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Viktorsberg ist eine Gemeinde in Österreich in
Vorarlberg und liegt im Vorarlberger Vorderland im Bezirk Feldkirch auf
879 Metern Höhe mit kaum 450 Einwohnern. Die Gemeinde gehört zur Region
Vorarlberger Rheintal und liegt am Hang eines Ausläufers der
Kugelgruppe des Bregenzerwaldgebirges.

Rankweil ist eine Marktgemeinde im österreichischen Bundesland
Vorarlberg. Mit über 12.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Gemeinde
im Bezirk Feldkirch und die achtgrößte Gemeinde in Vorarlberg.
Bekannt ist Rankweil auch als Wallfahrtsort durch die 1985 zur Basilica
minor erhobene Liebfrauenbergkirche, die auch im Rankweiler Wappen zu
sehen ist. Als Schulstandort mit drei höheren Schulen hat die
Marktgemeinde für die Region Vorderland besondere Bedeutung.

Die Basilika Rankweil (offizieller Name Pfarr- und Wallfahrtskirche
Unsere Liebe Frau Mariä Heimsuchung und Loretokapelle, inoffiziell auch
Liebfrauenbergkirche) ist eine römisch-katholische Basilika in der
Marktgemeinde Rankweil im österreichischen Bundesland Vorarlberg auf
dem mittig im Ort aufsteigenden Liebfrauenberg. Sie befindet sich in
einer Höhe von 502 Metern (etwa 45 m über dem Ortskern), was ihre
markante Stellung im Ortsbild bewirkt. Die zum Bistum Feldkirch
gehörende Kirche stammt aus dem 15./17. Jahrhundert und wurde im Jahre
1985 zur Basilica minor erhoben.

Ausblick auf Röthis, Sulz und Rankweil

Die römisch-katholische Pfarrkirche Viktorsberg steht in der Gemeinde
Viktorsberg in Vorarlberg. Die Pfarrkirche zu Ehren des Heiligen Viktor
gehört zum Dekanat Rankweil in der Diözese Feldkirch. Das südseitige
Kirchengebäude mit dem vorgelagerten Ortsfriedhof steht unter
Denkmalschutz und bildet baulich mit dem ehemaligen Kloster Viktorsberg
einen Vierkanthof. Das Kirchen- und Klostergebäude als Vierkanthof 880
m ü. A. steht in einer den Ort beherrschenden Lage an der Hauptstraße
(L 70).

Das mittige spätromanische Langhaus und der östliche gotische Chor
unter einem gemeinsamen Satteldach bilden mit dem Westturm die Südfront
des Vierkanthofes. Die zweifach abgedachten Strebepfeiler am Chor haben
im oberen Teil Maßwerkzier. Die Spitzbogenfenster zeigen eine Hohlkehle
mit einem durchkreuzten Rundstab. Die Südfront am Chor zeigt das
gemalte Wappen Österreich und Montfort. Der Turm hat ein achteckiges
Obergeschoß mit vier Rundbogenschallöffnungen und trägt ein Kuppeldach.
Es gibt eine Vorhalle unter einem Pultdach.
Das zweijochige Langhaus hat ein Stichkappentonnengewölbe und im Westen
eine Empore mit Flachdecke. Hinter dem eingezogenen runden Triumphbogen
schließt ein eineinhalbjochiger Chor in der Langhausbreite mit
Fünfachtelschluss an. Der Chor ist mit einem einfach gekehlten
Netzrippengewölbe auf Konsolen mit einem Schlussstein mit dem Wappen
der Montfort überwölbt. Das Fresko Zug der Seligen an der rechten
Chorwand entstand nach 1383. Fresken im Langhaus zeigen die Marter des
hl. Eusebius, die Einbringung der Kopfreliquie des hl. Viktor und die
Legende des hl. Eusebius mit dem Stifter Graf Rudolf IV.
Langhaus zum Chor mit übereck gestellten Seitenaltären

Der Hochaltar mit zwei Säulen und einem offenen Gebälk aus 1752 zeigt
das Altarbild Maria mit Kind und Franziskus aus 1633 und trägt auf dem
Gebälk zwei Engel um 1630. Der Tabernakel ist aus dem 19. Jahrhundert.

Die Seitenaltäre übereck gestellt mit Marmoraufbau und Volutenrahmung
entstanden um 1760/1770. Das linke Altarbild Anna mit Maria mit
Oberbild Antonius mit Jesus und das rechte Altarbild Josef mit Jesus
mit Oberbild Stanislaus Kosta malte Jakob Bertle (1898). Es gibt einen
Schrein mit Reliquien des hl. Eusebius.

Links unter der Empore befindet sich die Gnadenkapelle mit einem Altar
mit dem Gnadenbild Maria vom Guten Rat um 1770. Links der Altarnische
ist ein Fresko hl. Elisabeth von Thüringen und rechts das Fresko selige
Elisabeth Bona von Reute.

Die geschwungene Empore trägt die Orgel von Anton Behmann (1895). Sie
hat mechanische Spiel- und Registertrakturen, Kegelladen sowie 7
Register im Manual und 2 Register im Pedal. Die zinnernen
Prospektpfeifen gingen 1917 durch Einschmelzen für die
Rüstungsindustrie verloren und wurden im darauffolgenden Jahr durch
Zinkpfeifen der Gebrüder Mayer ersetzt. Die Orgel wurde 1960 durch
Mayer und 2009 durch Walter Vonbank-Orgelbau in Triebendorf
restauriert. Vonbank gab der Orgel ihren Zinnprospekt (21 klingende und
10 stumme Pfeifen) zurück, wofür die Pfeifen der erhaltenen
Behmann-Orgel von 1891 der Alten Kirche in Lech Vorbild waren. Er
entfernte den von Mayer eingebauten Kastenbalg und ersetzte ihn durch
einen alten, restaurierten Magazinbalg der Orgelbauerfamilie Mauracher.

Kriegerdenkmal an der Pfarre Viktorsberg - Hl. Viktor

Das Kloster Viktorsberg steht am Klosterweg 2 in der Gemeinde
Viktorsberg im Bezirk Feldkirch in Vorarlberg. Das ehemalige
Minoritenkloster steht unter Denkmalschutz. Das Kloster bildet mit der
südlichen Pfarrkirche Viktorsberg einen unregelmäßigen Vierkanthof.
Nördlich der Pfarrkirche gibt es drei zweigeschoßige Trakte mit
unterschiedlichen Satteldächern, westlich mit einem achtachsigen Trakt,
östlich mit einer dreiachsigen Giebelfront und einem rundbogigen Portal
mit Rundstab und zwei Kehlungen.

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Blick zur Ostschweiz auf die Appenzeller Alpen mit Hoher Kasten

Panoramarundweg über die Letze

Viktorsberg mit seinen 12,51 km² gilt bei 73,0 % an bewaldeter Fläche als waldreichste Gemeinde des Landes.

Viktorsberg ist eines der schönsten Bergdörfer Vorarlbergs! Keine
Hektik, kein Durchzugsverkehr dafür viel Sonne und gesunde Luft und
eine unvergessliche Panoramasicht über das Vorarlberger Rheintal bis
weit in die Schweizer Bergwelt. 881 m über dem Meeresspiegel gelegen,
eröffnet Viktorsberg einen umfassenden und sehr reizvollen Ausblick auf
das Rheintal und die Gebirgskulisse des Rhätikons im Süden und die
Schweizer Berge im Westen.

Viktorsberg gilt außerdem als sonnenreichste Gemeinde Vorarlbergs.

Entstehung des Ortsnamens: Viktorsberg wurde nach dem Papst und
Märtyrer St. Viktor (gest. ca. 202) benannt, dessen Schädel wohl schon
seit dem 8. Jahrhundert in der Viktorsberger Kirche aufbewahrt wird.
Die erstmalige urkundliche Erwähnung findet sich im rätischen
Güterverzeichnis von 842. Nach der Sage soll der hl. Eusebius, ein Ire,
im 9. Jahrhundert von St. Gallen auf den "Monte victoris" gezogen sein
und dort ein Kloster errichtet haben.

Zu den wunderlichsten und gleichzeitig interessantesten Gestalten der
Vorarlberger Heiligen zählt zweifellos der irische Einsiedler Eusebius.
Eusebius verließ Mitte des 9. Jahrhunderts - vertrieben durch
kriegerische Einfälle der Dänen und Norweger - seine Heimatinsel und
fand in Viktorsberg Zuflucht. Er stand in enger Verbindung mit dem
Kloster St. Gallen und soll sogar dem Karolinger-Kaiser Karl III.
(gest. 888) Rat erteilt haben. Aus Dankbarkeit ermöglichte der Kaiser
durch eine Schenkung den Unterhalt des kleinen Konvents und stellte
Viktorsberg unter Schutz und Eigentum des Klosters St. Gallen. Ein St.
Galler Totenbuch meldet das Ableben des Eusebius unter dem 31. Jänner
884. Die Jahrhunderte nach seinem Tod schienen Eusebius vergessen zu
haben. Kein einziger Geschichtsschreiber berichtet über den seltsamen
irischen Reklusen.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts erzählt jedoch der Überlinger Volks- und
Erbauungsschriftsteller Johann Georg Tibianus, dass Eusebius auf den
Feldern von Brederis sonntagsschändende Bauern gescholten habe und
deshalb von ihnen mit einer Sense enthauptet worden sein soll. Eusebius
habe aber gleich nach seiner Ermordung zum Erstaunen seiner Mörder sein
abgeschlagenes Haupt aufgenommen und damit den Tatort verlassen. Auf
dem Weg zum Viktorsberg habe das blutende Haupt in seinen Händen
feiertagsschändende Frauen gerügt; schließlich soll er sein Haupt auf
dem Altar der Viktorsberger Kirche zur Ruhe niedergelegt haben. 1730
wurde Eusebius von der römischen Ritenkongregation sogar
seliggesprochen.

Fraxern liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im
Bezirk Feldkirch auf 817 Metern Höhe, an einem Sonnenhang der
Kugelgruppe.

Katholische Pfarrkirche Fraxern hl. Jakobus der Ältere: Urkundlich
erwähnt war hier 1502 eine Kapelle und Pfarre. Anstelle der Kirche des
17. Jahrhunderts erfolgte in den Jahren von 1900 bis 1911 ein Neubau
durch Anton Wilhelm und Michael Keckeis zusammen mit dem Zimmermeister
Simon Ebenhoch.

Alpe Almein, 1060 m



Panoramablick von Viktorsberg

Start und Ziel vom Panoramarundweg ist die Pfarre Viktorsberg.


Rankweil bei Nacht
