 228 Meter lang, 25
Meter hoch und mit 13 Gewölbebögen ausgestattet. Die Spannweite der
mittleren 5 Bögen beträgt 19,9 Meter und die der 8 kleinen Bögen
jeweils 9,8 Meter. In den Jahren 1978 bis 1981 wurden umfassende
Sanierungsarbeiten vorgenommen. Entlang der Viaduktpfeiler führt ein
hölzener Steg, der “Ghegasteg”, über die Schwarza. In zwei gewölbten
Räumen an der Nordseite des Viaduktes ist eine Vinothek - genannt
“Vinodukt” - untergebracht.

Ghega-Steg: Zum 150-jährigen
Semmeringbahnjubiläum durch eine Pioniertruppe des Österr. Bundesheeres
errichtet und am 15. Mai 2004 eröffnet, verbindet die Hauptstraße mit
der Fischer-Promenade und dem Park. An der Ostseite der Viaduktpfeiler
befand sich während des 2. Webkrieges ebenfalls ein hölzerner Steg zur
Sicherung des Viadukts.

Von der Station Payerbach-Reichenau kann bereits das erste große Bauwerk der Semmeringbahn ausgemacht werden. Das Viadukt bildet mit seiner Länge von 227,6 Meter und 24,7 Meter Höhe das längste Bauwerk seiner Art auf der Semmeringstrecke.
228 m lang, 25 m hoch, 13 Gewölbebogen Spannweite der mittleren 5 Bogen 19,9 m, der 8 kleinen Bogen 9,8 m.

Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: