Payerbach

in Niederösterreich, Mai 2026

Payerbach ist eine Marktgemeinde im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich. Geprägt wurde Payerbach in der Zeit der Monarchie, in der es eine Blüte erlebte. Viele architektonisch wertvolle Bauwerke erinnern noch an diese Zeit. Vor allem durch die Sommerfrische erlangte Payerbach weithin seinen Ruf.

Der Historische Bahnhof Payerbach, der seit 1895 unter dem klingenden Doppelnamen Payerbach-Reichenau firmiert, zählte einst zu den am meisten frequentierten Bahnhaltestellen der k.u.k. Monarchie. Das Bahnhofsgebäude wurde 1868 fertiggestellt und beherbergte unter anderem ein k.k. Postamt sowie einen Wartesaal für die Mitglieder des Kaiserhauses. 2023 wurde der Bahnhof von den ÖBB aufwendig saniert, im selben Jahr ließ die Marktgemeinde Payerbach die alte Historische Ausstellung im Bahnsteigbereich durch moderne Schautafeln ersetzen. Von Payerbach aus verkehren Nah- und Fernzüge nach Wiener Neustadt, Semmering, Mürzzuschlag, Graz und Wien.

 Payerbach, Mai 2026

DAMPFLOK: Originale Semmeringbahnlokomotive der Reihe 95 Nr.112, Dampflok nach Konstruktionsplänen von Sektionschef Dr. Johann Rihosek, 1922 in der Wr. Neustädter Lokomotivfabrik gebaut. Verwendung für Schub- als auch für Vorspanndienste. Davor gusseisener Wasserkran und Signalmast.

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Museumspark beim Bahnhof
Anlässlich des Jubiläumsjahres 1979 (“125 Jahre Semmeringbahn - 250 Jahre Semmeringstraße”) hat der Fremdenverkehrsverein Payerbach an der Stelle der ehemaligen Bahnhofrestauration einen Museumspark mit verschiedenen historisch interessanten Verkehrsmitteln errichten lassen:

 Semmeringlokomotive Reihe 95, Nr. 112 (1922 in Wr. Neustadt gebaut) mit historischem Wasserkran
 Älteste Schmalspur-E-Lok Österreichs (1903 gebaut )
 Gondel Nr. 2 der Raxseilbahn (1. Seilschwebebahn Österreichs), 1948 bis 1975 in Verwendung
 Sandsteinbrüstung des Schwarzaviaduktes mit Zahnfries

Der Museumspark wurde im September 1979 von Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger eröffnet.

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SCHMALSPUR-LOKOMOTIVE: E-Lok Nr. 3 der früheren Lokalbahn Payerbach-Hirschwang. Diese älteste betriebsfähige Schmalspur-Lokomotive Europas, erbaut 1903 stammt aus der Frühzeit der elektrischen Traktion. Ihr nachweislich erster Einsatz war als Stollenlok beim Bau des Karawankentunnels (1901-1906).

SEILBAHNGONDEL: Gondel Nr. 2 von der 1926 eröffneten ersten Seilschwebebahn der Republik Österreich der Paxseilbahn, die von 1948-1975 In Verwendung war.

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Payerbacher-Park: Zwischen Freibad und Schwarzaviadukt liegt der Payerbacher Park. Anstelle eines Holzplatzes wurde zwischen 1901 und 1903 unter der Leitung des Schlossgärtners Gottlieb Zajic ein neuer Parkteil angelegt. Daran angrenzend befinden sich der Bootssteg und der einzigartige Pavillon in seiner unverwechselbaren, fast sarazenisch anmutenden Holzkonstruktion. Im Park beim Freibad wurde zum 50-jährigen Jubiläum der Semmeringbahn im Jahr 1904 ein Modell einer typischen Villa der Semmeringregion errichtet. Diese wurde vom Payerbacher Zimmermeister Karl Weinzettl errichtet und aufgestellt.

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Die Marktgemeinde liegt am Weltkulturerbe Semmeringbahn. Sie kann mit der Bahn über Viadukte und durch Tunnels befahren werden. Man kann aber auch ihre waghalsige Streckenführung durch Berge, über Brücken und Felsgalerien auf dem Bahnwanderweg entdeckend erwandern. Zu den besonderen Bauwerken der Semmeringbahn in Payerbach sind das 228 Meter lange und 25 Meter hohe Schwarzaviadukt mit seinen dreizehn Gewölbebögen (erbaut 1849 bis 1851) sowie der Bahnhof Payerbach-Reichenau zu zählen.

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Historische Musikpavillon im Payerbacher Park
Der aufstrebende Fremdenverkehrsort Payerbach - seit 1909 von Reichenau verwaltungsmäßig abgetrennt und eine eigene Gemeinde bildend - wollte seinen Gästen während der Sommermonate eine angenehme Kuratmosphäre schaffen, zu der damals regelmäßige Kurkonzerte gehörten. Der große Musikpavillon wurde 1909 auf Betreiben des “Payerbacher Verwaltungskomitees” um den Betrag von 9.263,15 Kronen erbaut. Die Bauausführung erfolgte durch den Payerbacher Zimmermeister Karl Weinzettl. Mit der feierlichen Fahnenweihe des Männergesang- und Musikvereins Payerbach wurde der Pavillon am 4. Juli 1909 seiner Bestimmung übergeben. Heute dient er bei Kirtagen, Märkten oder Konzerten als Bühne. Vermietungen an Hochzeitspaare sind auch möglich, Infos im Bürgerservice der Marktgemeinde Payerbach.

Der Payerbacher Pavillon gilt als seltenes Beispiel eines Musikpavillons, wie er in der Region nur in Reichenau an der Rax zu finden ist. Der zweiarmige Holzständerbau weist ein eingeschwungenes Zeltdach mit Glockentürmchen auf; bemerkenswert sind die Holzverbindungen und Holzkonstruktionen mit reichem Laubsäge- und Kerbschnittdekor, wie sie bei den meisten Veranden der Villenbauten in Payerbach und Reichenau und darüber hinaus bei ähnlichen Bauten in den Kurorten und Sommerfrischen um 1900 üblich waren und den Betrachter in Kaisers Zeiten zurückversetzen. Park und Pavillon sind Mittelpunkt des alljährlichen Jakobikirtages im Juli, des Weltkulturerbefestes im Sommer und der von Mai bis Oktober jeweils am 1. Samstag stattfindenden Jakobimärkte. 2019 wurde der Pavillion saniert.

Pavillon: 1909 durch das „Payerbacher Verwaltungskomitee" (vorher P. Badegesellschaft) um den Betrag von 9263,15 Kronen erbaut. Ausführung vom Payerbacher Zimmermeister Karl Weinzettl; mit der feierlich. Fahnenweihe des Männergesang- u. Musikvereines P. a. 7. Juli 1909 zum 1. Mal seiner Bestimmung übergeben. Bemerkenswerte Konstruktion der Holzverbindungen; restauriert 1968 u. 1975. 2019 Generalsanierung.

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Freibad Payerbach: Der Bau des Schwimmbades geht auf die Payerbacher Badegesellschaft, eine Art Fremdenverkehrsverein, zurück, die in der damaligen Brunnau ein 3400 m² großes Grundstück erwarb und 1883 hier das erste Schwimmbad des Ortes errichtete. 1896 baute man ein Warmbad dazu, 1910 erweiterte man das Schwimmbad um ein zweites Becken. 1978 erhielt das Bad ein Alu-Becken, eine Vorwärmanlage und eine neue Liegeterrasse. Das Freibad, zwischen Park und Pavillon gelegen, bietet an heißen Sommertagen Erholung und Entspannung inmitten der traumhaften Bergkulisse!

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EUGENIE SCHWARZWALD (1872-1940)
Als die beiden Kaiserlinden im Herzen von Payerbach anlässlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth gepflanzt wurden, war Eugenie Schwarzwald sieben Jahre alt. Später sollte sie als Reformpädagogin wirken und Pionierarbeit bezüglich der Gleichstellung der Frau in Bildung und Gesellschaft leisten. Ihr großer Tatendrang zielte darauf ab, das Leid der Armen und Perspektivlosen zu lindern. Frau Doktor, wie die Philanthropin gern genannt wurde, hinterfragte mit ihren Bildungseinrichtungen die militärischen und autoritären Züge des monarchisch geprägten Schulwesens. Ihre Kinderheime in der Semmeringregion - „Haus in der Sonne" (Küb), „Wolfsbergkogel" (Semmering), „Harthof" (Gloggnitz) - boten von Hunger und Krieg traumatisierten Kindern und Jugendlichen Erholung und Horizonterweiterung. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme floh sie ins Exil, wo sie starb.. Ihre Errungenschaften wurden zugleich unsichtbar gemacht. Drei Schülerinnen spendeten 2016 eine Holzstatue, um an Eugenie Schwarzwald zu erinnern. Ihr Konzept einer fröhlichen Schule, welche die individuellen Stärken zu fördern vermag, ist noch immer aktuell.

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Pfarrkirche St. Jakob: Die Pfarrkirche, die dem Hl. Jakobus dem Älteren geweiht ist (Patrozinium 25. Juli) wurde im 12. Jhdt gegründet, wahrscheinlich auf Betreiben des Grafen Ekbert II. von Formbach Neuburg-Pitten, dessen Vater um 1094 verschiedene Schenkungen im Schwarzatal an das Kloster Formbach am Inn getätigt hatte, darunter auch ½ Hube in Payerbach und Schmidsdorf. Formbacher Benediktiner aus der Propstei Gloggnitz betreuten die Klosterpfarre bis 1803, die weitere Betreuung erfolgte durch Weltpriester. Der erste überlieferte Pfarrer war der Mönch Bertholdus, urkundlich 1270 genannt. Das ursprünglich romanische, einschiffige Gotteshaus mit Ostapsis, von dem noch die West- und Nordmauer und ein Freskorest aus der Zeit um 1180 erhalten ist, erhielt um 1350 einen hochgotischen Chor gegen Osten mit starken Stützmauern. Nach Verzögerungen des Neubaues der Kirche durch Geldmangel und Ungarneinfälle im südöstlichen Niederösterreich erfolgte die spätgotische Umgestaltung der Kirche in der 2. Hälfte des 15. Jhdts nach einem Plan des Wr. Neustädter Baumeisters Jörg Goldperger.

Der 29 m hohe Turm wurde um 1510 an das Langhaus gebaut und die Kirche zu einer zweischiffigen Hallenkirche nach Süden erweitert sowie mit einem spätgotischen Netzrippengewölbe mit Wappenschildern versehen. Um 1525 war der spätgotische Umbau abgeschlossen und die befestigte Wehrkirche bot der Bevölkerung Schutz bei Gefahren. Verschiedene Zu- und Umbauten erfolgten 1828 (Windfang, neue Sakristei, neue Orgelempore), von 1880-84 nahm man die Regotisierung der Kirche vor. Kriegsbedingte Renovierungsarbeiten nach dem 2. Weltkrieg dauerten bis 1949. Eine umfangreiche Innenrestaurierung führte 1970 zur Wiederherstellung des ursprünglichen Raumeindruckes sowie zu einer Adaptierung gemäß den Bestimmungen des 2. Vatikan. Konzils, 1973 wurde eine vollständige Außenrestaurierung vorgenommen.

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Kriegerdenkmal - Mahnmal für den Frieden

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Pfarrkirche St. Jakob, Pfarrhof, Mammutbaum
Wahrscheinlich durch Graf Ekbert II. von Formbach-Neuburg-Pitten (†1144) gegründet, dessen Vater um 1094 dem bayrischen Benediktinerstift Formbach am Inn verschiedene Güter geschenkt hatte, darunter Hube im Dorf „Beierbach"; die Klosterpfarre bis 1803 von Benediktinern betreut. 1270 der Mönch Bertholdus als 1. urkundl. Pfarrer von Payerbach erwähnt. Ursprünglich romanische einschiffige Kirche; um 1350 Bau des hochgotischen Chors und der östlichen Stützmauer. Spätgotischer Neubau des Langhauses in der 2. Hälfte des 15. Jh, um 1510 Bau des 29 m hohen Turmes, un 1525 Einwölbung des Langhauses vollendet. 1880-1884 Regotisierung der Einrichtung, 1970 bzw. 1973 Innen- und Außenrestaurierung. 1922 Kriegerdenkmal, 1947 erweitert, 2004 Restaurierung und Umgestaltung als Toten-Mahnmal. 1821 Auflösung des Friedhofes und Bau des neuen Plarrhofes, davor der 1873 gepflanzte Mammutbaum.

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Die Pfarrkirche Payerbach steht südwestlich oberhalb des Ortsplatzes in der Marktgemeinde Payerbach im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich. Das Patrozinium der römisch-katholischen Pfarrkirche ist dem Jakobus der Ältere geweiht, sie gehört zum Dekanat Gloggnitz im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien.

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Die westliche und nördliche Mauer des Langhauses beinhalten einen romanischen Kern aus dem 12. Jahrhundert. Der Chor und die südliche Sakristei sind aus dem 14. Jahrhundert. Die Erweiterung des Langhauses nach Süden erfolgte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, um 1510 entstand der spätgotische Turm, im Volksmund „Schwarzer Turm“ genannt, um 1525 wurde das Langhaus gewölbt. Zur Zeit der Türkenkriege fungierte die Kirche als Wehrkirche. Im 18. Jahrhundert wurde die südliche Sakristei mit einem Oratorium aufgestockt. 1828 wurde nördlich eine neue Sakristei mit einem Oratorium im Obergeschoß angebaut, westlich wurde eine Portalvorhalle angebaut. 1880–1884 erfolgte eine Regotisierung. 1970 wurde die Kirche innen restauriert und dabei die neugotische Einrichtung entfernt. 1973 wurde die Kirche außen restauriert.

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Die zweischiffige spätgotische Hallenkirche hat einen Südwestturm. Das ungegliederte Langhaus unter einem steilen Satteldach hat Spitzbogenfenster und zeigt südlich eine gemalte spätgotische Fensterrahmung mit einer Kreuzblume, nördlich zeigt ein Fenster die Restnennung 1817. Südlich besteht ein vermauertes spätgotisches abgefastes Rechteckportal.

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Der gleich hohe eingezogene Chor unter einem Walmdach hat einfach abgetreppte Strebepfeiler und Spitzbogenfenster. Im nördlichen Chorwinkel steht der zweigeschoßige längliche Sakristeianbau (1928) welcher östlich halbrund abschließt. Im südlichen Chorwinkel steht der zweigeschoßige ehemalige annähernd quadratische Sakristeianbau unter einem Pultdach und einem südlich vorgesetzten Treppenhaus (1928).

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Semmeringhäuschen im Park
Anlässlich des Festzuges zum 50-jährigen Jubliläum der Semmeringbahn 1904 hat der Payerbacher Zimmermeister Karl Weinzettl das Modell der Villa Mautner-Markhof am Semmering (Architekt Franz von Neumann) angefertigt. Sie gilt als typisches Beispiel einer modernen Semmeringvilla um 1900. Das Semmeringhäuschen wurde zur Erinnerung an diesen großen Festzug 1906 im rückwärtigen Teil des Parks aufgestellt, die Neuaufstellung erfolgte anlässlich des 100-jährigen Semmeringbahnjubiläums 1954.

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Chronometer: Zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde Payerbach 2008 restauriert vom Dorferneuerungsverein und der Marktgemeinde

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1903 - gleichzeitig mit der Anlage des neuen Parkes - durch die Firma Ast & Co. aus Wien errichtet: Betonsteg mit Jugendstilgeländer und Ornamenten aus Betonguß. Der Parksteg - einer der wenigen erhaltenen dieser Art aus der Zeit um 1900 - wurde 2002-2003 generalsaniert und stilgerecht restauriert. Wiedereröffnung Februar 2003 durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

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Parksteg (Jugendstil-Brücke): Die Jugendstilbrücke wurde 1903 gebaut und verbindet den
Kurpark mit der Gemeinde.

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Johanneskapelle: Die Johannes-Nepomuk-Kapelle, am alten Wallfahrtsweg nach Mariazell gelegen, zählt zu den ältesten Gotteshäusern im Gemeindegebiet von Payerbach. Bereits 1723 ließ der Payerbacher Johann Georg Geisler eine Statue des „Brückenheiligen“ aufstellen und provisorisch mit einem Holzdach versehen. Später wurde die Statue von zwei Barockfiguren des Heiligen Rochus und des Heiligen Sebastian (“Pestheilige”) flankiert. Die Kapelle besitzt ein schmiedeisernes Rokoko-Abschlussgitter mit Maria-Monogrammen.

2023 wurde die Kapelle aufwändig restauriert. Die Sanierung des Gotteshauses erfolgte durch den Bauhof der Marktgemeinde Payerbach und die Schlosserei Dichtl. Die fachkundige Aufsicht hatte Rudi Schmidtberger, der Material und Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stellte, inne. Damit wurde ein besonderes Kleinod des Ortes vor dem endgültigen Verfall bewahrt.

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Schwarza Viadukt: Das Viadukt über die Schwarza ist das längste Viadukt der Semmeringbahn und neben der Kirche das Wahrzeichen von Payerbach. Der Entwurf stammt von Ing. Anton Lewicki, der Bau wurde von der Wiener Bauunternehmung Gebrüder Theuer 1849 bis 1851 ausgeführt, weshalb das Viadukt im Volksmund auch als "Theierbruck" bezeichnet wird. Das Viadukt ist 228 Meter lang, 25 Meter hoch und mit 13 Gewölbebögen ausgestattet. Die Spannweite der mittleren 5 Bögen beträgt 19,9 Meter und die der 8 kleinen Bögen jeweils 9,8 Meter. In den Jahren 1978 bis 1981 wurden umfassende Sanierungsarbeiten vorgenommen. Entlang der Viaduktpfeiler führt ein hölzener Steg, der “Ghegasteg”, über die Schwarza. In zwei gewölbten Räumen an der Nordseite des Viaduktes ist eine Vinothek - genannt “Vinodukt” - untergebracht.

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Ghega-Steg: Zum 150-jährigen Semmeringbahnjubiläum durch eine Pioniertruppe des Österr. Bundesheeres errichtet und am 15. Mai 2004 eröffnet, verbindet die Hauptstraße mit der Fischer-Promenade und dem Park. An der Ostseite der Viaduktpfeiler befand sich während des 2. Webkrieges ebenfalls ein hölzerner Steg zur Sicherung des Viadukts.

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Von der Station Payerbach-Reichenau kann bereits das erste große Bauwerk der Semmeringbahn ausgemacht werden. Das Viadukt bildet mit seiner Länge von 227,6 Meter und 24,7 Meter Höhe das längste Bauwerk seiner Art auf der Semmeringstrecke.

228 m lang, 25 m hoch, 13 Gewölbebogen Spannweite der mittleren 5 Bogen 19,9 m, der 8 kleinen Bogen 9,8 m.

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Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: