Schwanenstadt

im Hausruckviertel, August 2023

Schwanenstadt ist eine Stadtgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel. Die Stadtpfarrkirche zum hl. Erzengel Michael, die evangelische Christuskirche und der Obere Turm bereichern das Stadtbild.

Salzburger Str. 22, 4690 Schwanenstadt

 Schwanenstadt im Hausruckviertel, August 2023

Die evangelische Christuskirche steht in der Stadtgemeinde Schwanenstadt im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich kurz vor dem Stadtplatz in der Schwanbachgasse 3. Die Pfarrkirche gehört zur Evangelischen Superintendentur A. B. Oberösterreich und steht nicht unter Denkmalschutz. Seit September 2012 trägt die Kirche den Namen Christuskirche.

Die Kirche wurde samt ihrer Ausstattung, dem Turm und dem Gemeindesaal von dem Linzer Architekten Hubert Taferner geplant und vom Schwanenstädter Baumeister Eder ausgeführt. Die Christuskirche in Schwanenstadt ist als freistehende, einschiffige Saalkirche mit zwei Stockwerken und einem darunterliegenden Gemeindesaal mit Nebenräumen konzipiert. Der Turm ragt 22,5 m in die Höhe und wurde aus Stahlbeton und Eternitplatten gebaut. Der Kirchenraum selbst ist acht Meter hoch, ca. 26 m lang und ungefähr elf Meter breit. Die Mauern des gesamten Gebäudes bestehen aus 40 cm dicken Ziegeln mit „starkem Außen- und Innenputz“.

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Das Satteldach ist innen mit Fichtenholz ausgekleidet. Die zehn Fenster im Kirchenschiff sind je fünf Meter hoch und 85 cm breit. Der 238 m² große Kirchenraum fasst laut Bauplan 288 Gläubige in den Bänken.

Die ursprüngliche Ausstattung des Altarraumes mit Altar, Kanzel und Taufstein sowie einer Priesterbank war, wie der Bau selbst, funktional und schlicht. Der Altar und der dreieckige Taufstein wurden aus demselben Stein gefertigt, die Kanzel sowie die Priesterbank waren aus Holz. Lediglich der Taufstein ist von dieser ursprünglichen Ausstattung erhalten geblieben. Gedacht war eine Trias aus Altar, Taufstein und Kanzel, wobei der Altar für das Sakrament des Abendmahles, der Taufstein für das Sakrament der Taufe und die Kanzel für die Verkündigung stehen.

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Bei der Einweihung der Kirche stand auf der Orgelempore lediglich ein Posaunenchor aus Rutzenmoos, aber noch keine Orgel. Lediglich das Harmonium der Spitalskirche wurde in die neue Kirche übernommen und später durch eine kleine Truhenorgel des Orgelbaumeisters Walcker ersetzt. Die Gemeinde wollte jedoch eine eigene, große Orgel. Vom Orgelbaumeister Alfred Führer ist ein handgezeichneter Plan von 1989 erhalten. 1988 schrieb Pfarrer Horst Radler einen Brief an die Hamburger Orgelbaufirma Beckerath, da die neue Orgel dringend benötigt wurde. 1989 wurde der unterschriebene Vertrag für den ausgewählten Entwurf bestätigt und im Februar 1990 war die Orgel bereits großteils fertig.

Zum 28-jährigen Bestehen der Kirche am 11. November 1990 wurde die Orgel mit einem Festgottesdienst und einem Orgelkonzert feierlich eingeweiht. Die mechanische Schleifladenorgel mit 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal fügt sich optisch perfekt in die Kirche ein und verfügt über einen hervorragenden Klang.

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In den 1980er Jahren wurde der Altarraum vom Schreinermeister und Restaurator Tauber aus Altmünster, beginnend mit dem Kruzifix und dem Altar, neugestaltet. Der alte Altar wurde vorerst in den neuen integriert, später aber herausgefräst. Die Mensa des neuen Altares sollte mit einem Mosaik geschmückt werden, was aus Geldmangel bis heute nicht gemacht wurde, und ruht auf einem Stipes aus zehn Säulen, die für die zehn Gebote stehen. Mit der neuen Kanzel kam auch die Taufsäule 1986, die an die Thora erinnert und somit für das Alte Testament stehen soll, sowie die Türe zur Sakristei dazu. Der Ambo wurde unter Pfarrer Roth angeschafft und wird aktuell nicht verwendet. Bis heute verwendet die Kirche die originalen Stoffbehänge der Taufsäule, deren Skizzen im Pfarramt gefunden wurden, sowie die Paramente für den Altar.

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Nach der neuen Orgel kamen schließlich die neuen Fenster. Im Herbst 1991 wurden die fünf Fenster (500 × 80 cm) in der Westseite eingebaut, die fünf Fenster der Südwand kamen im Frühjahr 1993 dazu. Alle Fenster zeigen Szenen aus der Bibel und wurden von der koreanischen Künstlerin Choi Yong Shim entworfen und in der Glasmalereimanufaktur im oberösterreichischen Zisterzienserstift Schlierbach gefertigt.

UNSERE KIRCHENFENSTER, DIE WESTSEITE WURDE 1991, DIE ZWEITE SEITE 1993 MONTIERT, WURDEN VON DER KOREANISCHEN KÜNSTLERIN CHOI YONG SHIM GESTALTET UND IN DER SCHLIERBACHER GLASMALEREI GEFERTIGT. DARF ICH IHNEN NUN EINEN KURZEN EINBLICK IN DEN LEBENSLAUF DER KÜNSTLERIN VERMITTELN.
CHOI YONG SHIM WURDE AM 12.4.1946 IN UYSUNG IN KOREA ALS SECHSTES VON SIEBEN KINDERN GEBOREN. IHR VATER WAR SCHULINSPEKTOR UND SPÄTER GESCHÄFTSFÜHRER EINER MONOPOLFIRMA UND IHRE MUTTER HAUSFRAU. ES FOLGTEN VIELE AUFENTHALTE IN VERSCHIEDENEN STÄDTEN.

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Kath. Pfarrkirche hl. Michael

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Die römisch-katholische Pfarrkirche Schwanenstadt steht südlich des Stadtplatzes von Schwanenstadt in Oberösterreich. Die dem Erzengel Michael geweihte Kirche gehört zum Dekanat Schwanenstadt in der Diözese Linz. Wegen ihrer Größe wird sie bisweilen „Dom an der Ager“ genannt.

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Die Pfarre Schwanenstadt wurde 1291 erstmals erwähnt und damals als Mittelpunkt einer großen und alten Hauptpfarre bezeichnet, zu der auch die später eigenständigen Pfarren Atzbach, Rüstorf und Desselbrunn gehörten. Sie geht vermutlich ins 8. Jahrhundert zurück, als im Zuge der agilolfingischen Klostergründungen von Mondsee und Kremsmünster und der diözesanen Neuordnung die ersten Pfarren entstanden. Neben der Siedlungsgeschichte des Ortes verweist auch das Patrozinium des hl. Michael in die karolingische Zeit.

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Der ältesten Hinweis auf eine frühere Kirche ist die unter dem Chor gelegene Krypta, die von einem steinernen Bau aus dem 11. oder 12. Jahrhundert stammt. Diese romanische Kirche war vermutlich eine dreischiffige Basilika. Beim Marktbrand 1554 wurde die Kirche schwer beschädigt und unter Beibehaltung der Mauern des Langhauses und des spätgotischen Presbyteriums als dreischiffige Hallenkirche wieder aufgebaut. 1681 wurde der Chor in barocken Formen neu gebaut, wobei die alten gotischen Strebepfeiler übernommen wurden. Der Turm wurde bei einem Brand 1814 zerstört und 1829 in neuer Form wieder aufgebaut.

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Da die Kirche als zu klein und wenig repräsentativ angesehen wurde, wurde unter dem Pfarrer Johann Georg Huber von 1900 bis 1902 nach den Plänen von Paul Hochegger unter der Ausführung des Architekten Matthäus Schlager ein dreischiffiger Neubau im neugotischen Stil errichtet. Vom Vorgängerbau blieben nur die Strebepfeiler der Apsis und der untere Teil des Turmes erhalten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 16. September 1900 und die Einweihung am 19. Juli 1902 durch Bischof Franz Maria Doppelbauer. Die Baukosten betrugen 600.000 Kronen.

An der südlichen Außenwand steht ein stark zerstörtes spätgotisches Relief mit einer Ölbergszene vom Ende des 15. Jahrhunderts. Außen am Chor befinden sich Grabsteine aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

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Die dreischiffige neugotische Kirche wurde anstelle eines gotisch-barocken Vorgängerbaus in den Jahren 1900–1902 nach den Plänen von Matthäus Schlager errichtet. Die einheitliche neugotische Ausstattung stammt aus der Werkstatt von Ludwig Linzinger, daneben haben sich einige ältere Kunstwerke, wie eine Mondsichelmadonna von 1470 oder barocke Apostelstatuen erhalten.

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Die Kirche hat eine innere Grundfläche von rund 960 m², die Außenlänge beträgt 52 m und die größte Breite 35 m. Das innere Mittelgewölbe hat eine Höhe von 17 m und mit dem steilen Kirchendach misst die Kirche 29 m. Der Kirchturm mit dem steilen Spitzhelm ist ein Wahrzeichen der Stadt und hat eine Höhe von rund 80 m.

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Die dreischiffige Hallenkirche besteht aus einem sechsjochigen Langhaus und einem anschließenden Chor mit 3/8-Schluss. Auf der Höhe des zweiten Langhausjochs befindet sich das Querschiff. Das Gewölbe wird von massiven Rundsäulen aus Granit getragen.

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Die einheitliche neugotische Ausstattung wurde von 1902 bis 1907 in der Werkstatt von Ludwig Linzinger geschaffen.

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An der rechten Seitenwand befindet sich eine um 1470 geschaffene spätgotische Mondsichelmadonna. An den Säulen wurden zwölf barocke Apostelstatuen aus der Zeit um 1750 vom Hochaltar der alten Kirche angebracht.

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Die pneumatische Orgel mit 37 Registern ist ein Werk von Josef Mauracher aus dem Jahr 1905 und gilt als sein größtes und ist zugleich sein letztes Werk. 1995 wurde die Orgel durch Orgelbau Kuhn restauriert.

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Der Hochaltar von 1906 in der Form eines Schreins zeigt im Mittelteil eine lebensgroße geschnitzte Darstellung des Letzten Abendmahls, flankiert von den Figuren der hll. Sebastian und Florian. Im Gesprenge befinden sich die Statuen der drei Erzengel, in der Mitte der Kirchenpatron Michael, flankiert von Gabriel und Raphael.

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Die beiden Seitenaltäre sind als Flügelaltäre gestaltet. Der rechte Seitenaltar von 1907, der Dreifaltigkeitsaltar, zeigt ein Schnitzwerk der Krönung Mariens durch die heilige Dreifaltigkeit, der linke Seitenaltar von 1902, der Marienaltar, zeigt eine Marienstatue zwischen zwei Engeln. An der Predella unter dem Schrein befindet sich ein gotisches Relief der Grablegung Christi aus der Zeit um 1500.

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Die Geschichte von Schwanenstadt reicht bis in die Zeit der Kelten zurück. Diese gründeten in der Nähe des heutigen Stadtzentrums eine Siedlung namens Tergolape („Kleiner Markt am Wasser“). Während der römischen Kolonialzeit wurde aufgrund der günstigen Lage am Hauptverkehrsweg Ovilava (Wels) – Juvavum (Salzburg) eine Poststation errichtet. Tergolapes endgültige Position ist bis heute Gegenstand einer wissenschaftlichen Diskussion.

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Rathaus am Stadtplatz 54

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Der erste urkundlich überlieferte Name für den aufblühenden Ort war Suanaseo im Jahr 788. Der neu bezeichnete Markt Schwans fand 1361 seine erstmalige urkundliche Erwähnung. Am 26. Juni 1627 wurde der Markt Schwans zur Stadt Schwanenstadt erhoben, nachdem Graf Adam von Herberstorff den Markt um 125.000 Gulden käuflich erworben hatte. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Schwanenstadt immer mehr zu einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen, sportlichen und schulischen Zentrum.

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Der Ort gehörte ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern; seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Im Jahr 1627 erfolgte die Verleihung des Stadtrechtes durch Adam Graf von Herberstorff. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde war bis Ende 2004 Teil des Gerichtsbezirks Schwanenstadt und wurde per 1. Jänner 2005 Teil des Gerichtsbezirks Vöcklabruck.

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Bürgerhaus am Stadtplatz 48

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Die Pausinger-Villa entstand in der Zeit des Historismus. Auf der Gartenseite hat die Villa ein hübsches Salettl. Die Villa wurde auf einem bajuwarischen Gräberfeld errichtet. Archäologische Grabungen brachten bisher ca. 80 Gräber zum Vorschein. Seit 2007 ist hier das Heimatmuseum Schwanenstadt untergebracht.

Leider hat das Museum nur sehr eingeschränkte Öffnungszeiten (Donnerstag 10:00 – 11:00 Uhr) und war am Besuchstag daher geschlossen.

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Heimatmuseum Schwanenstadt: Das Heimatmuseum befindet sich in der Pausinger-Villa. Der Garten der Pausinger-Villa liegt auf einem bajuwarischen Gräberfeld, das in den 1970er Jahren ergraben und wissenschaftlich erarbeitet wurde. Auch römische Grabungsfunde konnten verzeichnet werden. Das Haus wurde von der Stadtgemeinde angekauft und renoviert und beherbergt seit 26. Mai 2007 das Heimatmuseum Schwanenstadt. Bis in die Zeit, als die Kelten das Land bevölkerten und unweit des heutigen Stadtzentrums eine Siedlung namens Tergolape („Kleiner Markt am Wasser“) gründeten, reicht die Geschichte von Schwanenstadt zurück. Während der römischen Kolonialzeit wurde es aufgrund der günstigen Lage am Hauptverkehrsweg Ovilava (Wels) – Juvavum (Salzburg) eine Poststation. Viele Fundstücke davon sind im Heimathaus zu besichtigen. Mit Unterstützung der Goldhaubengruppe Schwanenstadt und Obfrau Lisa Berger ist es dem Heimathaus-Verein gelungen, eine wertvolle Original-Urkunde aus dem Jahr 1290 zu erwerben. Die Ablassurkunde des Papstes Nikolaus IV mit 13 Siegeln, ausgestellt MCCLXXXX für die Pfarrkirche „sancti Michaelis archangeli in suans“ ist für Schwanenstadt (früher suans) von großer Bedeutung. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung, bei der die Pfarrkirche in Suans Erwähnung findet.

Brunnenfigur, Mittlerer Stadtbrunnen, 1898-1938

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Der Stadtturm Schwanenstadt steht als Oberer Turm am Ausgang des Hauptplatzes Richtung Salzburg in der Stadtgemeinde Schwanenstadt im Bezirk Vöcklabruck von Oberösterreich. Der Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung steht unter Denkmalschutz.

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Der Turm ist heute ein massiger viergeschoßiger Torbau mit zwei Satteldächern. Auf dem dazwischen liegenden Giebel befindet sich eine Uhr. An der Südwest-Front Richtung Salzburg ist ein Schwan angebracht, das frühere Stadtwappen, ebenso das gegenwärtige Stadtwappen, von Otmar Hillitzer aus Gmunden 1961, gestaltet als Mosaik.

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Der Obere Turm, der die Straße nach Salzburg sperrte, ist heute noch erhalten. In dem Turm wohnten der Mautner und die Nachtwächter. Der Turm wurde mehrmals durch Hochwasser des Hinterbaches beschädigt und stürzte 1732 ein, aber er wurde danach wieder aufgebaut. Auch bei dem Stadtbrand von 1815 wurde der Turm beschädigt, aber dann nochmals aufgebaut. 1903 wurde der Turm mit einer gewölbten Durchfahrt versehen, die 1949 erweitert wurde. Heute befindet sich in dem Turm die Stadtturmgalerie.


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Auf der zum Stadtplatz weisenden Seite befindet sich ein Stadtwappen mittig.
Links das Kleine Reichswappen der Donaumonarchie des österreichischen Kaiserreichs (Kaisertum Österreich) (1815-1915), rechts das Wappen Erzherzogtum Österreich ob der Enns, Oberösterreich.

Das ursprüngliche, 1565 erstmals nachgewiesene Marktwappen zeigte einen stehenden Schwan. Anlässlich der Stadterhebung 1627 wurde das heute gebräuchliche Wappen eingeführt.
Blasonierung: „In Blau auf grünem, gewelltem Schildfuß mit zwei silbernen, rot bewehrten, schwimmenden Schwänen ein silberner, zweitürmiger, gezinnter Torbau, das durchbrochene Rundbogentor mit hochgezogenem, goldenem Fallgitter und aufgeschlagenen, goldenen Torflügeln, die Türme mit roten, einen goldenen Knauf tragenden Kegeldächern. Über dem Torbau ein rotes, von einer goldenen Davidskrone überhöhtes Schildchen mit einem goldenen Mühlenrad. Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb.“
Wappenbegründung: Tor und Türme kennzeichnen den Ort als Stadt, das Mühlrad ist das Stammwappen Adam Graf Herberstorffs, der kurz nach dem Erwerb des Marktes Schwans das Stadtrecht erwirkte. Die Schwäne stehen für die volksetymologische Herleitung des Ortsnamens.

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Schwanenstadt Stadtplatz und Kirchengasse

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Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: