Tamsweg

im Lungau, Juli 2024

Tamsweg ist eine Marktgemeinde im österreichischen Bundesland Salzburg mit knapp 5800 Einwohnern3, ist österreichweit die einzige Standortgemeinde einer Bezirkshauptmannschaft, die nicht zur Stadt erhoben wurde, und mit 1022 m ü. A. die höchste Standortgemeinde Österreichs.

Tamsweg liegt am Berg Preber (2740 m ü. A.) im östlichen Lungauer Becken (auch Tamsweger Becken) in einem breiten Talkessel am Zusammenfluss von Mur, Lungauer Taurach und Leißnitzbach. Im Norden umrahmen die Niederen Tauern das Becken. Tamsweg grenzt im Osten an die Steiermark und wird hauptsächlich von dort erschlossen.

 Tamsweg, Juli 2024

Die Tamsweger Pfarrkirche wird im Jahr 1231 erstmals urkundlich erwähnt und kam im Jahr 1246 endgültig in den Besitz des Salzburger Erzbistums. Bei im Jahr 1993 durchgeführten Bodengrabungen konnten die Reste dieses Kirchenbaues freigelegt werden. In der Folgezeit wurde eine spätgotische dreischiffige Kirche errichtet, die 1513 geweiht wurde. Zwischen ca. 1738 und 1741 erfolgte die Errichtung der heutigen Kirche unter dem St. Lambrechter Baumeister Fidelis Hainzel. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 4. Oktober 1741 durch den Lavanter Fürstbischof Oswald Josef Graf Attems.

 Tamsweg, Juli 2024

Pfarrkirche St. Jakob Sonnenuhr - 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Sonnenuhr als Fresko des Hl. Jakobus des Älteren an Gebäude Südseite, Ausrichtung: Süd, Darstellung der WOZ (Wirkliche Ortszeit), Römische Ziffern VI-XII-V. Dargestellt ist der Hl. Jakobus mit dem Pilgerstab, dessen untere Hälfte der Polstab bildet. Rechts davon ist eine einfach gehaltene Kirchendarstellung zu sehen. Im roten Vorhang oberhalb der Jakobusdarstellung befindet sich ein Schriftband mit einem lateinischen Chronogramm: „ISTIS JVSTIS CIVIBVS DEVS IACOBVM SERVAVIT." (= Diesen gerechten Bürgern hat Gott den Jakobus erhalten.) Chronogramm ergibt das Herstellungsjahr 1742.

 Tamsweg, Juli 2024

Toten-/Seelenkapelle bei der Pfarrkirche - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
Die Toten- oder Seelenkapelle des ehemaligen Friedhofs rund um die Pfarrkirche befindet sich in der Süd-Ost-Ecke des Kirchhofbereiches. Der rechteckige Bau wird durch einen Korbbogen gegliedert und ist mit einem Zeltdach abgeschlossen. Zum Kapellenraum öffnet sich ein segmentbogiger Eingang, der mit einem Gitter aus 1853 versehen ist. Das Innere der Kapelle wird von einem Kreuzgratgewölbe überspannt. Die Einrichtung wird durch die Skulpturengruppe der Kreuzigung - Maria und Johannes neben Christus am Kreuz - aus dem ausgehenden 18. Jh. dominiert. An die Bestimmung als Totenkapelle erinnern Bilder der letzten Kommunion und der Eucharistiefeier.

 Tamsweg, Juli 2024

Seit der 1995 abgeschlossenen Innenrenovierung präsentiert sich die Tamsweger Pfarrkirche als heller, lichtdurchfluteter Raum. Sie ist ein richtiger Festsaal zur Ehre Gottes. Bemerkenswert ist vor allem die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende Inneneinrichtung. Hervorzuheben sind der Hochaltar (1753 errichtet Darstellung des Kirchenpatrons Jakobus im Kreise einiger Apostel) und die vier zwischen 1762 und 1768 verfertigten Seitenaltäre, allesamt Werke ortsansässiger Meister (Tischler Andrä Pirkner, Bildhauer Johann Pult, Maler Gregor IV. Lederwasch).

Lediglich das qualitätvolle Bild der hl. Familie vom Josefsaltar (rechts hinten) stammt vom Salzburger Hofmaler Jakob Zanusi (um 1730). Die gelungenen Kreuzwegbilder stammen ebenfalls aus der Zeit um 1760/70. Das Taufbecken aus der Zeit um 1670 stellt das älteste Kunstwerk dieser Kirche dar. Seine Freundlichkeit und Helle erhält der Raum vor allem durch die zierlichen Stukkaturen des Grazer Meisters Johann Kajetan d'Androy.

 Tamsweg, Juli 2024

Die römisch-katholische Dekanatspfarrkirche Tamsweg steht im Ortszentrum der Marktgemeinde Tamsweg im Lungau im Land Salzburg auf 1022 Meter Seehöhe. Die Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere gehört zum Dekanat Tamsweg der Erzdiözese Salzburg. Die fünf Altäre der Kirche schuf der Tischler Andrä Pirchner, die Skulpturen Johann Pult und Gregor Lederwasch IV. Die Orgel aus 1744 bekam 1892 ein neues Werk von Albert Mauracher, die jetzige Orgel aus dem Jahr 2007 stammt von Orgelbau Kögler aus St. Florian.

Über dem Platz für die feiernde Gemeinde geht der Himmel auf, das will das Gewölbe im Kirchenraum versinnbildlichen: Die Ockerfarbe erinnert an Gold, also an die Pracht und Herrlichkeit des Himmels, der Stuck deutet Wolken an. Die Menschen sollen sich geborgen wissen unter dem Gewölbe des Himmels. Die Bilder im Gewölbe dürften aus der Zeit der großen Renovierung von 1870 stammen. Sie stellen die vier Evangelisten dar: Matthäus mit dem Engel, Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Stier und Johannes mit dem Adler. Im Bereich der Orgel finden wir im gleichen Stil die Patrone der Kirchenmusik, den König David und die hl. Cäcilia.

Zwei Emporen an der Westseite der Kirche gliedern den Kirchenraum in der Vertikale. Die untere Empore ermöglicht das Mitfeiern der Gottesdienste mit Respektabstand, aber guter Sicht auf das Geschehen in der Kirche. An der Brüstung erinnert eine Inschrift an die Weihe der Kirche 1741. Die obere Empore, wahrscheinlich erst Ende des 19. Jahrhunderts für eine damals neu erworbene Orgel errichtet, bietet an akustisch hervorragender Stelle Platz für Orgel, Chor und Instrumentalisten. Die gegenwärtige Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Kögler in St. Florian, Oberösterreich, aus dem Jahr 2007 mit 22 Registern auf zwei Manualen (Hauptwerk und Schwellwerk) und Pedalwerk, ein solides Stück für den Gebrauch in Gottesdienst und Unterricht, und nicht so sehr für Konzerte und Repräsentation gebaut.

 Tamsweg, Juli 2024

Im Osten schließt der Hochaltar den Kirchenraum ab und zieht die Blicke auf sich. Die vielen Engelsfiguren, die hier „unterwegs" sind, weisen auf die Bedeutung dieses Ortes hin. Im Mittelpunkt steht der Tabernakel, in dem das Brot der Eucharistie - für katholische Christen der Leib Christi aufbewahrt ist. Die Flamme des „Ewigen Lichts", das davor in der von der Decke abgehängten „Ewig-Licht-Ampel" brennt, signalisiert den Besuchern der Kirche die Gegenwart Christi und bittet um Ehrfurcht vor dem Auferstandenen, der uns hier in besonderer Weise nahe ist. Über dem Tabernakel ist die Himmelfahrt des hl. Apostels Jakobus dargestellt, der von der göttlichen Dreifaltigkeit, von Gott Vater, Sohn und Hl. Geist, empfangen wird. Pilgerhut, Pilgerstab und Jakobsmuschel sind die Kennzeichen dieses Apostels.

Im Gewölbe kehren diese Symbole wieder - kleine Engel tragen sie ebenso wie die Märtyrersymbole Kranz und Ölzweig sowie den Kelch der Eucharistie. Jakobus gehört zu den ersten von Jesus berufenen Jüngern und zusammen mit Petrus und Johannes zum engsten Jüngerkreis. Er wird als erster der Apostel hingerichtet. Legenden erzählen von der Übertragung seiner Gebeine nach Santiago de Compostela in Nordwestspanien. Im Mittelalter wird Santiago zunächst zu einem wichtigen Symbol für die Reconquista, die Vertreibung der Araber aus Spanien, und in der Folge der weltweit wichtigste christliche Wallfahrtsort. Jakobus-Kirchen stehen oft an Stationen alter Pilgerwege, aber auch an Handelsstraßen. Im 13. Jahrhundert, also auch bei der Errichtung der ersten Kirche von Tamsweg, war die Auswahl von Aposteln als Kirchenpatrone grundsätzlich sehr beliebt.

Seither ist der hl. Jakobus als Schutzpatron, als himmlische Bezugsperson, mit der Pfarrgemeinde von Tamsweg ganz besonders verbunden. Am Sonntag, der dem 25. Juli, dem Festtag des hl. Jakobus, am nächsten liegt, feiert Tamsweg den Patron mit einer eucharistischen Prozession mit „Altären", also Stationen für Wort Gottes, Gebet und Segen, beim Krankenhaus, beim Seniorenwohnheim, am Postplatz und auf dem Marktplatz. Zwölf Säulen tragen den Aufbau des Hochaltars - sie erinnern an das himmlische Jerusalem, die von Gott errichtete Wohnung Gottes un-ter den Menschen nach dem Buch der „Offenbarung des Johannes", ebenso wie die weiteren Apostel, die Säulen der Kirche, die den Hochaltar zieren. Von links nach rechts sind es Petrus (mit dem umgekehrten Kreuz), Jakobus der „Jüngere" (mit „Walkerstange" oder „Wollbogen"), Judas Taddäus (mit dem Knüppel) und Paulus (mit dem Schwert). Die Apostel tragen als Erkennungszeichen die Werkzeuge, mit denen sie der Legende nach zu Tode gebracht wurden als Zeugen des Glaubens.

Im Altarraum befinden sich auch die zwei Stücke, die aus dem gotischen Vorgängerbau in die gegenwärtige Kirche übersiedeln durften: Der Taufstein mit dem hölzernen Zierdeckel stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Auch das Kreuz, das im Triumphbogen der Kirche - also im „Zugangsbereich" zum Altarraum - hängt (flankiert von Statuen der Gottesmutter Maria und des Johannes, des Lieblingsjüngers Jesu), stammt noch aus der Vorgängerkirche, wo es nach dem Konzil von Trient (1545-1563) angebracht wurde. Dieses Konzil ordnete die Entfernung der Lettner, der alten Aufbauten zwischen Kirchenschiff und Chorraum, an. Das romanische Kreuz, das jetzt im Altarraum der Pfarrkirche Unternberg hängt, zierte wahrscheinlich bis dahin den Lettner zuerst der romanischen, dann der gotischen Kirche und gelangte nach der Entfernung des Lettners in Privatbesitz.

 Tamsweg, Juli 2024

Rechts am Triumphbogen befindet sich die Kanzel, der alte Ort der Predigt, also der Erklärung des Glaubens. Sie zieren die Figuren der vier „lateinischen Kirchenväter", der Heiligen Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Gregor. Sie haben eine Sonderstellung in der Erinnerung und Verehrung durch die römisch-katholische Kirche, weil sie im vierten bis sechsten Jahrhundert besonders wertvolle Beiträge zur Formulierung und Weitergabe des christlichen Glaubens leisteten. Sie stehen auf der Kanzel sozusagen als Wächter über die Verkündigung durch die Priester.

Wahrscheinlich erst bei der Renovierung von 1941 fand die Statue des Guten Hirten, ein Bild für Christus, der für uns sorgt wie ein guter Hirte für seine Schafe (vgl. Mt 18,12-14), ihren Platz auf dem Schalldeckel der Kanzel (ein älteres Foto zeigt hier einen Posaunenengel, ein wuchtigeres Bild für das souveräne Handeln Gottes aus der Offenbarung des Johannes, Offb 8-9). Eine schöne Geste der damals Verantwortlichen: Sollte der Priester auf der Kanzel allzu selbstsicher und streng predigen, lehrt ein Blick nach oben, dass Christus als guter Hirte für uns da ist.

 Tamsweg, Juli 2024

Ein Seitenaltar ist den heiligen Christophorus und Leonhard gewidmet, wie das Altarbild und die Inschrift darüber zeigen. Das ist Ausdruck der Frömmigkeit des Stifters, des Grafen Kuenburg, der über dem Altar auch sein Wappen hat anbringen lassen. Er hat den Altar dem Hausheiligen der Familie und dem von ihm verehrten hl. Leonhard gewidmet. In der Wallfahrtskirche St. Leonhard zeigt eine Statue des hl. Christophorus auf dem Hochaltar, ca. 100 Jahre älter als der Seitenaltar in Tamsweg, dass die Familie Kuenburg mit ihrem Sitz in Tamsweg auch dem hl. Leonhard eng verbunden war. Die Handwerker und Künstler der Pfarrkirche wirkten übrigens nach der Vollendung der Pfarrkirche maßgeblich am Bau des Schlosses Kuenburg in der Kirchengasse mit.

Als Assistenzfiguren stehen am Christophorusaltar die heiligen Nepomuk und (wahrscheinlich) Maximilian. Nepomuk war ein in dieser Zeit hochverehrter Heiliger, ein Priester, der zwar als Widersacher seines Königs und Kämpfer für die Rechte der Kirche gegenüber dem Staat im 14. Jahrhundert in Prag sterben musste, aber durch die Legende zu einem Heiligen des Beichtgeheimnisses umgedeutet wurde. Die Verehrung des hl. Maximilian in Salzburg verbindet zwei Überlieferungen, die vom ersten Bischof von Lorch (bei Enns in Oberösterreich) mit der von der Errichtung einer Kapelle über dem Grab eines Maximilian in Bischofshofen.

 Tamsweg, Juli 2024

Links hinten, also dort, wo der Kreuzweg beginnt, steht der „Skapulieraltar", gestiftet von der Skapulierbruderschaft. Bruderschaften waren Laienorganisationen für Katholiken, Gruppen, die besondere Frömmigkeitsformen pflegten, und in denen sich die Mitglieder gegenseitig im Glauben bestärkten. Die Skapulierbruderschaft, die es im 18. Jahrhundert in sehr vielen Pfarren der Erzdiözese Salzburg gegeben hat, war eines der Bollwerke der Gegenreformation, nach einem Motiv der Frömmigkeit des Karmeliterordens. Das Kennzeichen war das Skapulier, zwei Marienbilder, verbunden durch zwei Schnüre, die man so um den Hals hängen konnte, dass ein Bild auf der Brust und eines auf dem Rücken hing - ein Zeichen der Verehrung der Gottesmutter Maria.

Ein Skapulier findet sich dann auch auf dem Altarbild in der Hand eines Karmeliters, neben dem eine Karmeliterin kniet. Das Hauptmotiv des Bildes ist ein Familientreffen der Hl. Familie: In der Mitte Maria und Elisabeth mit ihren Söhnen Jesus und Johannes (der „Täufer") sowie rechts Josef und Joachim, der Vater der Maria, und links deren Mutter Anna und Zacharias, der Vater des Johannes. Über dem Bild steht das kurze Gebet: „Maria a monte Carmelo, ora pro nobis" - „Maria vom Berg Karmel, bitte für uns Sünder". Über dem Altar findet sich noch ein Schild mit der Inschrift: „In CarMeLo DatVr saLVs VnlVersls VIVentlbVs" („Auf dem Karmel wird allen Lebenden das Heil gegeben" - die großen Buchstaben ergeben die Jahreszahl MDCLL-VVVVVVVIIIII, also 1740).

Das Altarbild wird von zwei Heiligen der Erzdiözese Salzburg flankiert, dem hl. Vitalis (mit der Lilie) und dem hl. Virgil, zwei Bischöfe des 8. Jahrhunderts, also aus der Aufbauzeit der Diözese im frühen Mittelalter. Dem hl. Vitalis wird die Mission im Pinzgau zugeschrieben, der viel bekanntere hl. Virgil trieb die Mission der slawischen Karantanen voran, die den Lungau, Kärnten und die Steiermark sowie Ungarn und Slowenien besiedelten. Er ist also auch für die Geschichte des Christentums im Lungau wichtig, auf seine Initiative hin wurde in Mariapfarr die Urpfarre des Bezirks gegründet. Das war ein Neubeginn der Kirche in unserem Land. Schon in der Spätantike muss es Christen im Lungau gegeben haben das Christentum war ja seit dem 4. Jahrhundert immer mehr in den Rang einer Staatsreligion gerückt, und die heidnischen Kulte wurden zurückgedrängt. Allerdings fehlen bisher noch archäologische Beweise für den Bestand einer christlichen Gemeinde im Lungau des 4./5. Jahrhunderts. Die Einwanderung der Karantanen setzte christlichem Leben hier aber auf alle Fälle ein Ende.

 Tamsweg, Juli 2024

Das einschiffige, dreijochige Langhaus hat tiefe Wandpfeiler mit Pilastervorlagen und Gesims. Es hat ein Tonnengewölbe mit Gurtbögen und Stichkappen. Die Stuckaturen mit Riemen- und Gitterwerkornament schuf 1741 Johann Kajetan d’Androy. In den Stichkappen sind Stuckrahmen mit barocken Bildern der Evangelisten, im ersten. Joch David und Cäcilia. Die zweigeschossige, dreiachsige Empore mit seitlichen Stiegen ist kreuzgratgewölbt und zum Schiff mit einem Rundbogen geöffnet. Das zweite Emporengeschoss wurde 1793 errichtet. Der rundbogige Chorbogen mit Hohlkehle, Stuckatur und Kartusche zeigt Baudaten. Der zweijochige Chor mit einer Stichkappentonne und Gurtbogen ist um zwei Stufen erhöht und hat reiche Stuckaturen und Vierpassfelder mit Putten von 1741.

 Tamsweg, Juli 2024

SCHLOSS KÜENBURG
1450 Holzhaus mit Badstube u. gemauertem Kasten; M. 16. Jh. Schlossbau durch Christoph v. Küenburg, Pfleger v. Moosham, als Stammsitz mit Erwerb des südl. Anbaues ("Stöckl") aus 1419. Nach Brand von 1742 Umbau durch BM. Fidelis Heinzl zum Barockpalais mit Innenstuckierungen von d'Androy. Über dem Portal Allianzwappen Küenburg-Rollingen von 1746. 1870-1933 Baron Buddenbrock durch Einheirat. 1933-1954 wieder Fam. Küenburg, ab 1954 Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.

Schloss Kuenburg Portalbekrönung - 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Das rund 600 Jahre alte, denkmalgeschützte Schloss Kuenburg im Zentrum der Marktgemeinde Tamsweg ist ein zentrales, ortsbildprägendes und historisch relevantes Gebäude der Gemeinde. Das Schloss und seine Geschichte stehen in enger Wechselwirkung mit der historischen Entwicklung der Region und insbesondere der Gemeinde sowie bekannten Künstlerfamilien wie zum Beispiel der Malerfamilie Lederwasch. Das ursprünglich aus Kärnten stammende Adelsgeschlecht der Kuenburg hatte seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Tamsweg mehrere Besitzungen erworben und ließ sich in den 1670er Jahren im Bereich des heutigen Schlosses einen Ansitz errichten.

 Tamsweg, Juli 2024

BÜRGERSPITAL ST. BARBARA HEIMATMUSEUM
Versorgungsheim für alte und gebrechliche Tamsweger Bürger mit Kapelle, die 1494 geweiht wurde. Bis 1962 als Altersheim in Verwendung, seit 1965 Lungauer Heimatmuseum Tamsweg.

Lungauer Heimatmuseum Fassade - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
In der Kirchengasse, die vom Marktplatz nach Norden zur Pfarrkirche führt, befindet sich unmittelbar neben dem Rathaus das ehemalige St. Barbara-Spital und die angrenzende Spitalskirche. Beide Gebäude beherbergen heute das Lungauer Heimatmuseum. Das zweigeschossige Gebäude des ehemaligen Spitals weist vier Fensterachsen auf. Die Spitalskirche ist mit dem Bau durch eine gemeinsame Hohlkehle und der gleichen Außenfassade verbunden. Die Kirche, die zum Komplex des Heimatmuseums gehört, weist einen Turm auf, dessen gekuppelte Schallfenster an einen Pfarrkirchenturm erinnern.

 Tamsweg, Juli 2024

Der Lungau wurde ab etwa 600 von Slawen und ab etwa 700 von Bajuwaren besiedelt. Der Name ist um etwa 1156 als Taemswich urkundlich erwähnt und könnte von einem Herrn Domes stammen, der sich um das Jahr 700 mit seiner Sippe hier niederließ. Damals übergab der Kärntner Adlige Eberhard von der Drau dem Salzburger Domkapitel ein Gut bei Tamsweg.

1246 kaufte Erzbischof Eberhard II. den lungauischen Besitz der Herren von Pettau und schenkte die Kirche und den halben Markt dem Domkapitel. Bereits damals dürfte Tamsweg eine eigene Pfarre gewesen sein. Eine Kirche ist erstmals 1231 urkundlich erwähnt, damals noch als Filialkirche von Mariapfarr. Von 1428 bis 1433 wurde die Wallfahrtskirche St. Leonhard auf einer Anhöhe südlich des Ortes errichtet. Tamsweg wurde zu einem weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Wallfahrtsort und erfuhr einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung.

 Tamsweg, Juli 2024

Brunnen / Kriegerdenkmal am Tamsweger Marktplatz
Der Christusbrunnen am Marktplatz, der gleichzeitig als Kriegerdenkmal dient, wurde von Josef Mühlbacher geschaffen und 1926 aufgestellt. Die achteckige Brunnenschale steht auf einem dreistufigen Treppenpodest. Auf der Brunnensäule befindet sich eine Statue Christi, der einen sterbenden Soldaten stützt. Die vier Wasserspeier an der Säule stellen die Symbole der vier Evangelisten dar. An den Wänden der Brunnenschale sind Tafeln mit den Namen der Gefallenen angebracht.

 Tamsweg, Juli 2024

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 Tamsweg, Juli 2024

Gasthaus Platzbräu am Marktplatz 4
Der mächtige dreigeschoßige Bau an der Ostseite des Marktplatzes weist eine Rieselputzfassade sowie zwei Fassadenbilder aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts auf.

 Tamsweg, Juli 2024

Rathaus der Marktgemeinde Tamsweg
Das Rathaus (auch Gressing-Haus, Knappenhaus, Lederwasch-Haus) ist ein 1452 erstmals erwähnter spätgotischer Ansitz. Es weist turmartige Eckerker auf, die 1958 an der Fassade freigelegten Malereien stammen vermutlich aus dem 18. Jahrhundert von Gregor Lederwasch IV. Im Gebäudeinneren befinden sich Gratgewölbe sowie eine geschnitzte spätgotische Balkendecke. Seit 1896 dient es als Gemeindeamt.

 Tamsweg, Juli 2024

Hotel Restaurant Gambswirt
Das Gebäude zählt zu den ältesten Häusern in Tamsweg und ist prägend für das Ortsbild – so wie auch die weiteren Bürgerhäuser, die den Marktplatz ummanteln. Errichtet im 14. Jahrhundert wird von mehreren Besitzern über die Jahre erzählt. Bauer Gambs aus Lessach dürfte einer der bekannteren vormaligen Inhaber gewesen sein – und dieser könnte durchaus auf die Namensgebung „Gambswirt“ zurückgeführt werden. Im Jahr 1949 war schließlich mit dem Kauf des Gebäudes durch die Familie Anna Stahbauer und Karl Maier aus Mondsee der Beginn der Ära Familie Maier besiegelt. Seitdem ist der Gambswirt gesellschaftlicher Mittelpunkt im Lungau.

 Tamsweg, Juli 2024

Johannes Nepomukkapelle an der Murbrücke - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
Am Ausgang der Murgasse - wenige Meter vor der Murbrücke - befindet sich am Straßenrand die Kapelle des Hl. Nepomuk. Der gemauerte Bau erhebt sich über quadratischem Grundriss und ist über dem Giebelfeld mit einem steilen vorkragenden Satteldach abgeschlossen. Über dem First bildet das mit Holzschindeln gedeckte Dach eine Pyramidenform aus. Die gesamte Stirnseite der Kapelle ist als rundbogige Öffnung ausgebildet. Davor schützt ein in Brusthöhe angebrachtes, schmiedeeisernes Gitter das Innere der Nische.

 Tamsweg, Juli 2024

Die Murtalbahn ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 760 Millimetern (Bosnische Spurweite), die von Unzmarkt im österreichischen Bundesland Steiermark über Murau und Tamsweg nach Mauterndorf im Bundesland Salzburg führt. Die Strecke ist nach der Mariazeller Bahn die zweitlängste Schmalspurbahn Österreichs und wird bis Tamsweg von der Steiermarkbahn (StB) betrieben. Bis dort folgt sie dem Tal des namensgebenden Flusses Mur. Die Strecke bis Tamsweg ist sowohl in den Salzburger Verkehrsverbund als auch in den Verkehrsverbund Steiermark integriert.

 Tamsweg, Juli 2024

Wehrkirche St. Leonhard ob Tamsweg, Am Leonhardsberg 1, 5580 Tamsweg

 Tamsweg, Juli 2024

Kalvarienberggruppe und Wehranlage der Wallfahrtskirche hl. Leonhard bei Tamsweg mit Anbauten
Die Wehranlage um die Wallfahrtskirche mit zwei Toren sowie einem runden und einem quadratischen Turm stammt aus dem Jahr 1478. Gegen Osten zu steht das Mesnerhaus.

 Tamsweg, Juli 2024

DER VOGEL PHÖNIX
„An der nordwestlichen Seite dieser Ringmauer zunächst des dritten Schießloches vom Eingangsthore ist an der Mauer ein buntgefärbter Vogel .... angemalen." So schreibt es der Chronist Ignaz von Kürsinger in seinem Buch LUNGAU. Leider ist bei der Sanierung der Wehrmauer der Farbenschmelz des kleinen Gemäldes vom Vogel Phenix abhanden gekommen. Nach den umfangreichen Arbeiten an Kirche und Umfeld bemühte sich die Erzbruderschaft, unter starker Mithilfe der Kirchengemeinde des Pallottihauses in Wien mit P. Alfred Gruber, den fehlenden, dritten „Heiligen Vogel" wieder erstehen zu lassen. Der Kunstkenner findet quer durch Europa kaum diese Rarität, dass an einer Kirche Pelikan, Strauß und Phönix vereint vorhanden sind. Nach einigen Vorplanungen konnte in Kuchl die Künstlerfamilie Zenzmaier gewonnen werden, diese Bronzearbeit auszuführen: Altmeister Josef als erfahrener Berater, die Schwiegertochter Zornitsa mit dem künstlerischen Entwurf und Sohn Felix als Gießer. Die Steinmetzfirma Fritz in Tamsweg gestaltete aus Lungauer Granit die Säule. Am Dienstag in der Karwoche 2018 konnte die feierliche Segnung stattfinden.

 Tamsweg, Juli 2024

1421 sollen sich nahe der Stelle, an der die Kirche steht, mehrere Mirakel ereignet haben, die anfangs zum Bau einer Kapelle führten: In der Gründungslegende wird berichtet, dass eine Leonhardstatue aus der Tamsweger Pfarrkirche verschwand und auf dem Schwarzenberg, über dem Ort Tamsweg, in einem Wacholderstrauch wieder auftauchte. Sie wurde geborgen, zurückgebracht und in eine eisenbeschlagene Holztruhe gesperrt. Von dort ‚kehrte‘ die Statue eines Nachts an ihren Fundort zurück, wo sie abermals auf einem Wacholderstrauch zwischen zwei Lärchen gefunden wurde, womit der „heilige Ort“ angezeigt war. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrmals, worauf die damals verantwortlichen Personen beschlossen, die Statue auf dem Strauch zu belassen und eine Kapelle zu errichten. Noch heute steht die Leonhardfigur auf dem, damals dann abgeschnittenen Stamm, auf dem sie 1421 aufgefunden worden war.

 Tamsweg, Juli 2024

Kultgegenstand ist eine bäuerliche Schnitzerei aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, sie stellt den hl. Leonhard dar. Hinweise darauf, warum die auf einem Wacholder-Ast montierte Statue an der Rückseite verkohlt ist, konnten bisher nicht gefunden werden.

In 17 von 19 Fenstern sind gotische Glasmalereien zu sehen, die aus verschiedenen Teilen Österreichs stammen. Das sogenannte „Goldene Fenster“, ursprünglich mittig im Chorabschluss, seit 1912 seitlich im Chor eingebaut, hatte um 1433 Erzbischof Johann II. von Reisberg gestiftet, in einer der Glasscheiben ist sein Porträt zu erkennen. Im Lungau waren die Lehren Martin Luthers früh verbreitet worden, erste Hinweise datieren aus dem Jahre 1534. Daher übernahm 1633 der Kapuzinerorden, auch in St. Leonhard ob Tamsweg, die Seelsorge im Lungau, um die Bevölkerung dauerhaft zu rekatholisieren.

 Tamsweg, Juli 2024

Durch Einnahmen aus dem ab 1421 einsetzenden Zustrom an Wallfahrern konnte die Finanzierung einer größer dimensionierten Konstruktion der Kirche in Angriff genommen werden, 1433 wurde sie von Weihbischof Johann Ebser eingeweiht. Baumeister war der Salzburger Peter Harperger, der einen basilikaartigen Kapellensaal mit einem komplizierten Sternrippengewölbe (Harperger Figuration bzw. Wechselberger Figuration) und eingezogenem Chor mit Rippengewölbe in Geknickter Reihung vorsah.

St. Leonhard ist eine Filialkirche der Dekanatspfarrkirche Tamsweg im Dekanat Tamsweg der Erzdiözese Salzburg, ein Umstand, der von der Pfarre Mariapfarr bestritten wurde. Nach einer Einigung zwischen Mariapfarr und Tamsweg wurden ab 1441 während dreier Monate pro Jahr die Erträge der Wallfahrtskirche an Mariapfarr abgetreten.

 Tamsweg, Juli 2024

Dompropst Burkhard von Weißpriach gab den Auftrag zum Bau des damals in Salzburg größten Flügelaltares, der, 1466 vollendet, dem hl. Leonhard und der hl. Maria geweiht war. Noch 1613 waren insgesamt sechs Altäre in der Kirche aufgestellt, wovon jedoch keiner mehr erhalten ist.

Als im Juli 1478 osmanische Truppen in Kärnten einfielen und in Folge erstmals das Salzburger Stiftsgebiet erreichten, wurden noch im selben Jahr Wehranlagen errichtet, die bis heute die Kirche umgeben. In diesen Befestigungsanlagen installierten Streitkräfte des ungarischen Königs Matthias Corvin ein militärisches Quartier, das erst 1489 geräumt wurde.

 Tamsweg, Juli 2024

Schon 1659 hatte der Tischler und Mesner Ulrich Seitlinger, der 1626 an der Vergrößerung der Orgel mitgewirkt hatte, mit der Errichtung eines neuen Hochaltares begonnen. Im Weiteren wurden 1676 am sogenannten Triumphbogen zwei Altäre aufgestellt, deren Entwürfe von Georg Haim stammten und die von Jakob Seitlinger getischlert wurden.

 Tamsweg, Juli 2024

St. Leonhard ob Tamsweg ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche in der Marktgemeinde Tamsweg im Lungau im Land Salzburg. Das Patroziniumsfest wird am 6. November, dem Gedenktag des hl. Leonhard, begangen. Die Kirche steht am Abhang des Schwarzenbergs über der Marktgemeinde, von wo aus man die geostete Kirche mit Nordturm, Befestigungsanlagen und mehreren mit Kapellen gesäumten Pilgerwegen, die in Form von Serpentinen auf den Berg führen, erkennen kann.

 Tamsweg, Juli 2024

S'Augnbründl
Da Herrgoll håt uns das scheane Platzl gschenkt, wo das guate Wasser außa kimmt, was so mancha Augnmasser neunt. Befoigma en hl Angustinus sein Rát, nutz mas Wasser mit glei winns ba de Augen más hát. Dás ma a guate Augen Krinng und a weils Herz, môn uns De Mitmenschen brauchen, b'sunders in Leid und Schmerz. Und bitt ma den Herrgott um sein Segn, daß ma alle en Friedn kinnan lebn.

 Tamsweg, Juli 2024

LUNGAUER - DER HAUPTORT
Der Markt ist geographischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Lungaues. Die Gemeindefläche erstreckt sich auf 117km², die Einwohnerzahl beträgt 6.110. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1165. Die Verleihung des Marktwappens durch Erzbischof Georg von Kuenburg erfolgte 1587. Als wirtschaftliche Meilensteine in der Entwicklung Tamswegs gelten unter anderem: Die Krankenhauseröffnung 1908, Errichtung eines Seniorenheimes 1960-61, Errichtung des Hallen- u. Freibades 1967-69, zusätzlich zu den vorhandenen Pflichtschulen und der Landwirtschaftsschule erfolgt 1970-74 die Errichtung der Bundesschulen, der Bau der „Struckerkaserne" 1985-86, der Neubau des Feuerwehrhauses 1989, Bau der Tiefgarage 1993-95, der Bau des Biomassefernheizwerkes 1995-96, Sanierung des Hallen-u. Freibades ab 1997. Tamsweg ist heute Sitz der Bezirksverwaltungsbehörde und des Bezirksgerichtes. Acht etablierte Schultypen machen den Ort zum Schulzentrum. - Mit zahlreichen Geschäften stellt Tamsweg auch einen beliebten Einkaufsmittelpunkt dar. Die Hauptwirtschaftszweige sind Handel, Holzverarbeitung, Bauwirtschaft, Landwirtschaft, Dienstleistungen sowie der Fremdenverkehr.

 Tamsweg, Juli 2024

Galerie am Leisnitzbach
Kunstgalerie am Leisnitzbach. Entlang des Leisnitzbaches entstehen immer wieder neue Betonskulpturen. Menschen aus dem Alltag in Tamsweg. Gelebtes Leben als die schönste Vorlage, das ist es, was ihre Figuren ausstrahlen sollen, geschaffen von der autoditakten Künstlerin Eva Zemanek. Fritz der Fischer hat endlich einen Fisch gefangen, meistens hat er ja nur einen alten Schuh an der Angel und zu guter Letzt der Fischreiher, der Angst hat, dass Fritz ihm die Fische wegfängt.

 Tamsweg, Juli 2024

LEISNITZWIRT, GASTHOF POST
Ursprünglich zwei Häuser. Im 17. Jh. Behausung von Lederern, danach bis ins 19. Jh. Brauerei; Gasthaus bis 1976. Im Innern kunstvolle Tafelbilder von Gregor IV. Lederwasch.

Hotel zur Post Fresko
Das stattliche Eckhaus erstreckt sich am rechten Ufer der Leisnitz. Die rundbogige Haustür befindet sich an der Ostseite des Gebäudes, die zur Leisnitz ausgerichtet ist. In einem Feld über dem Portal ist der Hl. Florian als Schutzpatron gegen Feuersbrunst zu sehen. Diese dürfte das Gebäude, trotz der zahlreichen Brände, die ganze Straßenzüge im Markt vernichteten, über die Jahrhunderte verschont haben. Die Wandmalerei wurde von Gregor Lederwasch IV um 1775 hergestellt. Auf dem Fresko ist der Hl. Florian in der Kleidung eines römischen Soldaten mit Helm und rotem Umhang dargestellt. In der linken Hand hält er eine Fahne, in der rechten den Wasserbehälter. Das brennende Gebäude darunter ist kaum noch zu sehen.

 Tamsweg, Juli 2024

Wehrkirche St. Leonhard ob Tamsweg, Am Leonhardsberg 1, 5580 Tamsweg

 Tamsweg, Juli 2024

Tamsweg Bahnhof
Aufgrund der außergwöhnlichen geografischen Lage des Salzburger Lungaus ist eine Anreise mit der Bahn nicht die empfohlene Reisevariante. Es gibt zwar einen Bahnhof im Bezirkshauptort Tamsweg, dieser Bahnhof ist jedoch über die steiermärkische Murtalbahn erreichbar. Eine Anreise aus dem Norden (z.B. Salzburg, München) würde extrem zeitaufwändig und einen großen Umweg bedeuten. Daher ist eine Anreise mit dem Auto oder dem Bus empfehlenswert. Sollten Sie dennoch mit der Bahn anreisen wollen, so bieten viele unserer Vermieter einen Abholservice vom Bahnhof Bischofshofen oder Radstadt an.

 Tamsweg, Juli 2024



Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: