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Tamsweg ist eine Marktgemeinde im österreichischen Bundesland Salzburg mit knapp 5800 Einwohnern3,
ist österreichweit die einzige Standortgemeinde einer
Bezirkshauptmannschaft, die nicht zur Stadt erhoben wurde, und mit 1022
m ü. A. die höchste Standortgemeinde Österreichs.
Tamsweg liegt am Berg Preber (2740 m ü. A.) im östlichen Lungauer
Becken (auch Tamsweger Becken) in einem breiten Talkessel am
Zusammenfluss von Mur, Lungauer Taurach und Leißnitzbach. Im Norden
umrahmen die Niederen Tauern das Becken. Tamsweg grenzt im Osten an die
Steiermark und wird hauptsächlich von dort erschlossen.
Die Tamsweger Pfarrkirche wird im Jahr 1231 erstmals urkundlich erwähnt
und kam im Jahr 1246 endgültig in den Besitz des Salzburger Erzbistums.
Bei im Jahr 1993 durchgeführten Bodengrabungen konnten die Reste dieses
Kirchenbaues freigelegt werden. In der Folgezeit wurde eine
spätgotische dreischiffige Kirche errichtet, die 1513 geweiht wurde.
Zwischen ca. 1738 und 1741 erfolgte die Errichtung der heutigen Kirche
unter dem St. Lambrechter Baumeister Fidelis Hainzel. Die Einweihung
der Kirche erfolgte am 4. Oktober 1741 durch den Lavanter Fürstbischof
Oswald Josef Graf Attems.
Pfarrkirche St. Jakob Sonnenuhr - 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Sonnenuhr als Fresko des Hl. Jakobus des Älteren an Gebäude Südseite,
Ausrichtung: Süd, Darstellung der WOZ (Wirkliche Ortszeit), Römische
Ziffern VI-XII-V. Dargestellt ist der Hl. Jakobus mit dem Pilgerstab,
dessen untere Hälfte der Polstab bildet. Rechts davon ist eine einfach
gehaltene Kirchendarstellung zu sehen. Im roten Vorhang oberhalb der
Jakobusdarstellung befindet sich ein Schriftband mit einem lateinischen
Chronogramm: „ISTIS JVSTIS CIVIBVS DEVS IACOBVM SERVAVIT." (= Diesen
gerechten Bürgern hat Gott den Jakobus erhalten.) Chronogramm ergibt
das Herstellungsjahr 1742.
Toten-/Seelenkapelle bei der Pfarrkirche - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
Die Toten- oder Seelenkapelle des ehemaligen Friedhofs rund um die
Pfarrkirche befindet sich in der Süd-Ost-Ecke des Kirchhofbereiches.
Der rechteckige Bau wird durch einen Korbbogen gegliedert und ist mit
einem Zeltdach abgeschlossen. Zum Kapellenraum öffnet sich ein
segmentbogiger Eingang, der mit einem Gitter aus 1853 versehen ist. Das
Innere der Kapelle wird von einem Kreuzgratgewölbe überspannt. Die
Einrichtung wird durch die Skulpturengruppe der Kreuzigung - Maria und
Johannes neben Christus am Kreuz - aus dem ausgehenden 18. Jh.
dominiert. An die Bestimmung als Totenkapelle erinnern Bilder der
letzten Kommunion und der Eucharistiefeier.
Seit der 1995 abgeschlossenen Innenrenovierung präsentiert sich die
Tamsweger Pfarrkirche als heller, lichtdurchfluteter Raum. Sie ist ein
richtiger Festsaal zur Ehre Gottes. Bemerkenswert ist vor allem die aus
der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts stammende Inneneinrichtung. Hervorzuheben sind der
Hochaltar (1753 errichtet Darstellung des Kirchenpatrons Jakobus im
Kreise einiger Apostel) und die vier zwischen 1762 und 1768
verfertigten Seitenaltäre, allesamt Werke ortsansässiger Meister
(Tischler Andrä Pirkner, Bildhauer Johann Pult, Maler Gregor IV.
Lederwasch).
Lediglich das qualitätvolle Bild der hl. Familie vom Josefsaltar
(rechts hinten) stammt vom Salzburger Hofmaler Jakob Zanusi (um 1730).
Die gelungenen Kreuzwegbilder stammen ebenfalls aus der Zeit um
1760/70. Das Taufbecken aus der Zeit um 1670 stellt das älteste
Kunstwerk dieser Kirche dar. Seine Freundlichkeit und Helle erhält der
Raum vor allem durch die
zierlichen Stukkaturen des Grazer Meisters Johann Kajetan d'Androy.
Die römisch-katholische Dekanatspfarrkirche Tamsweg steht im
Ortszentrum der Marktgemeinde Tamsweg im Lungau im Land Salzburg auf
1022 Meter Seehöhe. Die Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere gehört zum
Dekanat Tamsweg der Erzdiözese Salzburg. Die fünf Altäre der Kirche
schuf der Tischler Andrä Pirchner, die Skulpturen Johann Pult und
Gregor Lederwasch IV. Die Orgel aus 1744 bekam 1892 ein neues Werk von
Albert Mauracher, die jetzige Orgel aus dem Jahr 2007 stammt von
Orgelbau Kögler aus St. Florian.
Über dem Platz für die feiernde Gemeinde geht der Himmel auf, das will
das Gewölbe im Kirchenraum versinnbildlichen: Die Ockerfarbe erinnert
an Gold, also an die Pracht und Herrlichkeit des Himmels, der Stuck
deutet Wolken an. Die Menschen sollen sich geborgen wissen unter dem
Gewölbe des Himmels. Die Bilder im Gewölbe dürften aus der Zeit der
großen Renovierung von 1870 stammen. Sie stellen die vier Evangelisten
dar: Matthäus mit dem Engel, Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Stier
und Johannes mit dem Adler. Im Bereich der Orgel finden wir im gleichen
Stil die Patrone der Kirchenmusik, den König David und die hl. Cäcilia.
Zwei Emporen an der Westseite der Kirche gliedern den Kirchenraum in
der Vertikale. Die untere Empore ermöglicht das Mitfeiern der
Gottesdienste mit Respektabstand, aber guter Sicht auf das Geschehen in
der Kirche. An der Brüstung erinnert eine Inschrift an die Weihe der
Kirche 1741. Die obere Empore, wahrscheinlich erst Ende des 19.
Jahrhunderts für eine damals neu erworbene Orgel errichtet, bietet an
akustisch hervorragender Stelle Platz für Orgel, Chor und
Instrumentalisten. Die gegenwärtige Orgel ist ein Werk der
Orgelbaufirma Kögler in St. Florian, Oberösterreich, aus dem Jahr 2007
mit 22 Registern auf zwei Manualen (Hauptwerk und Schwellwerk) und
Pedalwerk, ein solides Stück für den Gebrauch in Gottesdienst und
Unterricht, und nicht so sehr für Konzerte und Repräsentation gebaut.
Im Osten schließt der Hochaltar
den Kirchenraum ab und zieht die Blicke auf sich. Die vielen
Engelsfiguren, die hier „unterwegs" sind, weisen auf die Bedeutung
dieses Ortes hin. Im Mittelpunkt steht der Tabernakel, in dem das Brot
der Eucharistie - für katholische Christen der Leib Christi aufbewahrt
ist. Die Flamme des „Ewigen Lichts", das davor in der von der Decke
abgehängten „Ewig-Licht-Ampel" brennt, signalisiert den Besuchern der
Kirche die Gegenwart Christi und bittet um Ehrfurcht vor dem
Auferstandenen, der uns hier in besonderer Weise nahe ist. Über dem
Tabernakel ist die Himmelfahrt des hl. Apostels Jakobus dargestellt,
der von der göttlichen Dreifaltigkeit, von Gott Vater, Sohn und Hl.
Geist, empfangen wird. Pilgerhut, Pilgerstab und Jakobsmuschel sind die
Kennzeichen dieses Apostels.
Im Gewölbe kehren diese Symbole wieder - kleine Engel tragen sie ebenso
wie die Märtyrersymbole Kranz und Ölzweig sowie den Kelch der
Eucharistie. Jakobus gehört zu den ersten von Jesus berufenen Jüngern
und zusammen mit Petrus und Johannes zum engsten Jüngerkreis. Er wird
als erster der Apostel hingerichtet. Legenden erzählen von der
Übertragung seiner Gebeine nach Santiago de Compostela in
Nordwestspanien. Im Mittelalter wird Santiago zunächst zu einem
wichtigen Symbol für die Reconquista, die Vertreibung der Araber aus
Spanien, und in der Folge der weltweit wichtigste christliche
Wallfahrtsort. Jakobus-Kirchen stehen oft an Stationen alter
Pilgerwege, aber auch an Handelsstraßen. Im 13. Jahrhundert, also auch
bei der Errichtung der ersten Kirche von Tamsweg, war die Auswahl von
Aposteln als Kirchenpatrone grundsätzlich sehr beliebt.
Seither ist der hl. Jakobus als Schutzpatron, als himmlische
Bezugsperson, mit der Pfarrgemeinde von Tamsweg ganz besonders
verbunden. Am Sonntag, der dem 25. Juli, dem Festtag des hl. Jakobus,
am nächsten liegt, feiert Tamsweg den Patron mit einer eucharistischen
Prozession mit „Altären", also Stationen für Wort Gottes, Gebet und
Segen, beim Krankenhaus, beim Seniorenwohnheim, am Postplatz und auf
dem Marktplatz. Zwölf Säulen tragen den Aufbau des Hochaltars - sie
erinnern an das himmlische Jerusalem, die von Gott errichtete Wohnung
Gottes un-ter den Menschen nach dem Buch der „Offenbarung des
Johannes", ebenso wie die weiteren Apostel, die Säulen der Kirche, die
den Hochaltar zieren. Von links nach rechts sind es Petrus (mit dem
umgekehrten Kreuz), Jakobus der „Jüngere" (mit „Walkerstange" oder
„Wollbogen"), Judas Taddäus (mit dem Knüppel) und Paulus (mit dem
Schwert). Die Apostel tragen als Erkennungszeichen die Werkzeuge, mit
denen sie der Legende nach zu Tode gebracht wurden als Zeugen des
Glaubens.
Im Altarraum befinden sich auch die zwei Stücke, die aus dem gotischen
Vorgängerbau in die gegenwärtige Kirche übersiedeln durften: Der
Taufstein mit dem hölzernen Zierdeckel stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Auch das Kreuz, das im Triumphbogen der Kirche - also im
„Zugangsbereich" zum Altarraum - hängt (flankiert von Statuen der
Gottesmutter Maria und des Johannes, des Lieblingsjüngers Jesu), stammt
noch aus der Vorgängerkirche, wo es nach dem Konzil von Trient
(1545-1563) angebracht wurde. Dieses Konzil ordnete die Entfernung der
Lettner, der alten Aufbauten zwischen Kirchenschiff und Chorraum, an.
Das romanische Kreuz, das jetzt im Altarraum der Pfarrkirche Unternberg
hängt, zierte wahrscheinlich bis dahin den Lettner zuerst der
romanischen, dann der gotischen Kirche und gelangte nach der Entfernung
des Lettners in Privatbesitz.
Rechts am Triumphbogen befindet sich die Kanzel,
der alte Ort der Predigt, also der Erklärung des Glaubens. Sie zieren
die Figuren der vier „lateinischen Kirchenväter", der Heiligen
Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Gregor. Sie haben eine
Sonderstellung in der Erinnerung und Verehrung durch die
römisch-katholische Kirche, weil sie im vierten bis sechsten
Jahrhundert besonders wertvolle Beiträge zur Formulierung und
Weitergabe des christlichen Glaubens leisteten. Sie stehen auf der
Kanzel sozusagen als Wächter über die Verkündigung durch die Priester.
Wahrscheinlich erst bei der Renovierung von 1941 fand die Statue des
Guten Hirten, ein Bild für Christus, der für uns sorgt wie ein guter
Hirte für seine Schafe (vgl. Mt 18,12-14), ihren Platz auf dem
Schalldeckel der Kanzel (ein älteres Foto zeigt hier einen
Posaunenengel, ein wuchtigeres Bild für das souveräne Handeln Gottes
aus der Offenbarung des Johannes, Offb 8-9). Eine schöne Geste der
damals Verantwortlichen: Sollte der Priester auf der Kanzel allzu
selbstsicher und streng predigen, lehrt ein Blick nach oben, dass
Christus als guter Hirte für uns da ist.
Ein Seitenaltar ist den heiligen Christophorus
und Leonhard gewidmet, wie das Altarbild und die Inschrift darüber
zeigen. Das ist Ausdruck der Frömmigkeit des Stifters, des Grafen
Kuenburg, der über dem Altar auch sein Wappen hat anbringen lassen. Er
hat den Altar dem Hausheiligen der Familie und dem von ihm verehrten
hl. Leonhard gewidmet. In der Wallfahrtskirche St. Leonhard zeigt eine
Statue des hl. Christophorus auf dem Hochaltar, ca. 100 Jahre älter als
der Seitenaltar in Tamsweg, dass die Familie Kuenburg mit ihrem Sitz in
Tamsweg auch dem hl. Leonhard eng verbunden war. Die Handwerker und
Künstler der Pfarrkirche wirkten übrigens nach der Vollendung der
Pfarrkirche maßgeblich am Bau des Schlosses Kuenburg in der
Kirchengasse mit.
Als Assistenzfiguren stehen am Christophorusaltar die heiligen Nepomuk
und (wahrscheinlich) Maximilian. Nepomuk war ein in dieser Zeit
hochverehrter Heiliger, ein Priester, der zwar als Widersacher seines
Königs und Kämpfer für die Rechte der Kirche gegenüber dem Staat im 14.
Jahrhundert in Prag sterben musste, aber durch die Legende zu einem
Heiligen des Beichtgeheimnisses umgedeutet wurde. Die Verehrung des hl.
Maximilian in Salzburg verbindet zwei Überlieferungen, die vom ersten
Bischof von Lorch (bei Enns in Oberösterreich) mit der von der
Errichtung einer Kapelle über dem Grab eines Maximilian in
Bischofshofen.
Links hinten, also dort, wo der Kreuzweg beginnt, steht der „Skapulieraltar",
gestiftet von der Skapulierbruderschaft. Bruderschaften waren
Laienorganisationen für Katholiken, Gruppen, die besondere
Frömmigkeitsformen pflegten, und in denen sich die Mitglieder
gegenseitig im Glauben bestärkten. Die Skapulierbruderschaft, die es im
18. Jahrhundert in sehr vielen Pfarren der Erzdiözese Salzburg gegeben
hat, war eines der Bollwerke der Gegenreformation, nach einem Motiv der
Frömmigkeit des Karmeliterordens. Das Kennzeichen war das Skapulier,
zwei Marienbilder, verbunden durch zwei Schnüre, die man so um den Hals
hängen konnte, dass ein Bild auf der Brust und eines auf dem Rücken
hing - ein Zeichen der Verehrung der Gottesmutter Maria.
Ein Skapulier findet sich dann auch auf dem Altarbild in der Hand eines
Karmeliters, neben dem eine Karmeliterin kniet. Das Hauptmotiv des
Bildes ist ein Familientreffen der Hl. Familie: In der Mitte Maria und
Elisabeth mit ihren Söhnen Jesus und Johannes (der „Täufer") sowie
rechts Josef und Joachim, der Vater der Maria, und links deren Mutter
Anna und Zacharias, der Vater des Johannes. Über dem Bild steht das
kurze Gebet: „Maria a monte Carmelo, ora pro nobis" - „Maria vom Berg
Karmel, bitte für uns Sünder". Über dem Altar findet sich noch ein
Schild mit der Inschrift: „In CarMeLo DatVr saLVs VnlVersls VIVentlbVs"
(„Auf dem Karmel wird allen Lebenden das Heil gegeben" - die großen
Buchstaben ergeben die Jahreszahl MDCLL-VVVVVVVIIIII, also 1740).
Das Altarbild wird von zwei Heiligen der Erzdiözese Salzburg flankiert,
dem hl. Vitalis (mit der Lilie) und dem hl. Virgil, zwei Bischöfe des
8. Jahrhunderts, also aus der Aufbauzeit der Diözese im frühen
Mittelalter. Dem hl. Vitalis wird die Mission im Pinzgau zugeschrieben,
der viel bekanntere hl. Virgil trieb die Mission der slawischen
Karantanen voran, die den Lungau, Kärnten und die Steiermark sowie
Ungarn und Slowenien besiedelten. Er ist also auch für die Geschichte
des Christentums im Lungau wichtig, auf seine Initiative hin wurde in
Mariapfarr die Urpfarre des Bezirks gegründet. Das war ein Neubeginn
der Kirche in unserem Land. Schon in der Spätantike muss es Christen im
Lungau gegeben haben das Christentum war ja seit dem 4. Jahrhundert
immer mehr in den Rang einer Staatsreligion gerückt, und die
heidnischen Kulte wurden zurückgedrängt. Allerdings fehlen bisher noch
archäologische Beweise für den Bestand einer christlichen Gemeinde im
Lungau des 4./5. Jahrhunderts. Die Einwanderung der Karantanen setzte
christlichem Leben hier aber auf alle Fälle ein Ende.
Das einschiffige, dreijochige Langhaus hat tiefe Wandpfeiler mit
Pilastervorlagen und Gesims. Es hat ein Tonnengewölbe mit Gurtbögen und
Stichkappen. Die Stuckaturen mit Riemen- und Gitterwerkornament schuf
1741 Johann Kajetan d’Androy. In den Stichkappen sind Stuckrahmen mit
barocken Bildern der Evangelisten, im ersten. Joch David und Cäcilia.
Die zweigeschossige, dreiachsige Empore mit seitlichen Stiegen ist
kreuzgratgewölbt und zum Schiff mit einem Rundbogen geöffnet. Das
zweite Emporengeschoss wurde 1793 errichtet. Der rundbogige Chorbogen
mit Hohlkehle, Stuckatur und Kartusche zeigt Baudaten. Der zweijochige
Chor mit einer Stichkappentonne und Gurtbogen ist um zwei Stufen erhöht
und hat reiche Stuckaturen und Vierpassfelder mit Putten von 1741.
SCHLOSS KÜENBURG
1450 Holzhaus mit Badstube u. gemauertem Kasten; M. 16. Jh. Schlossbau
durch Christoph v. Küenburg, Pfleger v. Moosham, als Stammsitz mit
Erwerb des südl. Anbaues ("Stöckl") aus 1419. Nach Brand von 1742 Umbau
durch BM. Fidelis Heinzl zum Barockpalais mit Innenstuckierungen von
d'Androy. Über dem Portal Allianzwappen Küenburg-Rollingen von 1746.
1870-1933 Baron Buddenbrock durch Einheirat. 1933-1954 wieder Fam.
Küenburg, ab 1954 Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.
Schloss Kuenburg Portalbekrönung - 18. Jahrhundert, 1. Hälfte
Das rund 600 Jahre alte, denkmalgeschützte Schloss Kuenburg im Zentrum
der Marktgemeinde Tamsweg ist ein zentrales, ortsbildprägendes und
historisch relevantes Gebäude der Gemeinde. Das Schloss und seine
Geschichte stehen in enger Wechselwirkung mit der historischen
Entwicklung der Region und insbesondere der Gemeinde sowie bekannten
Künstlerfamilien wie zum Beispiel der Malerfamilie Lederwasch. Das
ursprünglich aus Kärnten stammende Adelsgeschlecht der Kuenburg hatte
seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Tamsweg mehrere
Besitzungen erworben und ließ sich in den 1670er Jahren im Bereich des
heutigen Schlosses einen Ansitz errichten.
BÜRGERSPITAL ST. BARBARA HEIMATMUSEUM
Versorgungsheim für alte und gebrechliche Tamsweger Bürger mit Kapelle,
die 1494 geweiht wurde. Bis 1962 als Altersheim in Verwendung, seit
1965 Lungauer Heimatmuseum Tamsweg.
Lungauer Heimatmuseum Fassade - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
In der Kirchengasse, die vom Marktplatz nach Norden zur Pfarrkirche
führt, befindet sich unmittelbar neben dem Rathaus das ehemalige St.
Barbara-Spital und die angrenzende Spitalskirche. Beide Gebäude
beherbergen heute das Lungauer Heimatmuseum. Das zweigeschossige
Gebäude des ehemaligen Spitals weist vier Fensterachsen auf. Die
Spitalskirche ist mit dem Bau durch eine gemeinsame Hohlkehle und der
gleichen Außenfassade verbunden. Die Kirche, die zum Komplex des
Heimatmuseums gehört, weist einen Turm auf, dessen gekuppelte
Schallfenster an einen Pfarrkirchenturm erinnern.
Der Lungau wurde ab etwa 600 von Slawen und ab etwa 700 von Bajuwaren
besiedelt. Der Name ist um etwa 1156 als Taemswich urkundlich erwähnt
und könnte von einem Herrn Domes stammen, der sich um das Jahr 700 mit
seiner Sippe hier niederließ. Damals übergab der Kärntner Adlige
Eberhard von der Drau dem Salzburger Domkapitel ein Gut bei Tamsweg.
1246 kaufte Erzbischof Eberhard II. den lungauischen Besitz der Herren
von Pettau und schenkte die Kirche und den halben Markt dem Domkapitel.
Bereits damals dürfte Tamsweg eine eigene Pfarre gewesen sein. Eine
Kirche ist erstmals 1231 urkundlich erwähnt, damals noch als
Filialkirche von Mariapfarr. Von 1428 bis 1433 wurde die
Wallfahrtskirche St. Leonhard auf einer Anhöhe südlich des Ortes
errichtet. Tamsweg wurde zu einem weit über die Grenzen Österreichs
hinaus bekannten Wallfahrtsort und erfuhr einen bedeutenden
wirtschaftlichen Aufschwung.
Brunnen / Kriegerdenkmal am Tamsweger Marktplatz
Der Christusbrunnen am Marktplatz, der gleichzeitig als Kriegerdenkmal
dient, wurde von Josef Mühlbacher geschaffen und 1926 aufgestellt. Die
achteckige Brunnenschale steht auf einem dreistufigen Treppenpodest.
Auf der Brunnensäule befindet sich eine Statue Christi, der einen
sterbenden Soldaten stützt. Die vier Wasserspeier an der Säule stellen
die Symbole der vier Evangelisten dar. An den Wänden der Brunnenschale
sind Tafeln mit den Namen der Gefallenen angebracht.
Mach sparen dir zum Ziel, und du erntest reich und viel.
Gasthaus Platzbräu am Marktplatz 4
Der mächtige dreigeschoßige Bau an der Ostseite des Marktplatzes weist
eine Rieselputzfassade sowie zwei Fassadenbilder aus der 2. Hälfte des
18. Jahrhunderts auf.
Rathaus der Marktgemeinde Tamsweg
Das Rathaus (auch Gressing-Haus, Knappenhaus, Lederwasch-Haus) ist ein
1452 erstmals erwähnter spätgotischer Ansitz. Es weist turmartige
Eckerker auf, die 1958 an der Fassade freigelegten Malereien stammen
vermutlich aus dem 18. Jahrhundert von Gregor Lederwasch IV. Im
Gebäudeinneren befinden sich Gratgewölbe sowie eine geschnitzte
spätgotische Balkendecke. Seit 1896 dient es als Gemeindeamt.
Hotel Restaurant Gambswirt
Das Gebäude zählt zu den ältesten Häusern in Tamsweg und ist prägend
für das Ortsbild – so wie auch die weiteren Bürgerhäuser, die den
Marktplatz ummanteln. Errichtet im 14. Jahrhundert wird von mehreren
Besitzern über die Jahre erzählt. Bauer Gambs aus Lessach dürfte einer
der bekannteren vormaligen Inhaber gewesen sein – und dieser könnte
durchaus auf die Namensgebung „Gambswirt“ zurückgeführt werden. Im Jahr
1949 war schließlich mit dem Kauf des Gebäudes durch die Familie Anna
Stahbauer und Karl Maier aus Mondsee der Beginn der Ära Familie Maier
besiegelt. Seitdem ist der Gambswirt gesellschaftlicher Mittelpunkt im
Lungau.
Johannes Nepomukkapelle an der Murbrücke - 18. Jahrhundert, 2. Hälfte
Am Ausgang der Murgasse - wenige Meter vor der Murbrücke - befindet
sich am Straßenrand die Kapelle des Hl. Nepomuk. Der gemauerte Bau
erhebt sich über quadratischem Grundriss und ist über dem Giebelfeld
mit einem steilen vorkragenden Satteldach abgeschlossen. Über dem First
bildet das mit Holzschindeln gedeckte Dach eine Pyramidenform aus. Die
gesamte Stirnseite der Kapelle ist als rundbogige Öffnung ausgebildet.
Davor schützt ein in Brusthöhe angebrachtes, schmiedeeisernes Gitter
das Innere der Nische.
Die Murtalbahn ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 760
Millimetern (Bosnische Spurweite), die von Unzmarkt im österreichischen
Bundesland Steiermark über Murau und Tamsweg nach Mauterndorf im
Bundesland Salzburg führt. Die Strecke ist nach der Mariazeller Bahn
die zweitlängste Schmalspurbahn Österreichs und wird bis Tamsweg von
der Steiermarkbahn (StB) betrieben. Bis dort folgt sie dem Tal des
namensgebenden Flusses Mur. Die Strecke bis Tamsweg ist sowohl in den
Salzburger Verkehrsverbund als auch in den Verkehrsverbund Steiermark
integriert.
Wehrkirche St. Leonhard ob Tamsweg, Am Leonhardsberg 1, 5580 Tamsweg
Kalvarienberggruppe und Wehranlage der Wallfahrtskirche hl. Leonhard bei Tamsweg mit Anbauten
Die Wehranlage um die Wallfahrtskirche mit zwei Toren sowie einem
runden und einem quadratischen Turm stammt aus dem Jahr 1478. Gegen
Osten zu steht das Mesnerhaus.
DER VOGEL PHÖNIX
„An der nordwestlichen Seite dieser Ringmauer zunächst des dritten
Schießloches vom Eingangsthore ist an der Mauer ein buntgefärbter Vogel
.... angemalen." So schreibt es der Chronist Ignaz von Kürsinger in
seinem Buch LUNGAU. Leider ist bei der Sanierung der Wehrmauer der
Farbenschmelz des kleinen Gemäldes vom Vogel Phenix abhanden gekommen.
Nach den umfangreichen Arbeiten an Kirche und Umfeld bemühte sich die
Erzbruderschaft, unter starker Mithilfe der Kirchengemeinde des
Pallottihauses in Wien mit P. Alfred Gruber, den fehlenden, dritten
„Heiligen Vogel" wieder erstehen zu lassen. Der Kunstkenner findet quer
durch Europa kaum diese Rarität, dass an einer Kirche Pelikan, Strauß
und Phönix vereint vorhanden sind. Nach einigen Vorplanungen konnte in
Kuchl die Künstlerfamilie Zenzmaier gewonnen werden, diese Bronzearbeit
auszuführen: Altmeister Josef als erfahrener Berater, die
Schwiegertochter Zornitsa mit dem künstlerischen Entwurf und Sohn Felix
als Gießer. Die Steinmetzfirma Fritz in Tamsweg gestaltete aus Lungauer
Granit die Säule. Am Dienstag in der Karwoche 2018 konnte die
feierliche Segnung stattfinden.
1421 sollen sich nahe der Stelle, an der die Kirche steht, mehrere
Mirakel ereignet haben, die anfangs zum Bau einer Kapelle führten: In
der Gründungslegende wird berichtet, dass eine Leonhardstatue aus der
Tamsweger Pfarrkirche verschwand und auf dem Schwarzenberg, über dem
Ort Tamsweg, in einem Wacholderstrauch wieder auftauchte. Sie wurde
geborgen, zurückgebracht und in eine eisenbeschlagene Holztruhe
gesperrt. Von dort ‚kehrte‘ die Statue eines Nachts an ihren Fundort
zurück, wo sie abermals auf einem Wacholderstrauch zwischen zwei
Lärchen gefunden wurde, womit der „heilige Ort“ angezeigt war. Dieser
Vorgang wiederholte sich mehrmals, worauf die damals verantwortlichen
Personen beschlossen, die Statue auf dem Strauch zu belassen und eine
Kapelle zu errichten. Noch heute steht die Leonhardfigur auf dem,
damals dann abgeschnittenen Stamm, auf dem sie 1421 aufgefunden worden
war.
Kultgegenstand ist eine bäuerliche Schnitzerei aus der ersten Hälfte
des 15. Jahrhunderts, sie stellt den hl. Leonhard dar. Hinweise darauf,
warum die auf einem Wacholder-Ast montierte Statue an der Rückseite
verkohlt ist, konnten bisher nicht gefunden werden.
In 17 von 19 Fenstern sind gotische Glasmalereien zu sehen, die aus
verschiedenen Teilen Österreichs stammen. Das sogenannte „Goldene
Fenster“, ursprünglich mittig im Chorabschluss, seit 1912 seitlich im
Chor eingebaut, hatte um 1433 Erzbischof Johann II. von Reisberg
gestiftet, in einer der Glasscheiben ist sein Porträt zu erkennen. Im
Lungau waren die Lehren Martin Luthers früh verbreitet worden, erste
Hinweise datieren aus dem Jahre 1534. Daher übernahm 1633 der
Kapuzinerorden, auch in St. Leonhard ob Tamsweg, die Seelsorge im
Lungau, um die Bevölkerung dauerhaft zu rekatholisieren.
Durch Einnahmen aus dem ab 1421 einsetzenden Zustrom an Wallfahrern
konnte die Finanzierung einer größer dimensionierten Konstruktion der
Kirche in Angriff genommen werden, 1433 wurde sie von Weihbischof
Johann Ebser eingeweiht. Baumeister war der Salzburger Peter Harperger,
der einen basilikaartigen Kapellensaal mit einem komplizierten
Sternrippengewölbe (Harperger Figuration bzw. Wechselberger Figuration)
und eingezogenem Chor mit Rippengewölbe in Geknickter Reihung vorsah.
St. Leonhard ist eine Filialkirche der Dekanatspfarrkirche Tamsweg im
Dekanat Tamsweg der Erzdiözese Salzburg, ein Umstand, der von der
Pfarre Mariapfarr bestritten wurde. Nach einer Einigung zwischen
Mariapfarr und Tamsweg wurden ab 1441 während dreier Monate pro Jahr
die Erträge der Wallfahrtskirche an Mariapfarr abgetreten.
Dompropst Burkhard von Weißpriach gab den Auftrag zum Bau des damals in
Salzburg größten Flügelaltares, der, 1466 vollendet, dem hl. Leonhard
und der hl. Maria geweiht war. Noch 1613 waren insgesamt sechs Altäre
in der Kirche aufgestellt, wovon jedoch keiner mehr erhalten ist.
Als im Juli 1478 osmanische Truppen in Kärnten einfielen und in Folge
erstmals das Salzburger Stiftsgebiet erreichten, wurden noch im selben
Jahr Wehranlagen errichtet, die bis heute die Kirche umgeben. In diesen
Befestigungsanlagen installierten Streitkräfte des ungarischen Königs
Matthias Corvin ein militärisches Quartier, das erst 1489 geräumt wurde.
Schon 1659 hatte der Tischler und Mesner Ulrich Seitlinger, der 1626 an
der Vergrößerung der Orgel mitgewirkt hatte, mit der Errichtung eines
neuen Hochaltares begonnen. Im Weiteren wurden 1676 am sogenannten
Triumphbogen zwei Altäre aufgestellt, deren Entwürfe von Georg Haim
stammten und die von Jakob Seitlinger getischlert wurden.
St. Leonhard ob Tamsweg ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche
in der Marktgemeinde Tamsweg im Lungau im Land Salzburg. Das
Patroziniumsfest wird am 6. November, dem Gedenktag des hl. Leonhard,
begangen. Die Kirche steht am Abhang des Schwarzenbergs über der
Marktgemeinde, von wo aus man die geostete Kirche mit Nordturm,
Befestigungsanlagen und mehreren mit Kapellen gesäumten Pilgerwegen,
die in Form von Serpentinen auf den Berg führen, erkennen kann.
S'Augnbründl
Da Herrgoll håt uns das scheane Platzl gschenkt, wo das guate Wasser
außa kimmt, was so mancha Augnmasser neunt. Befoigma en hl Angustinus
sein Rát, nutz mas Wasser mit glei winns ba de Augen más hát. Dás ma a
guate Augen Krinng und a weils Herz, môn uns De Mitmenschen brauchen,
b'sunders in Leid und Schmerz. Und bitt ma den Herrgott um sein Segn,
daß ma alle en Friedn kinnan lebn.
LUNGAUER - DER HAUPTORT
Der Markt ist geographischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt des
Lungaues. Die Gemeindefläche erstreckt sich auf 117km², die
Einwohnerzahl beträgt 6.110. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort
im Jahr 1165. Die Verleihung des Marktwappens durch Erzbischof Georg
von Kuenburg erfolgte 1587. Als wirtschaftliche Meilensteine in der
Entwicklung Tamswegs gelten unter anderem: Die Krankenhauseröffnung
1908, Errichtung eines Seniorenheimes 1960-61, Errichtung des Hallen-
u. Freibades 1967-69, zusätzlich zu den vorhandenen Pflichtschulen und
der Landwirtschaftsschule erfolgt 1970-74 die Errichtung der
Bundesschulen, der Bau der „Struckerkaserne" 1985-86, der Neubau des
Feuerwehrhauses 1989, Bau der Tiefgarage 1993-95, der Bau des
Biomassefernheizwerkes 1995-96, Sanierung des Hallen-u. Freibades ab
1997. Tamsweg ist heute Sitz der Bezirksverwaltungsbehörde und des
Bezirksgerichtes. Acht etablierte Schultypen machen den Ort zum
Schulzentrum. - Mit zahlreichen Geschäften stellt Tamsweg auch einen
beliebten Einkaufsmittelpunkt dar. Die Hauptwirtschaftszweige sind
Handel, Holzverarbeitung, Bauwirtschaft, Landwirtschaft,
Dienstleistungen sowie der Fremdenverkehr.
Galerie am Leisnitzbach
Kunstgalerie am Leisnitzbach. Entlang des Leisnitzbaches entstehen
immer wieder neue Betonskulpturen. Menschen aus dem Alltag in Tamsweg.
Gelebtes Leben als die schönste Vorlage, das ist es, was ihre Figuren
ausstrahlen sollen, geschaffen von der autoditakten Künstlerin Eva
Zemanek. Fritz der Fischer hat endlich einen Fisch gefangen, meistens
hat er ja nur einen alten Schuh an der Angel und zu guter Letzt der
Fischreiher, der Angst hat, dass Fritz ihm die Fische wegfängt.
LEISNITZWIRT, GASTHOF POST
Ursprünglich zwei Häuser. Im 17. Jh. Behausung von Lederern, danach bis
ins 19. Jh. Brauerei; Gasthaus bis 1976. Im Innern kunstvolle
Tafelbilder von Gregor IV. Lederwasch.
Hotel zur Post Fresko
Das stattliche Eckhaus erstreckt sich am rechten Ufer der Leisnitz. Die
rundbogige Haustür befindet sich an der Ostseite des Gebäudes, die zur
Leisnitz ausgerichtet ist. In einem Feld über dem Portal ist der Hl.
Florian als Schutzpatron gegen Feuersbrunst zu sehen. Diese dürfte das
Gebäude, trotz der zahlreichen Brände, die ganze Straßenzüge im Markt
vernichteten, über die Jahrhunderte verschont haben. Die Wandmalerei
wurde von Gregor Lederwasch IV um 1775 hergestellt. Auf dem Fresko ist
der Hl. Florian in der Kleidung eines römischen Soldaten mit Helm und
rotem Umhang dargestellt. In der linken Hand hält er eine Fahne, in der
rechten den Wasserbehälter. Das brennende Gebäude darunter ist kaum
noch zu sehen.
Wehrkirche St. Leonhard ob Tamsweg, Am Leonhardsberg 1, 5580 Tamsweg
Tamsweg Bahnhof
Aufgrund der außergwöhnlichen geografischen Lage des Salzburger Lungaus
ist eine Anreise mit der Bahn nicht die empfohlene Reisevariante. Es
gibt zwar einen Bahnhof im Bezirkshauptort Tamsweg, dieser Bahnhof ist
jedoch über die steiermärkische Murtalbahn erreichbar. Eine Anreise aus
dem Norden (z.B. Salzburg, München) würde extrem zeitaufwändig und
einen großen Umweg bedeuten. Daher ist eine Anreise mit dem Auto oder
dem Bus empfehlenswert. Sollten Sie dennoch mit der Bahn anreisen
wollen, so bieten viele unserer Vermieter einen Abholservice vom
Bahnhof Bischofshofen oder Radstadt an.
Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: